• Gelesen 2024,  3 Sterne,  Rezensionen

    [Rezension] Das passive Money Prinzip – Laura Limberg

    Laura Limber, Rezension, Cover, Goldmann Verlag,

    Titel: Das passive Money Prinzip
    Reihe: Einzelband
    Autorin: Laura Limberg
    Verlag: Goldmann
    Erscheinungsjahr: 2024
    Einband: Taschenbuch
    Seitenanzahl: 191
    Meine Wertung: 3 Sterne

    Klappentext:

    Mit Yoga in den Tag starten, nach dem ausgedehnten Frühstück ein paar Stunden entspannt arbeiten und am Monatsende trotzdem zufrieden auf den Kontostand schauen – Laura Limberg zeigt, wie das kein Traum bleiben muss. Auch sie dachte, als die klassische „Erwerbsarbeit“ losging, dass finanzielle Unabhängigkeit erst nach Jahren der Schufterei gelingen kann. Heute weiß sie, dass passive Einnahmen der Schlüssel zum Glück sein können.

    Schritt für Schritt leitet sie die Leser*innen durch den Aufbau des eigenen passiven Einkommens und macht dabei auch deutlich: Ohne Arbeit geht es nicht, aber ist der Grundstock gesetzt, fließen die Einnahmen ganz von allein.

    Rezension

    „Das passive Money Prinzip“ von Laura Limberg konnte mich nicht vollständig überzeugen. Das Cover verspricht „Easy nebenbei Geld verdienen mit passivem Einkommen“, doch der Inhalt hält dieses Versprechen nicht ganz ein. Die Autorin beschreibt zum Beispiel, wie einfach es sei, mit einem physischen Produkt, das sich leicht kreieren und nachproduzieren lässt, passives Einkommen zu erzielen. Für mich entspricht dies jedoch nicht der Definition von passivem Einkommen. Ich verstehe darunter Einnahmen, die ohne großen Aufwand generiert werden, wie z. B. Dividenden aus Aktien, auf die die Autorin im weitteren Verlauf des Buches ebenfalls eingeht. Ein Produkt aktiv zu erstellen und zu verkaufen, ist für mich eher mit viel Arbeit verbunden, als mit passivem Einkommen. Auch das Schreiben eines Buches mag eine einmalig auszuführende Arbeit sein, aber der Verkauf ist aufgrund der unglaublich vielen Neuveröffentlichungen im Monat nur durch harte Arbeit/ Werbung, zu erreichen. Sonst geht so ein Buch auch schnell wieder unter und die ganze Arbeit war umsonst. Auch das ist für mich kein passives Einkommen.

  • Gelesen 2024,  3 Sterne,  Rezensionen

    [Rezension] Ein Escape-Room-Thriller (2): Stadt des Zorns – Marc Meller

    Marc Meller, Ullstein Buchverlage, Rezension, Thriller, Cover

    Titel: Stadt des Zorns
    Reihe: Ein Escape-Room-Thriller; Band 2
    Autorin: Marc Meller
    Verlag: Ullstein
    Erscheinungsjahr: 2021
    Einband: Tachenbuch, ebook
    Seitenanzahl: 407
    Meine Wertung: 3 Sterne

    Klappentext:

    Spiel um dein Leben – im größten Escape-Room der Welt

    Er nennt sich Janus und hat alles perfekt geplant: Blockierte Straßen und Schienen, eine Stadt im Chaos, Menschen in Todesangst. Aber was aussieht wie ein Anschlag, ist in Wirklichkeit ein Spiel. Und du hast nur eine Chance zu überleben: Du musst besser sein als er, seinen Fallstricken ausweichen und alle Rätsel lösen, um von einem Raum in den nächsten gelangen. Denn Janus hat ein Meisterwerk geschaffen: eine ganze Stadt als Todesfalle. Hannah weiß, was das bedeutet, sie hat als Einzige Janus‘ letztes Exit-Game überlebt. Hauptkommissar Kappler versucht, Hannah zu retten und den Killer zu stoppen. Doch das Spiel, das in den Katakomben der Stadt beginnt, übersteigt ihre schlimmsten Alpträume …

    Rezension:

    Hier handelt es sich um den zweiten Band einer Reihe, was mir beim Kauf nicht bewusst war. Ich kann nach der Lektüre aber auch sagen, dass man das Vorwissen aus Band 1 scheinbar nicht benötigt. Ich hatte zumindest keine Probleme, der Geschichte zu folgen.

    Protagonistin ist Hannah, die bereits in Band 1 von Janus in den Escape-Room geschickt wurde und nun wieder auf seiner Spielwiese tummeln muss. Dieses Mal ist im Gegensatz zum ersten Band der Escape-Room eine ganze Stadt. Hannah hat mir überwiegend ganz gut gefallen. Sie weiß, durch ihren Hintergrund, natürlich von Anfang an, dass das hier ein Spiel auf Leben und Tod wird. Von daher nimmt sie die Dinge anders in die Hand, als es die anderen Figuren tun. Ab und an kommt sie dabei sehr bestimmend und vielleicht auch ein bisschen zu forsch rüber, aber ich konnte das gut nachvollziehen.

  • Gelesen 2024,  3 Sterne,  Rezensionen

    [Rezension] R/N/A – Tödliche Sequenz

    Rezension, Mikael Lundt, Thriller, Cover, Selfpublishing

    Titel: R/N/A – Tödliche Sequenz
    Reihe: Einzelband
    Autor: Mikael Lundt
    Verlag: Selfpublishing
    Erscheinungsjahr: 2023
    Einband: ebook
    auch erhältlich als: Taschenbuch, Hardcover, Hörbuch
    Seitenanzahl: 342
    Meine Wertung: 3 Sterne

    Klappentext:

    Eine dramatische Häufung unerklärlicher Nebenwirkungen ruft die WHO-Expertin Dr. Laura Delille auf den Plan. Unfruchtbarkeit, Fehlgeburten und Tod greifen um sich. Erste Spuren führen zu einem neuartigen genbasierten Impfstoff. Doch als sich die Symptome weiter verschlimmern und auch Menschen erkranken, die nie damit geimpft wurden, wird klar: Hier geht es um mehr als krasse Nebenwirkungen.
    Während Laura den rätselhaften Ursachen auf dem afrikanischen Kontinent nachspürt, heftet sich der Reporter Hugh Stevens an ihre Fersen. Seine Recherchen offenbaren: Es handelt sich weder um tragische Zufälle, noch um ein natürliches Phänomen, sondern um den skrupellosen Plan eines Pharmakonzerns. Besonders mysteriös: Von einem eindeutigen Erreger fehlt bisher jede Spur. Lauras Vorgesetzte bei der WHO scheinen ihr dagegen immer neue Steine in den Weg zu legen.
    Bald schon finden sich Laura und Hugh inmitten eines finsteren Komplotts wieder und schweben selbst in Lebensgefahr. Während ihnen die Zeit davonläuft, breitet sich das Phänomen weltweit aus und bedroht bald Millionen. Steht die Welt am Beginn einer geplanten Pandemie, die sogar den Fortbestand der Spezies Mensch bedrohen könnte?

    Rezension:

    Insgesamt ist das Thema interessant und die Gesamtgeschichte konnte mich packen.

    Protagonisten des Buches sind Laura Delille, eine Ärztin der WHO und Hugh Stevens, ein Reporter. Ihre Gegenspieler sind Christian Keller, Pharmaunternehmer und sein Handlanger, Kruger. Die Charaktere bleiben leider alle die gesamte Zeit über ein bisschen farblos. Sie haben wenig Tiefgang und man hat es schwer, sie wirklich zu verstehen. Vor allem über den Hintergrund Christian Kellers hätte ich mir ein paar mehr Informationen gewünscht. Seine Motive werden erst sehr spät aufgedeckt, was einerseits den Spannungsbogen hält, es aber schwierig macht, zu verstehen, was eigentlich sein Ziel ist.

  • Gehört 2024,  3 Sterne,  Kurzmeinung

    [Kurzmeinung] Fire & Frost (2): Vom Feuer geküsst – Elly Blake

    Elly Blake, Rezension, Cover, Silberfisch Verlag

    Titel: Vom Feuer geküsst
    Reihe: Fire & Frost; Band 2
    Autorin: Elly Blake
    Sprecherin: Ann Vielhaben
    Verlag: Silberfisch
    Erscheinungsjahr: 2018
    Format: Streaming über Storytel
    Seitenanzahl: 776 Minuten
    Meine Wertung: 3 Sterne

    Klappentext:

    Ruby und Arcus haben den Thron des Frostkönigs zerstört, doch bis zum Frieden zwischen Firebloods und Frostbloods ist es noch ein weiter Weg. Denn Ruby ist mit dem dunklen Wesen verbunden, das aus dem Frostthron befreit wurde und nun mordend durchs Königreich zieht. Um es aufzuhalten, muss Ruby an den Hof der Feuerkönigin reisen – an der Seite des charmanten Firebloods Kai. Und schon bald spürt sie, dass sein Feuer ihr auf mehr als eine Weise gefährlich werden könnte.

    Die Geschichte an sich plätschert ein bisschen vor sich hin. Irgendwie so ein typischer zweiter Band, der ja oft nur die Verbindung zwischen Band 1 und 3 schafft.

    Langsam fängt Ruby an, mir extrem auf die Nerven zu gehen. Sie benimmt sich die gesamte Zeit über, wie eine verwöhnte Göre. Sie macht Alleingänge und denkt überhaupt nicht nach. Ich hätte mir gewünscht, dass die Autorin sie eine Entwicklung durchmachen lässt, zumal sie sich den Prüfungen für die Fireblood-Meister stellen muss. Da hätte ich mir ehrlich gesagt auch mehrt gewünscht. Die Prüfungen kamen nicht besonders spannend daher.

    Was mir außerdem missfallen hat ist, wie schnell sie sich von Arcus abwendet und Kai zuwendet, obwohl sie immer wieder betont, dass sie mit Arcus zusammen sein will. Ich weiß nicht, wer ihr das abkaufen soll. Ich zumindest tat es nicht.

    Die Sprecherin, Ann Vielhaben gefällt mir ganz gut. Sie liest mit viel Elan, ab und an vielleicht schon fast ein bisschen zu viel. Aber insgesamt konnte ich ihr gut zuhören.

    Mein Fazit: Kann man ganz gut hören, aber so begeistert, wie von Band 1 war ich bei Weitem nicht.

  • Gelesen 2023,  3 Sterne,  Rezensionen

    [Rezension] Winterwunderreihe (1): Ein Rauhnachtswunder – Sylke Hörhold & Frida Luise Sommerkorn

    Titel: Ein Rauhnachtswunder
    Reihe: Winterwunderreihe; Band 1
    Autorin: Sylke Hörhold & Frida Luise Sommerkorn
    Verlag: Neissufer Verlag
    Erscheinungsjahr: 2023
    Einband: Taschenbuch
    Seitenanzahl: 205
    Meine Wertung: 3 Sterne

    Klappentext:

    „Mama, kann ich mir ein Wunder wünschen?“

    Mit dem letzten Glockenschlag beginnen die magischen Nächte. Marie weiß, dass jetzt die Zeit gekommen ist, um ihr Leben wieder in die richtigen Bahnen zu lenken. Sie wird die Tradition der Rauhnächte zelebrieren, wie sie es sonst mit Oma Irmi getan hat. Doch Irmi ist tot. Und auch Daniel, ihr Noch-Ehemann, hat sich aus dem Staub gemacht. Bleibt nur ihr kleiner Sohn Tommi, dem sie in dieser schwierigen Zeit zu gern jeden Wunsch erfüllen möchte. Zudem macht ihr der griesgrämige Nachbar Kurt das Leben schwer. Als dann auch noch der Hühnerstall nebst Kurts Gartenzaun in die Luft fliegt, ist es ganz aus mit dem nachbarschaftlichen Frieden. Erst als Kurts Sohn Hannes eintrifft, beginnen sich die Wogen zu glätten.
    Wird sich der Zauber der Rauhnächte nun doch noch entfalten können? Kann aus Groll und Streit neue Hoffnung erwachsen? Und was hat das alles mit der Katze Mimi zu tun?

    Rezension:

    Ich habe mich sehr auf dieses Buch gefreut, weil ich die Magie der Rauhnächte unglaublich faszinierend finde. Diese eingewoben in eine Geschichte zu sehen fand ich faszinierend. Leider habe ich nicht das bekommen, was ich mir erhofft hatte.

    Insgesamt nehmen die Rauhnächte und ihre Rituale nur sehr wenig Platz in der Geschichte ein. Für den Fortgang waren sie nicht notwendig, das Ganze hätte theoretisch also auch zu jeder anderen Zeit des Jahres spielen können.

    Die Figuren sind sympathisch, lassen es aber an Tiefe vermissen. Marie hat in diesem Jahr einen schweren Verlust erlitten, da ihre Oma Irmi verstorben ist. Sie hadert sehr damit, was ich durchaus gut nachvollziehen konnte. In den vergangenen Jahren haben die beiden gemeinsam die Rauhnächte zelebriert, nun versucht Marie krampfhaft diesen Brauch irgendwie aufrechtzuerhalten. Bei mir kam, ebenso wie bei Marie, nur sehr wenig von der magischen Stimmung an.