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[Rezension] Hilfe, ich bin Arzt und Diagnose Herzklopfen- Antonia Rothe-Liermann

Geposted am 24. Juli 2016 um 13:26

Rezension, Antonia Rothe-Liermann, Thienemann-Esslinger Verlag

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Titel: Hilfe, ich bin Arzt & Diagnose Herzklopfen
Reihe: Miss Emergency; Band 1 und 2
Autorin: Antonia Rothe-Liermann
Verlag: Thienemann-Esslinger
Erscheinungsjahr: 2016
Einband: ebook
Seitenanzahl: 582

Meine Wertung: 3 Federn

Klappentext:

Band 1:
Welt – ich komme! Lena kann es kaum noch abwarten, ihre Laufbahn als weltbeste Ärztin und aufopfernde Retterin aller Patienten zu starten. Und dann auch noch in Berlin! Voll motiviert, aber mit zittrigen Knien stürzt sie sich ins Praxisjahr. Und landet kopfüber im Krankenhausfahrstuhl – zu Füßen des attraktiven Oberarztes Dr. Thalheim …

Band 2:
Die angehende Ärztin Lena hat ganz schön zittrige Knie am ersten Tag ihres praktischen Jahrs in der Berliner Klinik St. Anna. Und dabei weiß sie noch gar nicht, was da alles auf sie zukommt: verrückte Freunde, Konkurrenzkampf und Machtspiele, zickige Schwestern und bezaubernde Oberärzte. Also eine Menge Stoff für Gefühlsverwirrungen. Und dann sind da ja auch noch die Patienten und ihre mitunter sehr bewegenden Schicksale. Also Aufregung pur!

Rezension:

Ein bisschen ist es wie bei einem Unfall. Man will nicht hinsehen, aber man kann auch nicht wegsehen. Außer Isa sind eigentlich alle Figuren in dieser Geschichte nicht sonderlich sympathisch. Jenny ist völlig überdreht und eigentlich nur auf ihren Spaß aus und Lena hat zwar augenscheinlich was auf dem Kasten, traut sich aber selbst überhaupt nichts zu.

Isa, Lena (aus deren Sicht die Geschichte erzählt wird) und Jenny, sind Ärztinnen in ihrem Praktischen Jahr am Krankenhaus. Isa ist die Strebsame der Truppe und immer bestens vorbereitet. Dabei wirkt sie aber jederzeit sympathisch, nie überheblich oder abgehoben. Sie weiß einfach, was sie will und dürfte dafür auch ab und an gerne ein bisschen ihre Ellenbogen ausfahren.

Dr. Tobias Thalheim ist der heimliche Schwarm in Lenas Träumen. Warum dies so ist blieb mir allerdings leider ein bisschen verschlossen, denn er macht sich nicht sonderlich attraktiv. Er ist ruhig und zurückhaltend, meiner Ansicht nach etwas zu ruhig. Um dem Leser nahezubringen, was Lena an ihm findet, hätte er durchaus etwas mehr aus sich herauskommen müssen.

Die Handlung ist nichts Besonderes. Sie läuft eben so vor sich hin, ohne dass etwas mega Spektakuläres passiert. Sie ist an keiner Stelle langweilig, aber eben auch nicht der totale Bringer. Der Schreibstil der Autorin ist unaufgeregt. Es gibt viele lustige Szenen, die mich aber mehr zum schmunzeln, als zum laut lachen gebracht haben.

Trotzdem macht diese Geschichte definitiv süchtig und ich habe inzwischen schon alle 5 Bände verschlungen. Die Rezensionen zu den weiteren Büchern folgen demnächst. 3 Federn von mir für die ersten beiden Bände. Eine gute Sommerlektüre, die man wirklich nett lesen kann, bei der man aber nun auch nicht unbedingt etwas verpasst, wenn man die Bücher nicht gelesen hat.

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