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[Alltagsworte] Samstagsplausch 16/2020

Geposted am 18. April 2020 um 7:00

Samstagsplausch

Gerne nehme ich auch heute wieder bei Andrea und ihrem Blog Karminrot am Kaffeetisch Platz zum

Samstagsplausch

Nachdem letzte Woche der Samstagsplausch einen Tag zu früh, nämlich am Freitag online gegangen ist, heute dann doch wieder am richtigen Tag. Dadurch, dass ich Freitag frei hatte (wie wohl die Meisten von uns), war ich irgendwie durcheinander geraten. Freitagnachmittag habe ich mir meinen Garten vorgenommen. Da wollten noch gefühlt tausende von Blättern aus den Beeten geharkt werden und das Unkraut nahm auch Überhand. Fertig geworden bin ich nicht. Nach rund 2 1/2 Stunden hatte ich die Hälfte geschafft und mochte ehrlich gesagt nicht mehr. Den Rest werde ich wohl nächstes Wochenende in Angriff nehmen.

Samstag haben wir uns an den Gartenteich gemacht. Der muss ein Mal im Jahr von Schlamm und Blättern befreit werden. Wir haben ums Haus so unglaublich viele Eichenbäume stehen, dass der Teich sehr schnell verschlammt. Die Eichenblätter vergehen ja nicht. Der Filter ist auch installiert und jetzt kann man den Sommer über wieder schön den Teich mit dem ganzen Leben, das sich daran aufbaut, genießen. Die Fische sind ja sowieso da, aber auch Libellen, Bienen, Hummeln und Wespen erfreuen sich daran, dass sie am Bachlauf gefahrlos Wasser finden. Der Bachlauf ist sowieso mega beliebt, auch bei den Vögeln, die darin baden. Eine richtig große Kröte haben wir auch schon gesichtet. Zur Belohnung gab es selbst gebackenen Brombeerkuchen, der etwas krümelig aber sonst sehr lecker war.

Sonntag haben wir gegrillt. Es gab Kartoffelsalat dazu. Das Wetter war bei uns sowohl am Samstag, als auch am Sonntag großartig. Richtig warm und sonnig. So mag ich es. Ich muss allerdings auch gestehen, dass ich Sonntag fast nichts Anderes mehr machen konnte, als grillen und mit Buch im Gartenstuhl liegen, denn ich hatte den mega Muskelkater. Man ist, als Schreibtischmensch, halt nichts gewohnt. Im Laufe des Sommers, wenn ich öfter im Garten wühle, dann wird es besser und über Winter ist dann alles wieder weg. Naja, ich sage fast, denn wir haben uns gegen Abend doch nochmal auf die Räder geschwungen und sind am Nord-Ostsee-Kanal lang bis Hohenhörn gefahren. Zurück ging es durch die Eggstedter Backlöcher (die Backlöcher sind übrigens heute mit Wasser gefüllte Gruben, in denen früher Torf abgebaut wurde). Insgesamt haben wir 14 km geschafft. Da ich kein besonders ausdauernder Radfahrer bin war ich doch recht stolz auf mich.

Im Gartenstuhl am Sonntag habe ich übrigens an einem Tag die Biografie von Jan Fedder durchgelesen. Tim Pröse hat sich da wieder selbst übertroffen. Sehr sensibel beleuchtet er das Leben eines wirklich interessanten und großartigen Menschen.

Montag habe ich dann eher gegammelt. Ganz entspannt, wie es sich für einen Feiertag gehört. Das Wetter schlug leider wieder um. Mit 8 Grad und Wind war uns nicht danach, uns viel draußen aufzuhalten.

Die letzte Woche der Osterferien in Schleswig-Holstein ist vergangen, außerdem die zweite Woche im Home Office. Gleich Dienstag fing es schon wieder sehr stressig an. Telefon, Mails… und so ging es die ganze Woche weiter. Ich habe das Gefühl, dass ich schon wieder ziemlich durch bin.  Ich fürchte, ich muss jetzt ein bisschen anfangen auf mich aufzupassen, sonst bin ich demnächst wieder da, wo ich letztes Jahr im Juli war. Jetzt bin ich doch ziemlich froh, dass ich im Juni eine Woche Urlaub habe und die auch nehmen muss, wenn wir noch nicht wieder verreisen dürfen. Ich könnte die fast eher jetzt schon brauchen. Nächste Woche geht es dann ja mit den Prüfungen hier in SH los. Ich bin gespannt, wie es läuft.

Was mein Haus angeht bin ich am überlegen, ob ich nochmal umräume und Esszimmer und Wohnzimmer tausche. Im Moment gehe ich von der Küche ins Wohnzimmer und esse dort am Couchtisch. Als ich noch alleine war war das auch super, da ich dann den Fernseher dabei laufen hatte. Jetzt wäre es eigentlich praktisch, wenn dort das Esszimmer wäre und wir direkt am Esstisch sitzen könnten und nicht am Couchtisch. Wer sich jetzt wundert: ja, man könnte auch einfach mit dem ganze Kram von der Küche ins Esszimmer gehen, aber das ist halt irgendwie so unpraktisch, weil die beiden Räume die beiden bei mir sind, die am weitesten voneinander entfernt liegen. Mal schauen. Sowas will gut überlegt werden. Eilt ja auch nicht.

Online gegangen ist die Rezension zu “Beautiful Lie: Süsse Lüge” von Carrie Brighton. Den Liebesroman habe ich auch innerhalb eines Tages verschlungen. Gerade lese ich Niemandsstadt von Tobias Goldfarb. Ein bisschen kurios die Geschichte, aber nicht schlecht.

Nun wünsche ich euch ein wunderbares Wochenende!

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