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[Rezension] Das rote Adressbuch – Sofia Lundberg

Geposted am 27. Dezember 2020 um 16:03

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Titel: Das rote Adressbuch
Reihe: Einzelband
Autorin: Sofia Lundberg
Sprecherinnen: Beate Himmelstoß und Susanne Schroeder
Verlag: der Hörverlag (gedruckte Ausgabe: Goldmann Verlag)
Erscheinungsjahr: 2018
Länge: 7 h 22 min; Format: 6 CDs

Meine Wertung: 5 Federn

Klappentext zu “Das rote Adressbuch”:

Doris wächst in einfachen Verhältnissen im Stockholm der 1920er Jahre auf. Als sie zehn Jahre alt wird, macht ihr Vater ihr ein besonderes Geschenk: ein rotes Adressbuch, in dem sie all die Menschen verewigen soll, die ihr etwas bedeuten. Jahrzehnte später hütet Doris das kleine Buch noch immer wie einen Schatz. Und eines Tages beschließt sie, anhand der Einträge ihre Geschichte niederzuschreiben. So reist sie zurück in ihr bewegtes Leben, quer über Ozeane und Kontinente, vom mondänen Paris der Dreißigerjahre nach New York und England – zurück nach Schweden und zu dem Mann, den sie einst verlor, aber nie vergessen konnte.

Rezension:

Es ist schrecklich! Nicht das Buch! Sondern, dass ich das Buch so lange auf meinem SuB liegen hatte. Ich habe es mir relativ zügig gekauft, nachdem es erschienen war, da ich so unglaublich viele gute Rezensionen gelesen hatte. Wie es dann aber so ist, landete es erstmal auf dem SuB und mein Interesse schwand. Nun habe ich zu dem Hörbuch eher gegriffen, weil ich einfach nichts anderes mehr hatte und das war ein großes Glück. Ich liebe “Das rote Adressbuch”.

Erzählt wird die Geschichte der Schwedin Doris. Wir erleben sie abwechselnd im Heute und von ihrer Kindheit an bis sich die beiden Stränge wieder vereinen. Die beiden verschiedenen Zeiten werden von zwei Sprecherinnen gesprochen, die sich relativ ähnlich anhören. Mir hat das sehr gefallen, denn man hat so eben das Gefühl, dass die gesamte Zeit über Doris ihre Geschichte erzählt.

Die wichtigste Frage, die sich beim und nach dem Lesen bzw. Hören des Buches auftut ist: “Hast du genug geliebt in deinem Leben?” Eine berührende Frage, die man sich im Laufe der Geschichte immer mal wieder stellt. Habe ich eigentlich genug geliebt in meinem Leben? Ich hoffe es sehr! 

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[Rezension] Die geheime Drachenschule (1) – Emily Skye

Geposted am 13. August 2020 um 20:41

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Titel: Die geheime Drachenschule
Reihe: Band 1
Autorin: Emily Skye
Sprecher: Philipp Schepmann
Verlag: Lübbe Audio
Erscheinungsjahr: 2018
Format: 2 Audio CDs; Download
Länge: 154 Minuten

Meine Wertung: 5 Federn

Klappentext:

Henry kommt aus dem Staunen nicht heraus. Erst wird er ohne Vorwarnung auf ein Internat geschickt, das mitten im Nichts auf einer kargen schottischen Insel liegt. Dann erfährt er auch noch, dass er die Chance bekommen soll, ein Drachenreiter zu werden. Richtig gehört. Doch dafür muss er erst die gefährlichen Feuerprüfungen bestehen. Blöd nur, dass Henrys Drache alles dafür tut, in durch die Prüfungen rasseln zu lassen. Und wenn er sie nicht besteht, muss Henry die Insel für immer verlassen …

Rezension:

Ich habe dieses Kinderbuch sehr genossen. Nachdem mein letztes Hörbuch eher etwas schwerere Kost war, hat mich “Die geheime Drachenschule” wirklich fesseln können, obwohl es ein Kinderbuch ab 8 Jahren ist.

Die Freunde Henry, Arthur und Lucy sind einfach nur mega sympathisch und ich habe von der ersten Zeile mit Henry mitgefiebert. Henry hat es nämlich gar nicht so leicht auf der Drachenschule. Der ihm anvertraute Drache will einfach nicht mit ihm kooperieren, dabei wäre das so bitter nötig, damit Henry die Prüfungen besteht und auf dem Internet Sieben Feuer bleiben darf.

Schon früh haben sowohl Henry, als auch der Hörer das Gefühl, dass sein Drache, Grind, nicht per se böse ist, sondern eine Aufgabe hat, die es zu erfüllen gilt. Da die beiden aber nicht miteinander kommunizieren können, ist es für Henry sehr schwierig, herauszufinden, was Grind von ihm erwartet. Und da kommen Henrys neue Freunde ins Spiel. Sie sind für mich die Quintessenz der Geschichte. Die Autorin vermittelt, dass man mit Freunden, die einen unterstützen, noch viel mehr schaffen kann, als allein. Manchmal ist es notwendig, um Hilfe zu bitten, sogar solche Menschen, die man vielleicht gar nicht so sehr sympathisch findet. Am Ende werden nicht nur die drei Freunde, sondern alle sechs neuen Schüler*innen benötigt, um das Geheimnis aufzudecken und die Geschichte zu einem guten Ende zu führen.

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[Rezension] The Ivy Years: Bevor wir fallen – Sarina Bowen

Geposted am 13. Februar 2020 um 15:53

Cover, Sarin Bowen, Audible Studios, Rezension

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Titel: Bevor wir fallen
Reihe: The Ivy Years; Band 1
Autorin: Sarina Bowen
Sprecher: Erik Borner, Nina-Zofia Amerschläger
Verlag: Audible Studios
gedrucktes Buch: LYX
Erscheinungsjahr: 2019
Format: Audio Download
Länge: 9 Std. und 5 Min.

Meine Wertung: 3 Federn

Klappentext:

Die Liebe kann dich heilen… aber auch zerstören. Wegen eines schweren Sportunfalls muss Corey Callahan das College im Rollstuhl beginnen. In ihrem Wohnheim trifft sie Adam Hartley, einen sexy Eishockeyspieler, der sich das Bein gebrochen hat und wegen seiner Krücken im benachbarten barrierefreien Zimmer untergebracht wurde. Ein Glücksfall, denn Adam behandelt sie als Einziger ganz normal. Corey entwickelt schnell Gefühle für Adam, die über enge Freundschaft weit hinausgehen – aber Adam hat eine wunderhübsche Freundin und gegen die hat Corey in ihrem Rollstuhl doch sowieso keine Chance…

Rezension:

Die Konstellation mit einer Protagonistin im Rollstuhl empfand ich als interessant, so dass ich zu diesem Buch gegriffen habe. Corey ist ein völlig normales junges Mädchen, die durch einen Unfall nun auf den Rollstuhl angewiesen ist. Sie hadert eigentlich nicht besonders stark mit ihrem Schicksal, was ich als angenehm empfunden habe. Aus meiner Sicht wurden an Coreys Beispiel sehr gut die Probleme aufgezeigt, die durch den Rollstuhl auf sie zukommen. In erster Linie wird an der einen oder anderen Stelle darauf aufmerksam gemacht, wie wenig barrierefrei unsere Welt für Rollstuhlfahrer eigentlich ist, aber auch, dass sie eben doch auch hilflos ist, wenn weder ihr Rollstuhl, noch ihre Krücken, mit denen sie einige Meter zurücklegen kann, in der Nähe sind.

Adam, die männliche Hauptperson, ist ebenso glatt, wie Corey. Auch hier kaum Ecken und Kanten, außer einer schweren Kindheit, die sich nach und nach offenbart. Ziemlich klischeehaft ausgearbeitet aus meiner Sicht. Nicht gefallen hat mir, dass er eine zeitlang zweigleisig fährt. Aus meiner Sicht eines der schlimmsten Dinge, die man seinem Partner bzw. hier seiner Partnerin antun kann. Gestört hat mich vor allem, dass dieses Thema nicht weiter reflektiert wird.

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[Alltagsworte] Samstagsplausch 44/2019

Geposted am 2. November 2019 um 6:45

Und schon wieder ist eine ganze Woche vergangen und es ist Zeit, bei Andrea und ihrem Blog Karminrot am Kaffeetisch Platz zu nehmen zum

Samstagsplausch

Letzten Samstag habe ich euch übrigens unterschlagen, dass ich am Freitag auf einem Infoabend zum Thema “Young living” war. “Yong living” vertreibt 100% naturreine ätherische Öle und Ölmischungen. War ein sehr schöner Abend und wirklich informativ. Ob das was für mich ist muss ich erst nochmal näher durchdenken.  Ich werde mal das eine oder andere Öl ausprobieren und dann schauen, ob die Wikung wirklich so gut ist, wie wir gehört haben. Ich bin froh, dass Michi mich gefragt hat, ob ich mit möchte, denn es war auf jeden Fall total spannend.

Samstag habe ich ein bisschen klar Schiff in der Wohnung gemacht und Wäsche gewaschen. Was man halt ab und an so machen muss… Außerdem haben wir angefangen endlich den Dachboden aufzuräumen und vor allem auszumisten. Hat gut getan, aber war auch anstrengend. Man sammelt über die Jahre ja so unglaublich viel Kram an.

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[Rezension] Daringham Hall: Das Erbe – Kathryn Taylor

Geposted am 16. September 2019 um 17:16

Cover, Daringham Hall, Kathryn Taylor, Lübbe Audio

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Titel: Das Erbe
Reihe: Daringham Hall; Band 1
Autorin: Kathryn Taylor
Sprecherin: Marie Bierstedt
Verlag: Lübbe Audio
Erscheinungsjahr: 2015
Format: 4 CDs
Länge: 298 Minuten

Meine Wertung: 3 Federn

Klappentext:

Eine schicksalshafte Begegnung, ein lang verborgenes Geheimnis, ein verlorenes Erbe.

Die Familienverhältnisse auf Daringham Hall im malerischen East Anglia geraten durcheinander, als der IT-Unternehmer Ben Sterling auf dem Gut auftaucht. Denn Ben ist der eigentliche Erbe – und nun sinnt er auf Rache an der Familie, die seine Mutter so schlecht behandelte.

Doch dann verliert er durch einen Überfall das Gedächtnis und gewinnt einen ganz anderen Blick auf Daringham Hall und seine Bewohner. Als er sich auch noch leidenschaftlich in die Tierärztin Kate verliebt, weiß Ben nicht mehr, was er tun soll …

Rezension:

Ich fürchte, dass das eine kurze Rezension wird. Nett… mehr gibt es eigentlich nicht zu sagen. Gekauft habe ich mir die Hörbücher (es handelt sich um eine Trilogie), weil mich das Cover so unglaublich angesprochen hat. Als ich den Klappentext las, stellte ich fest, dass die Trilogie grundsätzlich in mein Beuteschema fällt, also habe ich zugeschlagen.

Marie Bierstedt macht ihre Sache gewohnt gut. Ich mag ihre Stimme und ich mag ihre Art vorzulesen.

Die Geschichte lässt sich gut hören. Tiefe Erkenntnisse darf man nicht erwarten. Sie plätschert so vor sich hin und ist absolut vorhersehbar. Die Figuren sind leider nicht so gut ausgearbeitet, dass man sie am Anfang wirklich auseinander halten kann. Ben und Kate, die Hauptpersonen konnte ich natürlich zuordnen.

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[Rezension] Die Stunde der Inseltöchter – Sarah Morgan

Geposted am 26. August 2019 um 11:25

Rezension, Cover, Sarah Morgan, Harper Collins, Lübbe Audio, Audible

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Titel: Die Stunde der Inseltöchter
Reihe: Einzelband
Autorin: Sarah Morgan
Sprecherin: Anne Fink
Verlag: Harper Collins bei Lübbe Audio
Erscheinungsjahr: 2019
Format: Hörbuch-Download über Audible
Länge: 14 Stunden 31 Minuten

Meine Wertung: 4 Federn

Klappentext:

Lauren liebt ihre Bilderbuchfamilie, ihr organisiertes Leben und ihr Haus in Notting Hill. Nur manchmal, wenn sie über die makellosen Wände streicht, fühlt es sich an wie ein Kartenhaus, das jeden Moment in sich zusammenfallen könnte. Dann denkt sie an die ungeheuerliche Lüge, die sie und ihre Tochter für immer entzweien würde – und an ihre Familie auf der malerischen Insel Martha’s Vineyard, der sie den Rücken gekehrt hat. Lauren wahrt den schönen Schein. Doch als eine Tragödie sie für einen Sommer zurück auf ihre Heimatinsel führt, treten schicksalshafte Wahrheiten ans Tageslicht – und Lauren muss herausfinden, was Familie und Liebe wirklich bedeuten …

Rezension:

Dieses Buch ist sehr viel ernster, als wir es sonst von Sarah Morgan gewohnt sind. Es hat mir aber auch wirklich gut gefallen.

Die Schwestern Lauren und Jenna haben beide ihre Geschichte und damit ihr Päckchen zu tragen. Gewundert hat mich, dass der Klappentext nur auf Lauren eingeht, denn auch Jennas Geschichte kommt nicht zu kurz.

Jenna steckt in einer ganz persönlichen Lebenskrise, die ich sogar teilweise nachvollziehen konnte. Allerdings fing sie nach einiger Zeit an, mir mit ihrem Babywunsch gewaltig auf die Nerven zu gehen. Und sie ging nicht nur mir auf die Nerven, sondern auch ihrem Ehemann Greg. Ihre Geschichte ist eher ein Nebenstrang, wird aber auch ausreichend ausführlich erzählt, dass man sich in Jenna hinein versetzen kann. Dennoch hatte ich mir ihr so meine Probleme. Sie ist sehr selbstmitleidig und kennt anscheinend wirklich nur noch dieses eine Thema.

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