• 4 Sterne,  Gelesen 2026,  Rezensionen

    [Rezension] New Earth Project – David Moitet

    New Earth Porject, David Moitet, Edel Kids Books, Rezension, Cover

    Titel: New Earth Project – Tödliche Hoffnung
    Reihe: Einzelband
    Autor: David Moitet
    Verlag: Edel Kids Books
    Erscheinungsjahr: 2020
    Einband: Hardcover
    Seitenanzahl: 296
    Meine Wertung: 4 Sterne

    Klappentext:

    Im Jahr 2125 haben sich die Reichen in überdachte Stadtzentren zurückgezogen, wo sie vor Umweltverschmutzung geschützt sind. Die Armen drängen sich in der überfluteten Water-Zone. Von dort stammt Isis. Sie hat es geschafft, einen Platz in der gemischten Schule zu bekommen, in die auch die Kinder der privilegierten Familien gehen – unter anderem Orion, der Sohn des Erfinders des New Earth Projects. Dieses ermöglicht es wöchentlich 1 Million Menschen aus der ganzen Welt, in einem gigantischen Weltraumschiff die Reise zur Neuen Erde anzutreten, wo fruchtbare Felder darauf warten, von den Neuankömmlingen bewirtschaftet zu werden. Trotz der sozialen Unterschiede freunden sich Isis und Orion an. Doch als Isis’ Familie ein Ticket nach Neue Erde gewinnt, entdeckt Orion, dass Neue Erde nicht das ist, was es zu sein vorgibt …

    Rezension:

    New Earth Project hat mir insgesamt gut gefallen. Die Geschichte ist spannend, das Erzähltempo flott und man kommt gut durch das Buch. Auch Isis, Orion und Flynn waren mir sympathisch und ich habe sie gern auf ihrem Weg begleitet.

    Trotzdem hätte die Geschichte für meinen Geschmack stellenweise etwas mehr Tiefgang vertragen können. Sowohl die Charaktere als auch die Welt, in der die Handlung spielt, bleiben eher oberflächlich. Die Figuren sind nicht besonders tief ausgearbeitet, aber die spannende Handlung macht das ein Stück weit wett. Da ich alle Figuren schnell ins Herz geschlossen hatte, wollte ich dann aber dich dran bleiben. Ich habe das Buch innerhalb weniger Stunden gelesen. Nun muss man allerdings auch zugeben, dass die Schrift sehr groß ist. Da sind gerade mal 296 Seiten dann auch nicht viel. Da es sich aber um ein Buch für Jugendliche handelt, finde ich es auch ganz gut, wenn es sich durch recht große Schrift einfach lesen lässt.

  • 5 Sterne,  Gelesen 2026,  Rezensionen

    [Rezension] Die gute Tochter – Karin Slaughter

    Karin Slaughter, Rezension, Harper Collins, Cover, Die gute Tochter

    Titel: Die gute Tochter
    Reihe: Einzelband
    Autorin: Karin Slaughter
    Verlag: Harper Collins
    Erscheinungsjahr: 2017
    Einband: Hardcover, ebook
    Seitenanzahl: 608
    Meine Wertung: 5 Sterne

    Klappentext:

    „Lauf!“, fleht ihre große Schwester Samantha. Mit vorgehaltener Waffe treiben zwei maskierte Männer Charlotte und sie an den Waldrand. „Lauf weg!“ Und Charlie läuft. An diesem Tag. Und danach ihr ganzes Leben. Sie ist getrieben von den Erinnerungen an jene grauenvolle Attacke in ihrer Kindheit. Die blutigen Knochen ihrer erschossenen Mutter. Die Todesangst ihrer Schwester. Das Keuchen ihres Verfolgers.
    Als Töchter eines berüchtigten Anwalts waren sie stets die Verstoßenen, die Gehetzten. 28 Jahre später ist Charlie selbst erfolgreiche Anwältin. Als sie Zeugin einer weiteren brutalen Bluttat wird, holt ihre Geschichte sie ganz ungeahnt ein.

    Rezension:

    Als junge Erwachsene habe ich die Sara Linton und die Will Trent Reihen von Karin Slaughter verschlungen. Irgendwann bin ich von ihren Büchern ein bisschen ab gekommen. Jetzt ist mir nach langer Zeit mal wieder ein Thriller in die Hand gefallen und ich war sofort wieder gefesselt. Karin Slaughter macht ihrem Namen einfach alle Ehre. Für mich ist sie eine der besten Thriller-Autorinnen weltweit. „Die gute Tochter“ ist tatsächlich schon fast 10 Jahre alt, aber ein Thriller wird ja nicht schlechter, nur weil er etwas älter ist.

  • 4 Sterne,  Gelesen 2024,  Rezensionen

    [Rezension] Dein Leuchten in mir – Jessica Koch

    Jessica Koch, Rezension, Tinte & Feder, Cover

    Titel: Dein Leuchten in mir
    Reihe: Einzelband
    Autorin: Jessica Koch
    Verlag: Tinte & Feder
    Erscheinungsjahr: 2024
    Einband: Taschenbuch
    Seitenanzahl: 332
    Meine Wertung: 4 Sterne

    Klappentext:

    Katharina ist Journalistin bei einer angesehenen Tageszeitung und wohnt mit ihrem Mann Andrew und ihrer Tochter in einem hübschen Haus am Stadtrand. Niemand ahnt, wie aufbrausend, kalt und kontrollierend Andrew hinter verschlossenen Türen ist. Trotzdem tut Katharina alles, um ihre kleine Familie zusammenzuhalten und Mia eine glückliche Kindheit zu bieten.

    Als eines Tages Jonas in ihr Leben tritt, ist sie bereits am Ende ihrer Kräfte. Jonas mit seiner ganz eigenen, besonderen Geschichte fühlt ihren Schmerz und berührt ihr Herz wie kein anderer Mann vor ihm. Noch nie hat Katharina sich so verstanden gefühlt, aber sie weiß, dass Andrew sie nicht kampflos aufgeben wird …

    Rezension:

    „Dein Leuchten in mir“ von Jessica Koch hat mir insgesamt gut gefallen. Der Schreibstil der Autorin ist sehr leichtgängig, obwohl sie sich ein doch recht schweres Thema vorgenommen hat.

    Katharina ist eine sympathische Protagonistin, die man als Leser schnell ins Herz schließt. Katharinas Handlungsweisen sind gut nachvollziehbar. Der Autorin ist es sehr gut gelungen, die Zweifel darzustellen, die Katharina immer wieder ereilen. Vielleicht hat ihr Mann ja doch an der einen oder anderen Stelle Recht, dass sie diejenige ist, die faul ist, die immer an allem Schuld ist? Erst, als Jonas in ihr Leben tritt und sie damit den Blick von außen auf sich und ihre Ehe erhält, erkennt sie wirklich, dass ihr Ehemann einfach nur unglaublich manipulativ ist.

  • 5 Sterne,  Gelesen 2024,  Rezensionen

    [Rezension] Goldene Steine – Cornelia Franz

    Rezension, Cornelia Franz, Goldene Steine, Cover, Carlsen Verlag,

    Titel: Goldene Steine
    Reihe: Einzelband
    Autorin: Cornelia Franz
    Verlag: Carlsen
    Erscheinungsjahr: 2024
    Einband: Hardcover
    Seitenanzahl: 224
    Meine Wertung: 5 Sterne

    Klappentext:

    Frühjahr 2023: Leon hat beim Herumalbern einem Mann auf der Straße sein Käppi vom Kopf geschnappt, ohne zu begreifen, was er da tut. Als er es später aus Jux aufsetzt, wird er von zwei Unbekannten brutal zusammengeschlagen – aber warum?
    Nikolai ahnt, dass der Angriff auf Leon eigentlich ihm galt. Schließlich ist er einer der wenigen Juden in der Gegend hier. Doch wer kennt überhaupt die Herkunft seiner Familie?
    Yara wohnt in einem Haus mit Stolpersteinen vor der Tür. Immer wieder kreisen ihre Gedanken um das Mädchen Ella, dem einer der Steine gewidmet ist. Ist das alles inzwischen längst Geschichte?
    Als die drei sich kennenlernen, finden sie nicht nur viel über die Hintergründe der Tat heraus, sondern auch über sich selbst – und über den Wert von Freundschaft …

    Rezension:

    Goldene Steine… Stolpersteine finden sich in vielen unserer Städte. Yara wohnt in einem Haus, vor dem diese goldenen Steine zu finden sind. Drei Personen sind hier verewigt. Eine Familie. Über Yara und ihr Interesse für die goldenen Steine wird dem Leser nahe gebracht, was die Stolpersteine sind, wofür sie stehen. Über eine Nachbarin, Frau Winter, erfahren wir nach und nach die Geschichte hinter den Steinen. Wir erfahren, wie die Freundin von Frau Winter, Ella Cohen, mit ihrer Familie abtransportiert wurde, bevor sie in die Schweiz fliehen konnten. Ella ist nur 11 Jahre alt geworden. Yara ist zum Zeitpunkt der Geschichte 13 Jahre alt. Das macht schon nachdenklich. Yara, aber auch den Leser.

    Weiterer Protagonist ist Leon. Ein recht einsamer Junge, der im Elternhaus nicht besonders viel Liebe erfährt. Leon tat mir leid. Er ist der Auslöser dieser ganzen Geschichte, da er einem Mann die Kippa klaut. Zum Zeitpunkt des Diebstahls fand er es einfach lustig, er hat keine Ahnung, was eine Kippa ist. Sie ist für ihn in dem Moment halt eine lustig aussehende Kopfbedeckung, die er dann selbst trägt. Ja, und so nimmt dann das Grauen seinen Lauf.

  • 5 Sterne,  Gelesen 2024,  Rezensionen

    [Rezension] Stolen Crown: Die Magie des dunklen Zwillings – Valentina Fast

    Stolen Crown, Valentina Fast, One Verlag, Rezension

    Titel: Stolen Crown – Die Magie des dunklen Zwillings
    Reihe: Einzelband
    Autorin: Valentina Fast
    Verlag: One
    Erscheinungsjahr: 2023
    Einband: Taschenbuch
    Seitenanzahl: 615
    Meine Wertung: 5 Sterne

    Klappentext:

    Ein uralter Krieg hat die Menschheit verändert. In einer Welt, in der Zwillinge zum Tode verurteilt sind, teilt Avi sich heimlich ein Leben mit ihrer Schwester Ana. Als Mensch erster Klasse getarnt, lebt Avi in Anas Schatten. Aber als diese erkrankt, muss Avi alles tun, um Geld für eine Behandlung aufzutreiben, falls sie nicht mit Ana gemeinsam sterben will. Doch es ist ausgerechnet Fürst Nevans erster Soldat Ren, der sie ersteigert. Jener Mann, der als einziger ihre wahre Identität aufdecken könnte. Statt der erwarteten Hinrichtung, folgt für Avi ein Auftrag, der sie geradewegs zu den Sinnesspielen führt. Es gibt nur zwei Wege dort raus: siegen, oder sterben.

    Rezension:

    Der Klappentext spricht von einem Standalone-Pageturner und er hat sowas von recht. Wenn ich das Buch aus der Hand legen musste, dann fieberte ich darauf hin, es wieder zur Hand zu nehmen und der Geschichte weiter zu folgen.

    Ich sage ja selten was zum Cover, aber dieses hier ist einfach nur mega. Am liebsten hätte ich das Buch die ganze Zeit nur angeschaut. Zufällig hatte ich auch noch das Glück, es in der ersten Auflage mit Farbschnitt zu erhalten. Auch das ist mir grundsätzlich unwichtig, aber so in seiner Gänze ist das Buch schon ein echter Hingucker.

    Die Geschichte hat mich von der ersten Seite an in ihren Bann gezogen. Valentina Fast hat einen bildhaften und sehr mitreißenden Schreibstil. Sie hält den Leser die gesamte Zeit über in der Geschichte gefangen.

  • 5 Sterne,  Gelesen 2023,  Rezensionen

    [Rezension] Weihnachten kann kommen – Sarah Morgan

    Titel: Weihnachten kann kommen
    Reihe: Einzelband
    Autorin: Sarah Morgan
    Verlag: Harper Collins
    Erscheinungsjahr: 2023
    Einband: Taschenbuch
    Seitenanzahl: 414
    Meine Wertung: Sterne

    Klappentext

    Das Weihnachtsfest der Familie Miller ist legendär – eine perfekte Feier, von der die Werbefachfrau Lucy bisher nur gelesen hat. Bis jetzt. Denn dieses Jahr muss sie Ross Miller für einen neuen Vertrag gewinnen. Und weil er ihre Anrufe nicht entgegennimmt, will sie die familiären Vorbereitungen unterbrechen, Ross‘ Unterschrift einholen und dann verschwinden, bevor ihr Neid auf die grandiose Familie zu stark wird. Doch es kommt alles anders, weil die Millers sie für Ross‘ neue Freundin halten. Ehe sie sich versieht, ist Lucy eingeladen, über die Feiertage bei ihnen in den verschneiten schottischen Highlands zu wohnen. Ihr vermeintlicher Freund ist wütend, aber die Chemie zwischen den beiden ist ebenso heftig wie überraschend. Entweder steht Lucy das schlimmste Weihnachtsfest aller Zeiten bevor, oder die Verwechslung entpuppt sich als der beste Fehler ihres Lebens.

    Rezension:

    Was wäre Weihnachten ohne ein neues Buch von Sarah Morgan? Natürlich hat meine Lieblingsautorin wieder einen weihnachtlichen Roman vorgelegt und natürlich wurde ich erneut nicht enttäuscht.

    Die Geschichte spielt dieses Mal im sehr verschneiten Schottland.

    Hauptpersonen dieser Geschichte sind die Geschwister Ross, Alice und Clemmie Miller. Drei, wie sie nicht unterschiedlicher sein könnten, wobei sich Ross und Alice noch einigermaßen ähnlich sind. Außerdem haben wir Lucy, die eher zufällig in das turbulente Familienleben der Millers hinein gezogen wird. Nach dem Klappentext zu urteilen dachte ich, dass es hauptsächlich um Ross und Lucy gehen würde, aber eigentlich muss man sagen, dass Lucy sogar eher nur eine kleine Rolle einnimmt. In erster Linie geht es um die Familiendynamik der Miller, sowie zwischen Alice und ihrem Freund Nico. Ich finde sogar, dass deren Beziehung einen weitaus größeren Teil der Geschichte ausmacht, als die sich anbahnende Beziehung zwischen Ross und Lucy.