• 5 Sterne,  Gelesen 2013,  Rezensionen

    [Rezension] Gallagher Girls (1): Spione küsst man nicht – Ally Carter

    Planet gril, Thienemann Esslinger Verlag, Ally Carter, Cover, Rezension

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    Titel: Spione küsst man nicht
    Reihe: Gallagher Girls; Band 1
    Autorin: Ally Carter
    Verlag: planet girl
    Erscheinungsjahr: 2013
    Einband: Paperback, ebook
    Seitenanzahl: 304

    Meine Wertung: 5 Federn

    Klappentext:

    Die Gallagher Akademie für hochbegabte junge Mädchen ist alles andere als eine gewöhnliche Mädchenschule, denn hier werden die Top-Agentinnen von morgen ausgebildet! Doch was passiert, wenn sich ein Gallagher Girl in einen ganz normalen Jungen verliebt? Cameron „Cammie“ Morgan beherrscht zwar 14 Sprachen, kann sich wie ein Chamäleon tarnen und CIA-Codes knacken, aber die Gallagher Akademie hat sie nicht auf das erste Herzklopfen vorbereitet. Als sie Josh trifft, wird ihr Leben komplett auf den Kopf gestellt …

    Rezension:

    Ich wollte eigentlich nur ganz kurz auf der ersten Seite reinlesen, denn ich musste eigentlich noch ein anderes Buch zuerst lesen. Tja… was soll ich sagen? Ich fing an und ich konnte nicht wieder aufhören. Die ersten 58 Seiten habe ich in einem Rutsch weggeschlürft.

    Der Schreibstil von Ally Carter ist locker, flüssig und einfach gut zu lesen. Zunächst lernen wir die Gallagher Akademie und Cammie, die Ich-Erzählerin, kennen. Wir erfahren, welche außergewöhnlichen Fächer auf dem Stundenplan stehen und wir lernen Cammies beste Freundinnen kennen.

    Cammie war mir von Anfang an sympathisch. Sie ist witzig, zielstrebig und liebenswert. Es dauert dann auch nicht lange, bis wir mit Cammie, Bex und Liz auf ihre erste Mission gehen. Ich mag Cammies Humor, mit dem sie alle Ereignisse kommentiert. Ich konnte mit ihr mitfiebern, mit ihr fühlen, aber auch mit ihr leiden. Weiter hinten, in der Situation mit Anna war ich allerdings sehr enttäuscht von ihr. Traurig, wie sie sich da verhalten hat.

  • Rezensionen,  5 Sterne,  Gelesen 2013

    [Rezension] Aussicht auf Sternschnuppen – Katrin Koppold

    Katrin Koppold, Rezension

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    Titel: Aussicht auf Sternschnuppen
    Reihe: Sternschuppen-Reihe; Band 1
    Autorin: Katrin Koppold
    Verlag: Rowohlt
    Erscheinungsjahr:  2013 (2015 bei Rowohlt als Neuauflage)
    Einband: Taschenbuch
    Seitenanzahl: 292

    Meine Wertung: 5 Federn

    Klappentext:

    Helga fällt aus allen Wolken, denn ihr Freund scheint sie mit einer heißblütigen Italienerin zu betrügen. Diesen Kerl wollte sie heiraten und mindestens vier Kinder mit ihm haben? Hals über Kopf folgt Helga Giuseppe gen Süden – ohne Gepäck, dafür aber mit einem unerwarteten Begleiter: Nils. Schauspieler, Kettenraucher und bald mehr als eine zufällige Reisebekanntschaft…

    Rezension:

    Ein wunderbares Buch. Helga und Nils, zwei mir zunächst absolut unsympathische Menschen, konnte ich im Laufe der Geschichte ins Herz schließen. Ich mochte beide nicht, fand sie beide auf ihre Art arrogant und egoistisch. Aber, je länger die Autofahrt nach Italien dauert, desto mehr habe ich die beiden in mein Herz geschlossen und am Ende liebte ich sie beide.

    Herrlich fand ich die Wortduelle der beiden Protagonisten auf der Autofahrt. Aber auch die tiefgründigen Gespräche am Strand und das liebevolle umsorgen von Nils, obwohl er Helga eigentlich noch gar nicht so richtig kennt und mag.

  • Rezensionen,  5 Sterne,  Gelesen 2013

    [Rezension] Unheilig – Die offizielle Autobiografie

    Rezension, Unheilig, Riva Verlag

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    Titel: Unheilig – Als Musik meine Sprache wurde
    Die offizielle Autobiografie
    Reihe: Einzelband
    Verlag: Riva
    Erscheinungsjahr: 2012
    Einband: Hardcover
    Seitenanzahl: 287

    Meine Wertung: 5 Federn

    Klappentext:

    Mehrfach Platin in Deutschland, Platin in Österreich und der Schweiz – mit dem Album Große Freiheit stieß DER GRAF im Jahr 2010 Herbert Grönemeyer vom Sockel, da Unheilig 23 Wochen lang die deutschen Charts anführte – länger als jeder deutsche Künstler zuvor. Ausverkaufte Konzerte, gefeierte TV-Auftritte – die Band Unheilig stand in den vergangenen drei Jahren fast überall an erster Stelle.

    Viel wurde über Unheilig und den GRAFEN geschrieben und gesagt – eine wirkliche Annäherung an den momentan erfolgreichsten Musiker Deutschlands gelang jedoch nie. Nun bricht DER GRAF endlich sein Schweigen und gibt in seiner Autobiografie einen erstaunlich offenen Einblick in sein bewegtes Leben und den steinigen, am Ende aber fast märchenhaften Aufstieg zum erfolgreichsten deutschen Musiker dieser Zeit.
    Es ist das Buch des GRAFEN für seine Fans, für die er seit mehr als zehn Jahren komponiert und singt.

    Rezension:

    Ich bin mehr als positiv überrascht. Ich bin kein riesengroßer Fan von Unheilig, mag die Musik aber gerne von Zeit zu Zeit hören. Als ich sah, dass es eine Biografie über Unheilig gibt, da packte es mich aber. Irgendwie zogen mich Cover und Klappentext magisch an. Was soll ich sagen. Biografien zu rezensieren, ist nie einfach. Ich wurde in den Werdegang des Grafen und Unheilig schier hineingezogen. Schon fast atemlos folgte ich dem Grafen auf seinem Weg mit der und zur Musik.

    Richtig gut gefallen hat mir, dass auch in der Biografie die Musik und sein Leben als Musiker bzw. werdender Künstler im Vordergrund steht. Der Graf hält sein Privatleben ja komplett aus der Presse heraus und auch nach dem Lesen der Biografie weiß man nicht mehr über seine Familie und Freunde als vorher. Das hat mir persönlich sehr imponiert, dass er sich auch jetzt treu bleibt. Sein Werdegang hin zum erfolgreichen Musiker ist auch so spannend genug.

    Ich finde den Erzählstil sehr nah am Leser dran. Sicher hält man hier kein großes literarisches Meisterwerk in Händen, aber dafür ein Werk, aus dem man förmlich den Künstler zu sich sprechen hört.

    Interessant waren die Einblicke ins Musikgeschäft, denn auch das wurde dem Leser nochmal deutlich vor Augen geführt. In vielerlei Hinsicht ist es auch nur ein Geschäft, was da gemacht wird bzw. ein Beruf, den Menschen ausüben. Der Graf hat versucht (ich denke mal, es auch geschafft) sich selbst treu zu bleiben und seine Liebe zur Musik nicht dem Geschäft unterzuordnen. Auch das hat mir, wie ich zugeben muss, stark imponiert.

    Nicht so richtig vorstellen kann man sich, dass der Graf wirklich so viele Versagensängste, anscheinend auch heute noch, wie man es aus der Biografie heraus liest hat. Bei jedem Satz spürt man förmlich das Erstaunen darüber, dass er es geschafft hat so erfolgreich zu werden. Das finde ich persönlich eher verwunderlich. Ich wäre jetzt davon ausgegangen, dass mit einem solchen Erfolg das Selbstvertrauen quasi fast automatisch irgendwann mitgeliefert wird. Dies scheint nicht unbedingt so zu sein.

    Von mir gibt es 5 Federn und eine Leseempfehlung.

    Weitere Rezensionen zur Biografie von Unheilig findet ihr bei:
    Reading Penguin (Hörbuch)

  • Rezensionen,  5 Sterne,  Gelesen 2013

    [Rezension] DIe Nachtschwärmer – Patrice Talleur

    Rezension, Patrice Talleur, Andreas Gaertner, Esslinger Verlag

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    Titel: Die Nachtschwärmer
    Reihe: Einzelband
    Autorin: Patrice Talleur
    Illustrationen: Andreas Gaertner
    Verlag: Esslinger
    Erscheinungsjahr: 2013
    Einband: Hardcover
    Seitenanzahl: 40

    Meine Wertung: 5 Federn

    Klappentext:

    Nacht für Nacht begleiten die Nachtschwärmer uns Menschen ins Land der Träume. Doch wie aus dem Nichts tauchen in sternlosen Nächten die Schatten auf. Sie sind schnell, listig und entschlossen, die Träume zu zerstören. Doch die Nachtschwärmer nehmen tapfer den ungleichen Kampf gegen die Schatten auf.

    Rezension:

    Dieses Buch wird ab 6 Jahren empfohlen, aber es ist viel mehr als ein Kinderbuch. Es ist ein Buch, welches Mut macht, das Träumen nicht aufzugeben.

    Die Zeichnungen sind düster, da die Nachtschwärmer natürlich nur nachts unterwegs sind, aber wunderschön. Wenn man genauer hinschaut, dann gibt es auf den Bildern viel mehr zu entdecke, als man im ersten Moment sehen kann.

    Die Geschichte ist kurz, aber spannend erzählt. Die Menschen verlernen das Träumen, da die Nächte immer kürzer werden, weil die Schatten die Zeit schneller laufen lassen. Zunächst sind die Nachtschwärmer verzweifelt, aber durch eine zufällig Begegnung haben die eine Idee, wie sie den Menschen ihre Träume wieder zurückgeben können. Die Sprache von Patrice Talleur ist einerseits einfach und eingänglich, aber gleichzeitig auch wunderbar poetisch.

    Ich kann das Buch wirklich empfehlen und vergebe gerne 5 Federn.

  • Rezensionen,  5 Sterne,  Gelesen 2013

    [Rezension] Dinner mit Rose – Danielle Hawkins

    Ullstein Buchverlage, Cover, Danielle Hawkins, Rezension

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    Titel: Dinner mit Rose
    Reihe: Einzelband
    Autorin: Danielle Hawkins
    Verlag: Ullstein
    Erscheinungsjahr: 2013
    Einband: Hardcover, ebook
    Seitenanzahl: 416

    Meine Wertung: 5 Federn

    Klappentext:

    Als Josie ihren Freund in flagranti mit ihrer besten Freundin erwischt, packt sie kurzerhand die Koffer und flieht nach Neuseeland, auf die Farm ihrer Tante Rose. Zwischen Kühen und Schafen hofft sie, ihr Leben wieder in den Griff zu bekommen. Tante Rose empfängt sie mit offenen Armen – und einem kräftigen Gin Tonic. Das hilft fürs Erste. Aber dann begegnet Josie ihrer Jugendliebe Matt, und das Gefühlschaos ist komplett. Als Rose schwer erkrankt, wird Matt zu Josies wichtigster Stütze. Gemeinsam kümmern sie sich um Rose, die Farm und das Hausschwein Percy. Dabei kommen sie sich schnell wieder näher, und Josie muss sich fragen, ob die große Liebe nicht vielleicht doch in der neuseeländischen Provinz auf sie wartet.

    Rezension:

    Eine ganz wunderbare Geschichte, die mich immer abwechselnd zum Lachen und zum Weinen (ja, ich habe echte Tränen geweint) gebracht hat. Die Figuren sind alle wundervoll beschrieben. Danielle Hawkins schafft es, mit ihrem Schreibstil sie lebendig werden zu lassen.

    Allen voran haben mich Jose und Matt verzaubert. Sie kannten sich schon als Kinder und aus jeder ihrer Unterhaltungen und verbalen Schlagabtausche spricht Liebe, Freundschaft und der Schalk, der beiden im Nacken sitzt. Dann ist da Rose mit ihrer schweren Krankheit, die sie ganz bewundernswert trägt. Ich bin verliebt in diese Frau, die so viel für die „Kinder“ (Jose, Matt und Kim) getan hat. Nicht zu vergessen ist die „Kröte“ Kim, die das Herz auf dem rechten Fleck hat, auch wenn sie sich oft wie ein pubertierender Teenager benimmt, der sie ja auch noch ist. Hazel, die mich ein ums andere Mal mächtig wütend gemacht hat, mit ihrer egoistischen Art und Amber, die die Arbeit auch nicht erfunden hat. Alle sind sie auf ihre Art liebens- oder hassenswert, aber alle sind sie interessant!

  • 5 Sterne,  Gelesen 2013,  Rezensionen

    [Rezension] Auf der Suche nach Atlantis (Käpt´n Kuddel; Band 1) – Johannes Saurer und Ulrike Albers

    Rezension, Cover, Käpt´n Kuddel, Ankerherz Verlag,

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    Titel: Auf der Suche nach Atlantis
    Reihe: Käpt´n Kuddel; Band 1
    Autoren: Johannes Saurer und Ulrike Albers
    Verlag: Ankerherz
    Erscheinungsjahr: 2011
    Einband: Hardcover
    Seitenanzahl: 48

    Meine Wertung: Federn

    Klappentext:

    Käpt’n Kuddel ist ein alter Seemann, der mit seinem Kater “Rubens” auf einem Schiff lebt. Das Geld ist knapp. Schon lange hat er keine Ladung mehr transportiert. Was nun? Kuddel bricht auf zu einer Reise, um den sagenhaften Schatz von “Atlantis” zu finden. In London, seiner ersten Station, lernt er zwei Kinder kennen, die ihn auf seine Abenteuer begleiten

    Rezension:

    Mir hat Käpt´n Kuddel sehr gefallen. Die Bilder sind einfach wunderschön gezeichnet. Auch die Geschichte ist interessant und man liest sie sehr gut. Allerliebst fand ich den Kater Rubens, der in Gedanken alles kommentiert, was Käpt´n Kuddel und seine Mannschaft tut.

    Ich frage mich allerdings, ob die Altersempfehlung wirklich so stimmt. Es geht um Streik, weil die Hafenarbeiter nicht richtig bezahlt werden und um Kinder, die aus einem Kinderheim weggelaufen sind. Ich denke, dass bei diesem Comic auf jeden Fall die Eltern gefordert sind viel zu erklären. Fraglich ist, ob ein 4-6 jähriges Kind schon so weit ist, das wirklich zu verstehen.