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[Rezension] Aussicht auf Sternschnuppen – Katrin Koppold

Geposted am 26. April 2013 um 14:22

Katrin Koppold, Rezension

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Titel: Aussicht auf Sternschnuppen
Reihe: Sternschuppen-Reihe; Band 1
Autorin: Katrin Koppold
Verlag: Rowohlt
Erscheinungsjahr:  2013 (2015 bei Rowohlt als Neuauflage)
Einband: Taschenbuch
Seitenanzahl: 292

Meine Wertung: 5 Federn

Klappentext:

Helga fällt aus allen Wolken, denn ihr Freund scheint sie mit einer heißblütigen Italienerin zu betrügen. Diesen Kerl wollte sie heiraten und mindestens vier Kinder mit ihm haben? Hals über Kopf folgt Helga Giuseppe gen Süden – ohne Gepäck, dafür aber mit einem unerwarteten Begleiter: Nils. Schauspieler, Kettenraucher und bald mehr als eine zufällige Reisebekanntschaft…

Rezension:

Ein wunderbares Buch. Helga und Nils, zwei mir zunächst absolut unsympathische Menschen, konnte ich im Laufe der Geschichte ins Herz schließen. Ich mochte beide nicht, fand sie beide auf ihre Art arrogant und egoistisch. Aber, je länger die Autofahrt nach Italien dauert, desto mehr habe ich die beiden in mein Herz geschlossen und am Ende liebte ich sie beide.

Herrlich fand ich die Wortduelle der beiden Protagonisten auf der Autofahrt. Aber auch die tiefgründigen Gespräche am Strand und das liebevolle umsorgen von Nils, obwohl er Helga eigentlich noch gar nicht so richtig kennt und mag.

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[Rezension] Unheilig – Die offizielle Autobiografie

Geposted am 30. März 2013 um 8:50

Rezension, Unheilig, Riva Verlag

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Titel: Unheilig – Als Musik meine Sprache wurde
Die offizielle Autobiografie
Reihe: Einzelband
Verlag: Riva
Erscheinungsjahr: 2012
Einband: Hardcover
Seitenanzahl: 287

Meine Wertung: 5 Federn

Klappentext:

Mehrfach Platin in Deutschland, Platin in Österreich und der Schweiz – mit dem Album Große Freiheit stieß DER GRAF im Jahr 2010 Herbert Grönemeyer vom Sockel, da Unheilig 23 Wochen lang die deutschen Charts anführte – länger als jeder deutsche Künstler zuvor. Ausverkaufte Konzerte, gefeierte TV-Auftritte – die Band Unheilig stand in den vergangenen drei Jahren fast überall an erster Stelle.
Viel wurde über Unheilig und den GRAFEN geschrieben und gesagt – eine wirkliche Annäherung an den momentan erfolgreichsten Musiker Deutschlands gelang jedoch nie. Nun bricht DER GRAF endlich sein Schweigen und gibt in seiner Autobiografie einen erstaunlich offenen Einblick in sein bewegtes Leben und den steinigen, am Ende aber fast märchenhaften Aufstieg zum erfolgreichsten deutschen Musiker dieser Zeit.
Es ist das Buch des GRAFEN für seine Fans, für die er seit mehr als zehn Jahren komponiert und singt.

Rezension:

Ich bin mehr als positiv überrascht. Ich bin kein riesen Fan von Unheilig, mag die Musik aber gerne von Zeit zu Zeit hören. Als ich sah, dass es eine Biografie über Unheilig gibt, da packte es mich aber. Irgendwie zogen mich Cover und Klappentext magisch an. Was soll ich sagen. Biografien zu rezensieren ist nie einfach. Ich wurde in den Werdegang des Grafen und Unheilig schier hineingezogen. Schon fast atemlos folgte ich dem Grafen auf seinem Weg mit der und zur Musik.

Richtig gut gefallen hat mir, dass auch in der Biografie die Musik und sein Leben als Musiker bzw. werdender Künstler im Vordergrund steht. Der Graf hält sein Privatleben ja komplett aus der Presse heraus und auch nach dem Lesen der Biografie weiß man nicht mehr über seine Familie und Freunde als vorher. Das hat mir persönlich sehr imponiert, dass er sich auch jetzt treu bleibt. Sein Werdegang hin zum erfolgreichen Musiker ist auch so spannend genug.

Ich finde den Erzählstil sehr nah am Leser dran. Sicher hält man hier kein großes literarisches Meisterwerk in Händen, aber dafür ein Werk aus dem man förmlich den Künstler zu sich sprechen hört.

Interessant waren die Einblicke ins Musikgeschäft, denn auch das wurde dem Leser nochmal deutlich vor Augen geführt. In vielerlei Hinsicht ist es auch nur ein Geschäft, was da gemacht wird bzw. ein Beruf, den Menschen ausüben. Der Graf hat versucht (ich denke mal, es auch geschafft) sich selbst treu zu bleiben und seine Liebe zur Musik nicht dem Geschäft unterzuordnen. Auch das hat mir, wie ich zugeben muss, stark imponiert.

Nicht so richtig vorstellen kann man sich, dass der Graf wirklich so viele Versagensängste, anscheinend auch heute noch, wie man es aus der Biografie heraus liest hat. Bei jedem Satz spürt man förmlich das Erstaunen darüber, dass er es geschafft hat so erfolgreich zu werden. Das finde ich persönlich eher verwunderlich. Ich wäre jetzt davon ausgegangen, dass mit einem solchen Erfolg das Selbstvertrauen quasi fast automatisch irgendwann mitgeliefert wird. Dies scheint nicht unbedingt so zu sein.

Von mir gibt es 5 Federn und eine Leseempfehlung.

[Rezension] DIe Nachtschwärmer – Patrice Talleur

Geposted am 23. März 2013 um 9:22

Rezension, Patrice Talleur, Andreas Gaertner, Esslinger Verlag

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Titel: Die Nachtschwärmer
Reihe: Einzelband
Autorin: Patrice Talleur
Illustrationen: Andreas Gaertner
Verlag: Esslinger
Erscheinungsjahr: 2013
Einband: Hardcover
Seitenanzahl: 40

Meine Wertung: 5 Federn

Klappentext:

Nacht für Nacht begleiten die Nachtschwärmer uns Menschen ins Land der Träume. Doch wie aus dem Nichts tauchen in sternlosen Nächten die Schatten auf. Sie sind schnell, listig und entschlossen, die Träume zu zerstören. Doch die Nachtschwärmer nehmen tapfer den ungleichen Kampf gegen die Schatten auf.

Rezension:

Dieses Buch wird ab 6 Jahren empfohlen, aber es ist viel mehr als ein Kinderbuch. Es ist ein Buch, welches Mut macht, das Träumen nicht aufzugeben.

Die Zeichnungen sind düster, da die Nachtschwärmer natürlich nur nachts unterwegs sind, aber wunderschön. Wenn man genauer hinschaut, dann gibt es auf den Bildern viel mehr zu entdecke, als man im ersten Moment sehen kann.

Die Geschichte ist kurz, aber spannend erzählt. Die Menschen verlernen das Träumen, da die Nächte immer kürzer werden, weil die Schatten die Zeit schneller laufen lassen. Zunächst sind die Nachtschwärmer verzweifelt, aber durch eine zufällig Begegnung haben die eine Idee, wie sie den Menschen ihre Träume wieder zurückgeben können. Die Sprache von Patrice Talleur ist einerseits einfach und eingänglich, aber gleichzeitig auch wunderbar poetisch.

Ich kann das Buch wirklich empfehlen und vergebe gerne 5 Federn.

[Rezension] Sternenreiter – Jando

Geposted am 23. September 2012 um 19:20

Jando, Rezension

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Titel: Sternenreiter
Reihe: Einzelband
Autor: Jando
Verlag: KoRos Nord
Erscheinungsjahr: 2012
Einband: Hardcover
Seitenanzahl: 131

Meine Wertung: 5 Federn

Klappentext:

Wenn wir anfangen, auf unser Herz zu hören, werden wir Dinge im Leben im Leben erkennen, die uns unvorstellbar erschienen.Mats glaubt nicht mehr an seine Träume – zu sehr ist er daran gewöhnt, in der Arbeitswelt zu funktionieren. Auch seine Frau Kiki erreicht ihn nicht mehr. Bis es zu einem Ereignis kommt, dass Mats zwingt, innezuhalten. Ein kleiner Junge hilft ihm dabei, die Welt mit anderen Augen zu sehen und sein Leben neu zu gestalten. Dass man heute noch an Wunder glauben kann, davon erzählt Jandos modernes Märchen Sternenreiter, eine poetische Erzählung für Jugendliche und Erwachsene. Ein Buch über Freundschaft, Menschlichkeit und die Verwirklichung von Träumen.

Rezension:

Noch nie ist es mir so schwer gefallen eine Rezension zu schreiben, meine Gefühle in Worte zu fassen. Mit “Sternenreiter” hat der Autor Jando eine wundervolle Geschichte voller Weisheit geschaffen. Die Worte haben mich sehr berührt und das eine oder andere Zitat sollte unser aller Leben begleiten. Viel zu oft geht im hektischen Alltag das, was im Leben wirklich wichtig ist, unter. Dieses Büchlein bringt den Leser dazu, wieder mehr darüber nachzudenken, wo wir im Leben hin wollen.

Die Sprache ist sehr poetisch, ohne abgehoben zu sein. Sie trifft einfach mitten ins Herz.

Es tut mir leid, dass die Rezension so kurz ausfällt. Lest das Buch einfach selber und macht euch ein Bild. Ich kann es nur jedem wärmstens ans Herz legen.

5 Federn und eine unbedingte Leseempfehlung gibt es von mir.

Berührend, inspirierend, einfach wunderschön. Lesen!!!

[Rezension] Die Mädchenwiese – Martin Krist

Geposted am 20. August 2012 um 18:54

Rezension, Martin Krist, Ullstein Buchverlage

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Titel: Die Mädchenwiese
Reihe: Einzelband
Autor: Martin Krist
Verlag: Ullstein
Erscheinungsjahr: 2012
Neuauflage mit neuem Cover: 2019 über epubli
Einband: Taschenbuch
Seitenanzahl: 411

Meine Wertung: 5 Federn

Klappentext:

Die alte Frau sieht alles kommen. Sie findet die toten Mädchen. Sie kennt ihren Mörder. Aber sie wird schweigen. Der kleine Junge bangt um seine verschwundene Schwester, denn er hat etwas gesehen. Er will reden, doch niemand hört ihm zu. Seit Alex Lindner vor Jahren seinen Dienst als Kommissar quittiert hat, lebt er zurückgezogen in der Provinz. Als auch hier ein Mädchen verschwindet, weiß er: Der Mann, den er damals vergeblich jagte, ist zurück. Diesmal muss er ihn fangen, denn der Blutzoll wird steigen.

Rezension:

Das ganze Buch hat mich in eine unglaubliche Wut geworfen. Vielleicht sollte das bei einem Thriller auch normal sein, aber hier hat es der Autor durch seinen Schreibstil ganz besonders geschafft meine Wut heraufzubeschwören und anzuheizen. Dabei richtete sich meine Wut gar nicht mal so sehr auf den Mörder, sondern vor allem auf die restlichen Erwachsenen.
Laura und Frank: SPOILER zum lesen markieren Sam versucht die ganze Zeit verzweifelt den beiden mitzuteilen, was er herausgefunden hat und er wird, auch von Frank, von dem ich zunächst einen besseren Eindruck hatte, immer wieder abgespeist. Laura macht sich überhaupt keine Gedanken darüber, wie Sam sich in der Situation fühlt, sondern denkt nur daran, dass sie nicht mehr weiter kann. Sie war mir von der ersten bis fast zur letzten Seite unsympathisch. Natürlich befindet sie sich in einer Ausnahmesituation, aber wir erfahren auch, dass sie sich seit der Trennung von ihrem Mann nie wirklich gut um ihre Kinder gekümmert hat. Auf sie hatte ich eigentlich fast die größte Wut, SPOILER zum lesen markieren wenn man von Bertas Peinigern absieht.
Berta tut mir die ganze Zeit so unendlich leid. Sie hatte eine wundervolle Kindheit, die dann jäh endet und durch ein einfach nur grauenvolles Leben ersetzt wird. Man versteht nach und nach, warum sie heute ziemlich wirr ist. Eine Frau, die einem einfach nur unendlich leid tut. Aber auch bei Laura konnte ich am Ende nicht umhin, dass sie mir etwas leid tat. Eine mit sich und ihrem Leben völlig überforderte Frau. Dennoch muss sie als Mutter für ihre Kinder stark sein, finde ich. 

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[Rezension] Traumfänger – Petra Röder

Geposted am 15. Juni 2012 um 5:20

Rezension, Petra Röder, Edition Winterwork

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Titel: Traumfänger
Reihe: Einzelband
Autorin: Petra Röder
Verlag: Edition Winterwork
Erscheinungsjahr: 2012
Einband: Taschenbuch
Seitenanzahl: 290

Meine Wertung: 5 Federn

Klappentext:

Seit ihre kleine Schwester Emma im Koma liegt, hört Kylie sie in ihren Träumen um Hilfe rufen. In genau einem solchen Traum trifft sie Matt Connor, der dort seit Monaten festsitzt. Bald wird klar, dass die beiden sich zueinander hingezogen fühlen, doch hat ihre aufkeimende Liebe überhaupt eine Chance?

Denn nur wenn es Kylie gelingt, Matt und Emma aus diesem Traum zu befreien, werden die beiden auch in der realen Welt überleben. Doch in der Traumwelt wimmelt es von bösartigen Kreaturen und Matt trägt ein dunkles Geheimnis mit sich, von dem Kylie erst erfährt, als es fast zu spät ist.

Rezension:

Eigentlich wollte ich das Buch im Urlaub lesen, aber aufgrund der fast schon euphorischen Rezension auf “Buchverliebt” konnte ich nicht mehr warten und ich wurde nicht enttäuscht. Ich bin begeistert!!

Petra Röder hat hier ein wahrlich fantastisches Buch geschrieben. Die Geschichte hat mich in ihren Bann gezogen und ich habe sie alle ins Herz geschlossen, Kylie, Matt, Needle, die Waldfee und auch die Feuerwölfe. Die sogar ganz besonders.

Die Idee hinter der Geschichte hat mir super gefallen. Eine Traumwelt, die von einem bösen Machthaber übernommen wurde und in die nur noch wenige Menschen eindringen können. Kylie kann es in ihren Träumen und gemeinsam mit Matt macht sie sich auf ihre Schwester Emma zu retten und die Traumwelt zu befreien. Dabei findet sie auf der Reise viele neue Freunde, wie z. B. Ingrid die Waldfee.

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