Alltagsworte

[Alltagsworte] Kanu fahren auf der Treene…

Kanu fahren, Treene, Feuerwehr Hochdonn,
Unser Luxusliner 🙂 der uns sicher an die Treene gebracht hat.

Am 27.08.2022 ging es für uns noch einmal los zum Kanu fahren. Dieses Mal mit der Freiwilligen Feuerwehr Hochdonn auf die Treene, als unser diesjähriges Sommerfest.

Um 8.30 Uhr versammelten sich 24 willige Kanufahrer und Kanufahrerinnen am Gerätehaus. Mit einem Feuerwehrwagen und drei Privatwagen ging es los in Richtung Treene. Nach rund 1 1/2 Stunden Fahrt (so ein LKW fährt halt nicht so schnell) waren wir in Langstedt angekommen. Unser Fahrer ist sehr gut gefahren, aber ich kann euch berichten, so ein Feuerwehrauto ist kein Reisebus. Die Sitze wurden nach einiger Zeit ganz schön unbequem. Sind halt nicht auf Langstrecke ausgelegt….

Nach einer kurzen Einweisung, bei der uns der Kanuverleiher auf einige wichtige Stellen hinwies; z. B. mussten wir unter der einen Brücke recht mittig durch, da wir sonst auf Steine aufgelaufen wären und die letzte Brücke hatte es richtig in sich, da musste man sich quasi ins Kanu legen, da sie so niedrig war, ging es dann los. Die Feuerwehr hatte die Kanus übrigens vom Kanuverleih Petersen gemietet. Hat alles reibungslos geklappt.

12 Kanus wurden zu Wasser gelassen und wir machten uns auf die rund 10 km lange Strecke nach Hünning, wo wir bzw. die Kanus wieder eingesammelt werden sollten.

Die Treene hat etwas mehr Strömung als die Wilster Au am vergangenen Wochenende und es war, vermutlich auch durch das mega gute Wetter bedingt, unglaublich voll. Eine Jugendgruppe einer Feuerwehr, verschiedene Frauen- und Männergruppen und einige Kajakfahrer waren mit uns unterwegs. Das machte das Fahren an sich leider um einiges stressiger. Immer wieder mussten wir aufpassen, nicht in bereits ineinander verknäulte Boote zu fahren. Für Torben wurde das Steuern zu einer echten Herausforderung, zumal ich auch noch nicht wirklich gut darin bin, zu erkennen, wann ich mehr Tempo machen muss und wann eher Tempo herausnehmen. Wir haben das aber gut gemeistert. Kein Streit und ohne kentern angekommen.

Leider kann ich euch dieses Mal nicht viele Fotos zeigen. Aufgrund der vielen Menschen, war es mir doch zu gefährlich, das Handy aus der Tonne zu holen. Dieses Mal wäre kentern nicht ganz unwahrscheinlich gewesen.

Die Landschaft an der Treene ist total schön. Man fährt an einigen Stellen quasi durch eine Allee. Total idyllisch. Ich habe es auch von der Landschaft her total genossen.

Kanu fahren, Treene, Feuerwehr Hochdonn,

Ich denke mal, vor allem dadurch, dass es so voll war, zog sich unser Feld auch ziemlich auseinander. Wir waren irgendwo im Mittelteil unterwegs. Auf halber Strecke haben wir uns alle nochmal wieder gesammelt und eine Pause eingelegt. Das war richtig gemütlich.

Nicht das allerschönste Foto, aber ich wollte es trotzdem posten. Ich sehe doch ganz zufrieden aus. Ich habe den Tag auf jeden Fall genossen.

Nach der Pause ging es dann auf die letzten Kilometer. Da wir gemeinsam mit zwei anderen Booten noch eine weitere kleine Bierpause einlegten (man soll sich ja nicht stressen und volle Dosen wieder mit zurück nehmen ist ja auch blöd *lach*), waren wir dann auch unter den Letzten, die in Hünning ankamen.

Insgesamt waren wir laut meiner Uhr 11,2 km unterwegs und haben dafür ungefähr 3 Stunden und 40 Minuten gebraucht.

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Es war eine echt schöne Tour. Abends ging es weiter mit dem Grillfest, zu dem dann nochmal gut 20 Leute hinzu stießen, die nicht mit Kanu gefahren waren. Ich musste allerdings passen. Kopfschmerzen haben mich davon abgehalten mit zu feiern. Wäre zwar schön gewesen, dabei zu sein, aber so ist das halt nunmal. Kenne ich ja, dass mich meine Migräne manchmal von schönen Sachen abhält. Und der der Tag war richtig super, so dass ich da gar nicht meckern will.

Gutes Wetter, eine tolle Truppe. Alle waren gut drauf und hatten (mehr oder weniger, je nachdem, wie einem Kanu fahren so liegt, würde ich vermuten) Spaß. Ich hab es auf jeden Fall sehr genossen.

Nachdem wir nun beides ausprobiert haben: Die Wilster Au ist für Anfänger gut geeignet, da es keine Strömung gibt und die Bäume nicht so ins Wasser hängen. Die Treene macht aufgrund der Strömung mehr Spaß, aber ohne Naturberührung geht es hier nicht, da es teilweise so eng ist, dass man fast nur durch die Büsche fahren kann. Außerdem ist die Treene deutlich sauberer, als die Wilster Au. Da hat man nicht so große Angst, rein zu fallen.

Na, mache ich euch langsam Lust auf Kanu fahren? 

Ich habe unsere kleine Truppe vom letzten Wochenende schon „überredet“, dass wir nächstes Jahr mal Stand-Up-Paddling ausprobieren. Sieht auch aus, als könnte es Spaß machen.

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