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    [Aktion] Gemeinsam lesen 3/2017

    gemeinsam lesen

    Gemeinsam lesen

    ist eine Aktion von Schlunzen-Bücher, die immer am Dienstag stattfindet. In diesem Jahr werde ich versuchen regelmäßig daran teilzunehmen. Hier geht es zum heutigen Sammelbeitrag.

    Welches Buch liest du und auf welcher Seite bist du?

    Kiss me in New York von Catherine Rider aus dem cbt Verlag (Random House). Ich bin auf S. 104.

    Klappentext:
    Heiligabend, JFK-Flughafen, New York. Charlotte ist gerade wieder solo. Nach einem Auslandsjahr wurde sie von ihrem amerikanischen Boyfriend abserviert und will nun nichts mehr, als in den Schoß der Familie nach London zurückzukehren. Dann wird ihr Flug verschoben und Charlotte ein Hotel-Gutschein in die Hand gedrückt. Geht es noch schlimmer? Ja, geht es: Anthony will seine Freundin vom Flughafen abholen, doch die macht dort kurzerhand vor aller Augen mit ihm Schluss. Da hat Hardcore-Optimistin Charlotte eine Idee: Wieso verbringen sie und Anthony nicht gemeinsam mit ihrem neuen Ratgeber: Wie man in zehn Schritten über seinen Ex hinwegkommt den Heiligabend? Doch aus unbeschwertem Spiel wird bald romantischer Ernst.

    Wie lautet der erste Satz auf deiner aktuellen Seiten?

    „Charlotte reicht mir Mistake herüber und sagt, dass sie gleich wieder da ist.“

    Was willst du unbedingt zu deinem aktuellen Buch loswerden?

    Kiss me in New York ist natürlich das totale Kontrastprogramm zu meinem Buch der letzten zwei Wochen. Ich weiß! Aber, nachdem mich Jahrhundertzeugen von Tim Pröse sehr bewegt hat, musste ich zwischendurch immer wieder zu einem seichten Liebesroman greifen. Anders hätte ich das Buch nicht ausgehalten. Kiss me in New York ist genau das. Ein seichter Liebesroman, der sich bisher sehr gut lesen lässt. Die Protagonisten sind beide sehr jung und sehr süß. Genau das Richtige, um einfach mal abzuschalten und sich zu berieseln.

    Belastet dich ein hoher SuB oder freut er dich sogar? (Giselas Bücher:)

    Der SuB scheint derzeit ja ein sehr zentrales Thema in der Bloggerwelt zu sein. Es wird sich Gedanken darüber gemacht, diskutiert, wie hoch er sein sollte, sinniert, ob man bei einem hohen SuB die Bücher eigentlich richtig zu schätzen weiß. Ich habe mich zuerst eher aus diesen Diskussionen herausgehalten, inzwischen bin ich an der einen oder anderen Stelle doch eingestiegen. Alles in allem ist meine Meinung dazu aber: Jeder, wie er mag!

    Ich selbst habe einen extrem hohen SuB. Schon als Kind/ Jugendliche haben meine Eltern dafür gesorgt, dass uns die Bücher nie ausgingen. Ein Flohmarktbesuch ging nie unter 5 Büchern ab, eher 15 – 20. Ich kenne es also gar nicht, ohne SuB (auch wenn ich ihn damals natürlich nicht so genannt habe). Heute umfasst mein SuB unzählige Bücher, ich würde schätzen, um die 200 Stück. Zum Teil stehen die schon seit 10 oder 15 Jahren ungelesen dort, aber sind noch keiner Ausräumaktion zum Opfer gefallen, weil sie mich noch immer interessieren. Ich sortiere regelmäßig aus und verschenke Bücher, gelesen und auch ungelesen oder verkaufe sie auf dem Flohmarkt wieder. Mir macht es einfach Spaß, vor allem auf Flohmärkten Bücher zu shoppen und ich genieße es, dass ich in meine eigene kleine Bibliothek gehen kann und dort immer neuen Lesestoff zur Auswahl finde. Also, mich selbst belastet der SuB überhaupt nicht. Wäre er nicht mehr da, dann wäre das okay, aber nicht besonders schön. Von daher: Ich pflege und liebe meinen SuB. Ich glaub nicht, dass mir in diesem Leben die ungelesenen Bücher mal ausgehen, zumindest nicht, solange ich ein großes Haus und damit kein Platzproblem habe. Als Belastung habe ich meine Bücher in meinem 36jährigen Leben noch nie empfunden.

    Wie sieht es bei euch aus? Habt ihr einen großen SuB, einen kleinen oder vielleicht gar keinen? Belastet es euch, wenn ihr viele ungelesene Bücher zuhause habt oder erfreut es euch? 

    PS: Dank meinen wunderbaren Designern könnt ihr jetzt auch euren Link per html-Einbindung in meinen Kommentaren hinterlassen. Macht das also gerne!

  • 2 Sterne,  Gelesen 2015,  Rezensionen

    [Rezension] Die Enklave – Ann Aguirre

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    Titel: Die Enklave
    Reihe: Band 1
    Autorin: Ann Aguirre
    Verlag: blanvalet
    Erscheinungsjahr: 2011
    Einband: Taschenbuch
    Seitenanzahl: 345

    Meine Wertung: 2 Federn

    Klappentext:

    New York wurde in einem längst vergessenen Krieg zerstört. Die Oberfläche ist durch Säureregen und glühende Hitze unbewohnbar geworden. In den U-Bahn-Tunneln der Stadt leben die junge Jägerin Zwei und ihr Partner Bleich, die sich Tag für Tag bemühen, genug Nahrung für ihren Stamm zu erlegen. Da wird Zwei an die Oberfläche verbannt. Ein sicheres Todesurteil! Darum kann sie kaum glauben, dass Bleich beschließt, sie zu begleiten. Doch der würde alles tun, um Zwei nicht zu verlieren …

    Rezension:

    Der Klappentext hörte sich vielversprechend an, dann allerdings lag das Buch 3 Jahre auf meinem SuB. Nun habe ich es im Rahmen der Random House Challenge endlich gelesen.

    Ich bin ein bisschen zwiegespalten, was dieses Buch angeht. Zuerst haben mich die enorme Brutalität und der Ekelfaktor wirklich abgeschreckt. Freaks, die gegenseitig ihre Kadaver auffressen *schüttel* Ich war drauf und dran, das Buch abzubrechen. Irgendwie wollte ich aber unbedingt wissen, warum Zwei an die Oberfläche verbannt wird, so dass ich dachte „okay, bis dahin hältst du durch“ und dann war es in den Tunneln wirklich spannend. Während der Zeit, die Zwei und Bleich noch in den Tunneln verbringen, wird das Tempo extrem weit oben gehalten. Seite um Seite flog nur so dahin.