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[Nostalgie] Dagmar vom Buchkind-Blog erinnert sich…

Geposted am 10. Oktober 2018 um 14:10

NostalgieHeute erinnert sich Dagmar an ihre liebsten Kinderbücher. Wer wäre prädestinierter für diese Kategorie, als Dagmar, die einen Blog zum Thema Kinderbücher führt? Schaut auf jeden Fall mal auf ihrem Buchkind-Blog vorbei. Sehr schöne, interessante Rezensionen. Dagmars Blog ist eine wahre Schatzkiste rund um das Thema Kinderbücher.

Ich habe Dagmar schon im vergangenen Jahr zu ihren liebsten Kinder- und/ oder Jugendbüchern befragt und sie hat ihr Gedanken dazu aufgeschrieben. Leider ist mir das Interview durchgerutscht, wofür ich mich hier nochmal entschuldige. Aber nun geht es endlich online.


Erinnerungen an Bücher täuschen. Mal erinnere ich mich an die Handlung, mal an das Gefühl, das beim Lesen entstand. Mal werfe ich beides durcheinander. Wenn mir das schon bei Büchern so geht, die ich als Erwachsene gelesen habe, wie soll ich mich dann an eine Zeit erinnern, die über 40 Jahre zurückliegt und in der jedes Buch und jede Geschichte noch ein neues Abenteuer für mich war? Da gab es kein Lieblingsbuch, sondern immer nur die Gier auf das nächste Buch. Die Zahl der Kinderbuchserien war damals überschaubar. Es gab welche, die man lieber gelesen hat, und solche, die man einfach nur liest, weil sie verfügbar waren. Doch damals wie heute war ich nicht der Typ, der ein Buch mehrmals liest. Bücher wurden nicht gekauft, waren kein Besitz. Bücher holten wir in der Bücherei. Sie waren also ein flüchtiges Gut. Das sind schlechte Bedingungen, um heute ein Lieblingsbuch aus der Kindheit zu benennen.

Ich kann mich genau an drei Bilderbücher erinnern, von denen ich zwei noch heute im Regal stehen habe. Die kleine Raupe Nimmersatt kroch davon oder wurde zum Schmetterling – ich weiß es nicht. Aber das Buch ist nicht mehr bei mir. Der Esel Benjamin und der Michel von Lönneberga sind heute noch bei mir.

Diese drei Bücher zeigten eigentlich schon die Richtung an, die mein Leserleben dann nahm. Mit der Raupe Nimmersatt erkundete ich universelle Lebensweisheiten. Mit Susi und dem Esel Benjamin suchte ich das Abenteuer in fremden Welten und fühlte mich doch als Leserin sicher und beschützt. Der Michel von Lönneberga war ein Geschenk, das mir mein Vater von einer Dienstreise mitbrachte. Später wurde ich Buchhändlerin und half genau solchen Vätern, passende Bücher zu finden.

Von den drei Büchern werden zwei auch heute noch von den Kindern geliebt. Nur die pausbäckige blonde Susi und ihr Esel Benjamin tun sich heute schwer. Das liegt nicht an der Geschichte. Weggehen und ankommen sind immer noch gute Themen für Bilderbücher. Es sind die Schwarz-Weiß-Fotos und die darauf gezeigte Lebenswelt, die die Geschichte fremd erscheinen lassen. Heute ist all das schwer zu entschlüsseln und wirkt wie ein Gruß aus längst vergangenen Zeiten. Aber das Bilderbuch ist im Gedächtnis geblieben und ist heute immer noch lieferbar – hier habe ich darüber gebloggt.

Es ist sogar noch eine Fortsetzung dazu erschienen.

Doch eigentlich kann jedes Buch, das in der richtigen Stimmung und mit der passenden emotionalen Bindung vorgelesen wird, auch heute noch Kinder begeistern – egal, wie altmodisch es auf den ersten Blick wirkt. Vorlesen macht den Unterschied, denn dann ist es ein gemeinsames Buch, das eine Brücke zwischen weit auseinander liegenden Jahrzehnten schlägt.


Die kleine Raupe Nimmersatt habe ich als Kind auch geliebt. Michel aus Lönneberga war mir immer zu ungezogen. Ich mochte es schon als Kind, wenn Kinder gut erzogen waren. Susi und ihren Esel kenne ich nicht, aber es sieht nach einem sehr süßen Kinderbuch aus. Kennt ihr eines der vorgestellten Bücher? Ich finde Dagmars Gedanken, vor allem zum Thema “vorlesen”, ganz wunderbar!

Herzlichen Dank an Dagmar für das schöne Interview!

[Alltagsworte] Samstagsplausch 39/2018

Geposted am 29. September 2018 um 7:00

Samstagsplausch

Gerne nehme ich auch heute wieder bei Andrea und ihrem Blog Karminrot am Kaffeetisch Platz zum

Samstagsplausch

Die letzte Woche… lasst mich mal überlegen. Los ging es damit, dass wir unseren Urlaub im Harz leider abbrechen mussten, da ich, aus welchem Grund auch immer, irgendwie fiebrig und schlapp war. Mir ging es gar nicht gut und nochmal zwei Tage wandern und sich damit völlig überfordern wäre Quatsch gewesen. So sind wir schon am Sonntag nach Hause gefahren. Die beiden Tage zuvor waren aber mega schön und wir haben die beiden Wanderungen von 19 bzw. 14 km sehr gut geschafft. Es waren wirklich schöne Tage mit meiner Ma und wir haben gewandert, Geocaches gesucht, Wanderstempel gesammelt und es uns gut gehen lassen. Nächstes Jahr starten wir einen neuen Versuch.

Ich habe, nach Rücksprache mit meiner Kollegin, mein Ticket und mein Hotelzimmer für die LoveLetter Convention 2019 gebucht. Gut, sie ist erst im Juni 2019, aber ich freue mich mega darauf. Die LLC ist eine Konferenz mit Liebesromanautorinnen, Verlagen und Bloggern und ich habe schon die letzten Jahre immer sehnsüchtig nach Berlin geschielt, wenn mal wieder meine liebsten Autorinnen auf der LLC signierten und ich nicht dabei war. Ich bin sehr gespannt. Es wir leider ein recht teures Vergnügen, da ich das Hotel gerne nahe am Veranstaltungsort haben wollte, aber das ist es mir wert. Ich freue mich mega darauf.

Ansonsten haben wir ein bisschen aufgeräumt und diese Postkarte gefunden. Die habe ich mit 7 Jahren meinen Eltern aus dem Urlaub geschickt. Süß, oder?

Am 25.09.2018 war #IndieAuthorDayDE und ich habe meine Lieblingsreihe der Selfpublisherin Inka Loreen Minden vorgestellt. Meinen Beitrag zu den Warrior Lovern könnt ihr gerne nochmal nachlesen. Und ich durfte dem Team der Leserkanone ein Interview zu mir und meinem Blog geben. Wer es lesen mag, bitte hier entlang.

Gestern war meine beste Freundin bei mir, es war richtig gemütlich und heute treffe ich mich mit ihr auf dem interkulturellen Fest in Heide. Ich bin gespannt, was uns da erwartet.

Ab Montag hat mich die Arbeit dann wieder. Ob ich Lust habe weiß ich ehrlich gesagt noch nicht so recht, aber ohne Arbeit ist ja auch nichts.

Nun wünsche ich euch allen ein wunderbares Wochenende!

[Nostalgie] Fanny Bechert erinnert sich…

Geposted am 7. Februar 2018 um 11:30

Nostalgie, Interview, BuchvorstellungIch freue mich, dass die Autorin Fanny Bechert sich die Zeit genommen hat, mir meine Fragen in Sachen Nostalgie zu beantworten.

Fanny Bechert schreibt seit 2012 und veröffentlichte im Jahr 2015 ihren ersten Fantasy-Roman im Selfpublishing. Nachdem sie auf der LBM16 in Kontakt mit dem Sternensand Verlag kam wurde ihr Debüt dort aufgenommen. Elesztrah ist eine Romanreihe, die sich im Bereich der High Fantasy ansiedelt. Bisher sind zwei Bände erschienen und die Reihe wird fortgesetzt. Bei Countdown to Noah handelt es sich um einen Zweiteiler, der bereits komplett erschienen ist. Fanny Bechert findet ihr außerdem auch auf Facebook.

Nun aber zum Interview:

Welches war dein liebstes Kinder- oder Jugendbuch?

Ich habe als Kind und auch als Jugendliche sehr viel, sehr oft und sehr schnell gelesen – ich habe Bücher quasi inhaliert.
Dabei hatte es mir vor allem die Fear-Street-Serie von R. L. Stine angetan.
Wenn ich allerdings nach meinem Lieblingsbuch gefragt werde, ist es keines von der Reihe, sondern ein … hmmm ich würde es mal als historischer Fantasy-Roman bezeichnen. Der Titel war “,Das grüne Glas”.

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[Nostalgie] Mira Valentin erinnert sich…

Geposted am 2. Februar 2018 um 11:23

Nostalgie, Interview, BuchvorstellungIm Rahmen der Hidden Treasure Challenge von “Süchtig nach Büchern” hat sich heute die Autorin Mira Valentin meinen Fragen gestellt. Mira habe ich bereits auf der Leipziger Buchmesse lesen gehört und fand ihre Geschichte sehr spannend. Leider habe ich es bisher nicht geschafft, den ersten Band ihrer Talente-Reihe zu lesen. Er schlummert aber schon auf meinem ebook-Reader. Außer der Talente-Saga hat Mira Valentin die Enyador-Saga und Der Mitreiser und die Überfliegerin veröffentlicht. Auch diese Bücher hören sich sehr interessant an.

Mehr Infos zu Miras Büchern findet ihr auf Miras Homepage und bei Facebook.

Nun aber zum Interview:

Welches war dein liebstes Kinder- oder Jugendbuch?

Die unendliche Geschichte von Michael Ende

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[Nostalgie] Pea Jung erinnert sich…

Geposted am 26. Januar 2018 um 10:00

Nostalgie, InterviewHeute hat sich die Autorin Pea Jung die Zeit genommen, sich an ihr liebstes Jugendbuch zu erinnern. Pea Jung ist eine deutsche Autorin, die in der Nähe von München lebt. Sie schreibt romantische Liebesgeschichten mit Happy End (genau mein Beuteschema). Ich werde mir mal “Sand in den Haaren” näher anschauen. Aber auch ihre anderen Bücher hören sich sehr interessant an. Bei Forever dem ebook-Verlag von Ullstein hat Pea Jung 2015 das Buch “Superheld fürs Leben gesucht” veröffentlicht. Der Klappentext liest sich auch ausgesprochen gut. Das sind aber wirklich nur zwei Beispiele von vielen Veröffentlichungen. Wenn ihr Liebesromane mögt, dann stöbert mal auf Peas Homepage und ihrer Facebook-Seite.

Nun aber zum Interview:

Welches war dein liebstes Kinder- oder Jugendbuch?

Ich habe ziemlich viele Bücher in meiner Kindheit gelesen, aber ganz besonders gerne die Buchreihe von Marie Louise Fischer zum kleinen Hausgespenst. Der erste Band heißt: Guten Tag, ich bin das Hausgespenst – es gibt aber noch weitere Bände in der Reihe, die ich nicht mehr alle weiß.

Worum ging es in diesem Buch?

In dem Buch geht es um das Mädchen Monika. Monika zieht mit ihrer Familie in ein altes Haus auf dem Land und natürlich glaubt sie nicht an Gespenster. Plötzlich geschehen merkwürdige Dinge: Möbel fliegen durchs Zimmer und ein Gemälde wandert von Wand zu Wand. Schließlich lernt Monika den Verursacher kennen. Es handelt sich um ein Gespenst namens Amadeus, der zu seinen Lebzeiten nicht viel älter war als sie. Amadeus bringt Monikas Leben mit Freuden durcheinander. Ich erinnere mich an viele lustige Stellen in der Geschichte, in denen Amadeus mit seiner unverwechselbaren Art und seinem Humor seine Freundin Monika zur Verzweiflung trieb. Nach und nach erfährt man auch viel über seine Herkunft.

Warum hast du es geliebt?

Es war spannend und lustig. Außerdem gefiel mir die Vorstellung, so einen Hausgeist zu haben.

Hast du es noch in deinem Regal stehen?

Nein, leider nicht. Die Bücher wanderten im Rahmen einer großen Räumaktion als Spende auf den Bücherflohmarkt. Wenn ich jetzt so darüber nachdenke, tut mir das leid.

Glaubst du, dass dieses Buch auch heute noch Kinder/ Jugendliche begeistern kann?

Das glaube ich. Leider gibt es die Bücher nicht mehr im Handel. Aber für meinen zehnjährigen Sohn wären sie mit Sicherheit noch interessant. Und irgendwie hat mich dieses Interview neugierig auf die Bücher gemacht. Ich würde sie selbst gerne noch einmal lesen.


Ich habe mich total gefreut, dass Pea dieses Buch ausgesucht hat. Ich muss gestehen, dass ich die Bücher zum kleinen Hausgespenst zwar nicht gelesen habe, aber Marie Louise Fischer hat ja jede Menge Jugendbücher geschrieben und ich habe sie als Jugendliche verschlungen. Ihre Erwachsenenromane mag ich ehrlich gesagt nicht so, aber ihre Jugendbücher waren damals einfach toll. Der Schneiderbuch Verlag war für mich damals sowieso neben dtv der beste Jugendbuchverlag. Kennt ihr Bücher von Marie Louise Fischer?

 

 

Ich habe ein bisschen recherchiert und die Hausgespenst-Reihe gibt es auch heute noch und zwar im Saga Egmont Verlag als ebook.

 

Danke an Pea Jung für das schöne Interview!

[Nostalgie] Marion Hübinger erinnert sich…

Geposted am 10. Januar 2018 um 10:37

NostalgieHeute hat sich die Autorin Marion Hübinger Zeit genommen, sich meinen Fragen zu stellen. Ich freue mich sehr darüber.

Marion war schon als Kind ein echter Bücherfresser. Sie hat bereits damals Serien geliebt und sich gern den Abenteuern der kleinen und großen Helden überlassen. Als Jugendliche ist sie zur Bibliothek ihres Vaters übergegangen und hat bereits sehr früh begonnen, die Klassiker der Literatur sowie Biografien über berühmte Schriftsteller zu lesen. Da Marion Hübinger selbst viel Tagebuch geschrieben und gedichtet hat, ist es nicht weiter verwunderlich, dass sie heute Autorin ist, auch wenn sie selbst diesen Gedanken bis vor ein paar Jahren gar für sich gedacht hat. Die Autorin ist dreifache Mutter und gelernte Buchhändlerin.

Ihre dystopischen Science-Fantasy-Reihe Soul Coulors ist im Carlsen Impress Verlag erschienen. Mit Water Love hat sie im Drachenmond Verlag ihr Zuhause gefunden.

Nun aber schnell zum Interview:

Welches war dein liebstes Kinder- oder Jugendbuch?

Also, spontan fallen mir da sofort die Hanni und Nanni Bücher von Enid Blyton ein, aber ich entscheide mich mal für eines:

Hanni und Nanni geben nicht auf

Worum ging es in diesem Buch?Enid Blyton

Es kommen wie in jedem Schuljahr neue Schülerinnen und dabei wird es spannend, wer sich mit wem befreunden wird, was es für Unruhe mit sich bringt, wo zickt jemand rum, wo ist jemand traurig oder sogar unglücklich. Gut kann ich mich noch in diesem Band an eine der legendären Mitternachtspartys erinnern, die von der gefürchteten Mamsell entdeckt wird…

Warum hast du es geliebt?

Eigentlich ging es immer um das Internatsleben, das ich an sich schon sehr exotisch fand, denn ich kannte früher niemanden, der in ein Internat ging. Mir hat gefallen, dass Hanni und Nanni immer für andere Mitschüler da waren, dass sie sich nicht haben einschüchtern lassen, dass sie sich auch mal getraut haben, über die Strenge zu schlagen und auch Ärger kassiert haben. So mutig war ich als Mädchen nie! Und dass sich am Ende immer alle gut vertragen haben, mochte ich besonders, denn ich finde es heute noch schrecklich, wenn es Streit gibt.

Hast du es noch in deinem Regal stehen?

Nein, meine alten Kinderbücher sind im Keller, soweit ich sie retten konnte bei den vielen Umzügen, die ich gemacht habe.

Glaubst du, dass dieses Buch auch heute noch Kinder/ Jugendliche begeistern kann?

Die Frage ist leicht zu beantworten, denn die Serie von Hanni und Nanni hat irgendwann ihren 50.Geburtstag gefeiert, wurde auch recht aktuell verfilmt, ich denke also, es ist ein echter Kinderklassiker, der auch in die heutige Zeit gut passt.

Wer kennt Hanni und Nanni von Enid Blyton nicht? Mit vielen verschiedenen Covern über die JahreEnid Blyton immer und immer wieder neu verlegt, steht es auch bei mir noch im Regal. Selbstverständlich habe ich als Jugendliche die Reihe verschlungen. Heute haben Hanni und Nanni, wie Marion schon erwähnte, ihren 50. Geburtstag hinter sich und noch immer verlegt der Schneiderbuch Egmont Verlag die Bücher.Was mir übrigens sehr gut gefällt, wenn ich eines der alten und das aktuelle Cover so vergleiche ist, dass man Hanni und Nanni nicht komplett verändert hat. Die Gesichtszüge sind noch immer genau wie damals, so dass sie auch heute auf den ersten Blick Wiedererkennungswert haben.

Ich bedanke mich herzlich bei Marion Hübinger für dieses wundervolle Interview, das mich direkt wieder in meine Jugendzeit zurückversetzt hat.

Hüpft doch mal rüber zu ihr (Homepage/ Facebook). Mich spricht vor allem die Soul Coulors Reihe an, die werde ich mir mal näher anschauen.

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