• 5 Sterne,  Gelesen 2025,  Rezensionen

    [Rezension] Reiseführer: Schweden: Die schönsten Routen und Regionen – Christian Nowak

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    Titel: Schweden on the Road – Die schönsten Routen und Regionen
    Autor: Christian Nowak
    Verlag: Ullmann Medien – Vista Point
    Erscheinungsjahr: 2025
    Einband: Softcover
    Seitenanzahl: 320
    Meine Wertung: 5 Sterne

    Klappentext:

    Der Reiseführer ist in vier übersichtliche Abschnitte gegliedert, gerahmt von der Einführung und dem geschichtlichen Überblick am Ende. Der Service von A bis Z vermittelt wichtige Tipps zur Reisevorbereitung und -durchführung, gefolgt von den Empfehlungen für Unterkünfte. Die zwei vorgeschlagenen Routen durch Schweden erleichtern die Reiseplanung und zeigen, wie man viele Höhepunkte auf einer Tour sinnvoll miteinander verbinden kann. Es folgt das »Herzstück« des Buches: Die acht attraktivsten Reiseregionen werden mit ihren Sehenswürdigkeiten vorgestellt. Eindrücklich präsentiert der Autor die einmaligen Landschaften und Besonderheiten der Städte und gibt Empfehlungen, wie all dies intensiv zu erleben ist. Er gibt Tipps für Aktivitäten in der Natur und städtische Attraktionen, Museen und Veranstaltungen, Restaurants und Cafés. Alle Informationen sind persönlich vor Ort recherchiert. Die rund 260 Farbfotos illustrieren die Schönheit des Landes.

    Rezension:

    Ich liebe die skandinavischen Länder und kann euch diesen Reiseführer nur ans Herz legen. Einige der Routen bin ich selbst schon gefahren und konnte die Beschreibung gut nachvollziehen. Auch die ausgesuchten Sehenswürdigkeiten finde ich gut gewählt.

    Die Aufmachung des Buches wirkt sehr hochwertig. Es fasst sich total angenehm an. Frag mich nicht, warum mir in den Sinn kam, dass ich dir das sagen muss… aber einen Reiseführer nimmt man ja öfter zur Hand, vielleicht deswegen. Der Reiseführer hat übrigens kein Hardcover, sondern ein verstärktes Softcover, was ich auch total angenehm finde.

  • 5 Sterne,  Gehört 2025,  Rezensionen

    [Rezension] Für Angst blieb keine Zeit – Elle van Rijn

    Titel: Für Angst blieb keine Zeit
    Reihe: Einzelband
    Autorin: Elle van Rijn
    Sprecherin: Simone Scheuer
    Verlag: Osterwold Audio
    gedruckte Ausgabe: Piper
    Erscheinungsjahr: 2025
    Format: Streaming über Storytel
    Länge: 11 Stunden und 11 Minuten
    Meine Wertung: 5 Sterne

    Klappentext:

    Betty Oudkerk – Unter den Blicken der deutschen Soldaten rettete sie jüdische Kinder vor der Deportation

    Amsterdam, 1941. Die junge Betty ist Kinderpflegerin in einer jüdischen Kindertagesstätte. Als auf der anderen Straßenseite ein Deportationszentrum eingerichtet wird, werden die Kinder der Betroffenen vorerst in der Kindertagesstätte untergebracht. Die Leiterin lässt allerdings immer wieder Namen von den offiziellen Listen verschwinden, damit Betty und andere Pflegerinnen die Kinder vor der Deportation bewahren können: Vorbei an den Soldaten der Nazis schmuggeln sie die Kinder aus Amsterdam in die Freiheit.

    Um ihren Schützlingen zu helfen, würde Betty alles tun – doch als Jüdin muss auch sie am eigenen Leib erleben, wie die Lage immer bedrohlicher wird.

    Rezension:

    Das Buch ist von einer wahren Geschichte inspiriert und das macht sie umso eindrucksvoller und unfassbarer. Das Buch spielt in Amsterdam, welches von den Deutschen besetzt ist. Ich muss gestehen, dass mir gar nicht bewusst war, dass auch die Niederlande von den Nazis besetzt und beherrscht waren. Irgendwie denke ich bei diesem Thema immer in Richtung Osten, da die meisten Bücher dort „spielen“.

    Im Laufe der Geschichte wird das Leben der Juden in Amsterdam immer mehr und mehr eingeschränkt. An Betty, als Jüdin, erfahren wir als Hörer dies hautnah. Überwiegend spielt die Geschichte im Kinderheim, in dem Betty arbeitet. Dorthin werden im Laufe des Buches die Kinder gebracht, deren Eltern auf der gegenüberliegenden Seite der Straße in einem ehemaligen Theater auf ihre Deportation warten.

  • 5 Sterne,  Gelesen 2025,  Rezensionen

    [Rezension] Project Jane (1): Ein Wort verändert die Welt

    Cover, Rezension, Project Jane, Oetinger Verlag

    Titel: Ein Wort verändert die Welt
    Reihe: Project Jane; Band 1
    Autorin: Lynette Noni
    Verlag: Oetinger
    Erscheinungsjahr: 2019
    Einband: Taschenbuch
    Seitenanzahl: 346
    Meine Wertung: 5 Sterne

    Klappentext:

    Ein Wort ist der Anfang. Oder das Ende. Sie nennen sie Jane Doe, und sie spricht nicht. Egal, was sie mit ihr anstellen, dort in der geheimen Forschungsanstalt Lengard. Denn ein Wort von Jane kann den Lauf der Welt verändern. Und so schweigt sie. Bis der geheimnisvolle Landon Ward ihr Vertrauen gewinnt. Vorsichtig öffnet sich Jane, doch sie muss schnell erkennen, dass ihre Fähigkeiten der Schlüssel zu einem finsteren Plan sind.

    Rezension:

    Dieses Buch ist mir eher zufällig in die Hände gefallen, als ich meine erste Bestellung bei BookBot (ich berichtete hier darüber) aufgegeben habe. Nun habe ich zu dem Buch gegriffen und bin so begeistert, dass ich es innerhalb von 2 Tagen gelesen habe.

    Jane ist mir von Anfang an sympathisch, auch wenn sie nicht spricht. Da das Buch aber in der Ich-Perspektive geschrieben ist, war ich als Leser quasi in ihrem Kopf. Der Leser erlebt alles, was Jane erlebt, hautnah mit und kommt ihr so sehr nahe. Manchmal näher, als man gerne möchte, denn Janes Leben ist alles andere, als schön, zu Beginn des Buches.

  • 5 Sterne,  Gelesen 2025,  Rezensionen

    [Rezension] Dieser Sommer gehört uns – Sarah Morgan

    Cover, Dieser Sommer gehört uns, Sarah Morgan, Harper Collins, Rezension,

    Titel: Dieser Sommer gehört uns
    Reihe: Einzelband
    Autorin: Sarah Morgan
    Verlag: Harper Collins
    Erscheinungsjahr: 2025
    Einband: Taschenbuch
    Seitenanzahl: 352
    Meine Wertung: 5 Sterne

    Klappentext:

    Die 70-jährige Witwe Cecilia Lapthorne kann sich zu ihrem Geburtstag Schöneres vorstellen, als ihrem untreuen Künstlergatten zu gedenken. So flieht sie kurzerhand in das gemeinsame Haus am Meer, das seit Jahren leer steht. Einen ruhigen Sommer — mehr wünscht sie sich nicht.

    Die junge Lily steht kurz vor dem Ruin, nachdem sie der Kunst zuliebe ihr Medizinstudium abgebrochen hat und nun ihre Miete nicht mehr zahlen kann. Das verlassene Cottage kommt ihr gerade recht.

    Als Cecilia den unerwarteten Hausgast auf ihrem Sofa vorfindet, ist eines klar: Dieser Sommer wird alles andere als ruhig. Und für beide Frauen tun sich zweite Chancen auf, die das große Glück bergen.

    Rezension:

    Ich hatte mal wieder ein 5-Sterne-Buch von Sarah Morgan auf meinem Nachttisch. Der Roman ist unglaublich schön geschrieben. Ich war von der ersten Seite an sowohl in Lily, als auch in Cecilia verliebt. So unterschiedlich die beiden Figuren auch sind, so liebenswert sind sie in ihrer Art. Die dritte Perspektive, aus der die Geschichte erzählt wird, ist die von Kristen, der Tochter von Cecilia. Mit ihr hatte ich durchaus meine Probleme, aber nach und nach merkt man, dass sie eben auch ihre Probleme hat und ich fing an, sie zu verstehen und dadurch auch zu mögen.

  • 5 Sterne,  Gelesen 2025,  Rezensionen

    [Rezension] West Highland Love – April Wynter

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    Titel: West Highland Love
    Reihe: Einzelband
    Autorin: April Wynter
    Verlag: Selfpublishing
    Erscheinungsjahr: 2025
    Einband: Taschenbuch
    Seitenanzahl: 308
    Meine Wertung: 5 Sterne

    Klappentext:

    Emilia hasst es zu laufen. Doch nun würde sie am liebsten davonlaufen. Weg von dem Arztbrief, der ihr Schicksal zu besiegeln scheint. Deshalb kommt es ihr gerade recht, als ihre beste Freundin Juna fragt, ob sie mit ihr den West Highland Way in Schottland wandern will. Acht Tage, 154 Kilometer, die schottischen Highlands, nur bepackt mit Rucksack und Zelt.
    Als Juna unterwegs einen Unfall erleidet, steht Emilia vor der Wahl: aufgeben oder allein weiterwandern. Einsam und mit einer unwiderruflichen Diagnose im Nacken läuft sie weiter. Doch beim Fernwandern ist man niemals allein. Was auch etwas mit dem Musiker Scott zu tun haben könnte, der dringend auf Emilias Hilfe angewiesen ist.

    Rezension:

    Dieses Buch habe ich über Crowdfunding unterstützt. Ich hatte mir für 20 Euro das Taschenbuch mit Klappen und Farbschnitt ausgesucht. Ich wurde absolut nicht enttäuscht. Der Farbschnitt ist total schön. Das Taschenbuch kostet im Handel 13,90 Euro, was ein absolut fairer Preis ist. Wer noch Interesse an der Schmuckausgabe hat, findet diese auf der Homepage von April Wynter. Es gibt noch Restexemplare.

    Nun aber zur Geschichte. Ich fand sie toll und bin nur so durch die Seiten geflogen. Emilia ist eine unglaublich sympathische Protagonistin, die ich schnell in mein Herz geschlossen hatte. Als passionierter Wanderer, aber leider Sportmuffel, konnte ich gut nachfühlen, wie es Emilia ging. Noch dazu mit ihrer Krankheit, die es ihr auch nicht leichter macht.

  • 5 Sterne,  Gelesen 2025,  Rezensionen

    [Rezension] Schicksalsmomente der Geschichte (2): Als der Sturm kam – Anja Marschall

    Rezension, Als der Sturm kam, ANja Marschall, Piper Verlag,

    Titel: Als der Sturm kam
    Reihe: Schicksalsmomente der Geschichte; Band 2
    Autorin: Anja Marschall
    Verlag: Piper
    Erscheinungsjahr: 2024
    Einband: Taschenbuch
    Seitenanzahl: 448
    Meine Wertung: 5 Sterne

    Klappentext:

    Deiche brechen im Minutentakt, Straßen werden zu reißenden Flüssen, Menschen sind vom Wasser eingeschlossen. Es ist die Stunde der Wahrheit.

    Für die spannende Reihe „Schicksalsmomente der Geschichte“ erzählt Anja Marschall in ihrem historischen Roman von Hamburgs dramatischsten Stunden seit dem Zweiten Weltkrieg:

    Als die Flutkatastrophe über Hamburg hereinbricht, wird die Schreibkraft Marion der Leitung von Polizeisenator Helmut Schmidt unterstellt. Ein Krisenstab muss eingerichtet, NATO-Verbündete um Hilfe gebeten, Hubschraubereinsätze geplant werden. Marion kämpft gegen Müdigkeit und hat Angst um ihre bettlägerige Mutter, die mitten im überfluteten Gebiet von Wilhelmsburg in einer Gartenkolonie wohnt. Zur gleichen Zeit versucht der Hubschrauberpilot Hermann unter Einsatz seines Lebens, die Menschen von den Dächern ihrer Häuser zu retten. Die Nacht ist eiskalt, und das Wasser steigt noch immer …

    100.000 vom Wasser eingeschlossene Menschen, 15.000 Helfer, 315 Tote: Die Hamburger Sturmflut von 1962 war für die Hansestadt die größte Katastrophe der Nachkriegszeit.

    Im Februar 1962 wütet an der Nordseeküste ein Orkan. Gefühlt weit weg für die Hamburger, die sich in Sicherheit wähnen. Doch der Sturm ist längst auf dem Weg und überrascht die Menschen im Schlaf. Kurz nach Mitternacht brechen in Minutenfolge die Deiche, die Hamburg schützen sollen. Straßen werden zu reißenden Flüssen, in der gesamten Stadt fällt der Strom aus. Helmut Schmidt, damals Polizeisenator in Hamburg, beginnt noch in der Nacht, die Rettungsaktionen zu koordinieren.

    Rezension:

    Dieses Buch hat mich von der ersten bis zur letzten Seite gefesselt. „Als der Sturm kam“ ist eine Geschichte, die mitreißt – nicht nur, weil sie spannend erzählt ist, sondern auch, weil man spürt, wie viel Herzblut und Recherchearbeit in diesem Werk steckt. Anja Marschall lässt die Figuren so lebendig werden, dass ich beim Lesen das Gefühl hatte, selbst mitten im Geschehen zu sein. Jede Figur ist vielschichtig gezeichnet und wirkt absolut authentisch.