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[Nostalgie] Tina-vom-Dorf erinnert sich…

Geposted am 9. Oktober 2017 um 13:20

Nostalgie, Interview

Tina vom Blog “Tina-vom-Dorf” hat sich meinen Fragen gestellt, worüber ich mich sehr freue. Tina kenne ich über den Samstagsplausch von Karminrot und ich mag ihren Blog sehr. Sie berichtet in einer bunten, interessanten Mischung über ihren Alltag, ihren Garten und schöne Touren durch das Land.

Welches war dein liebstes Kinder- oder Jugendbuch?

Pippi Langstrumpf von Astrid Lindgren, ein Kinderbuch-Klassiker – zu Recht!

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[Nostalgie] Jess von den Schattenwegen erinnert sich…

Geposted am 17. September 2017 um 10:38

Nostalgie, Interview

Auch Jess von den Schattenwegen, eine sehr liebe Bloggerin, die ich auch schon live getroffen habe, hat sich an ihre liebsten Kinder-/ Jugendbücher erinnert. Jess schreibt auf den Schattenwegen wunderschöne, oft sehr bewegende Texte. Sie hat die Aktion Gänseblümchen ins Leben gerufen. Ich habe leider noch nie teilgenommen, aber ich finde es eine wundervolle Sache, sich am Ende der Woche an die schönen Dinge, die Gänseblümchen der Woche zu erinnern.

Welches war dein liebstes Kinder- oder Jugendbuch?

Da ich sehr früh angefangen habe zu lesen, gibt es auch eine Menge Bücher, die mich in meiner Kindheit und Jugend begleitet haben. Vor allem habe ich oft den Dachboden meiner Großeltern durchstöbert, mir die „Klassiker“ von früher ausgeliehen und sie verschlungen. Später war ich natürlich auch Stammgast in Bibliotheken und habe mich dort durch den ganzen Bestand an Jugendbüchern gelesen. Wahrscheinlich ist so mein Wunsch entstanden, irgendwann eine eigene Bibliothek zu besitzen 😀

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[Nostalgie] Britta Sabbag erinnert sich…

Geposted am 30. Dezember 2016 um 8:30

NostalgieDas Jahr schließe ich mit einem weiteren Interview in meiner Reihe Nostalgie. Dieses Mal hat sich Britta Sabbag meinen Fragen gestellt und sich an ihr liebstes Kinderbuch erinnert.

Von Britta habe ich bereits mehrere Bücher gelesen und sie sehr geliebt. “Stolperherz” und Herzriß sind spannende Romane für Jugendliche, die ich sehr geliebt habe. Ihr Kinderbuch “Die kleine Hummel Bommel” macht Kindern und Erwachsenen Mut. Einige von Brittas Büchern für Erwachsene liegen noch bei mir auf dem SuB und müssen dringend gelesen werden, z. B. Pandablues. Dies ist natürlich nur eine ganz kleine Auswahl der Bücher von Britta Sabbag. Schaut gerne mal auf ihrer Homepage vorbei.

Nun aber zum Interview:

Welches war dein liebstes Kinder- oder Jugendbuch?
Mein liebstes Kinderbuch war und ist noch „Ronja Räubertochter“ (und das tollste Jugendbuch war „Sofies Welt“)

Worum ging es in diesem Buch?
Bei Ronja geht es um ein Mädchen, das mutig ist und zu seinen Überzeugungen steht, so wollte ich  Astrid Lindgrenauch immer werden. Ich hoffe, es ist mir gelungen.

Warum hast du es geliebt?
Weil ich authentische Figuren liebe, mit Ecken und Kanten, die eben nicht alles tun, um allen zu gefallen, und auch mal anecken.

Hast du noch in deinem Regal stehen?
Ja, klar! Ich liebe auch den Film dazu sehr.

Glaubst du, dass dieses Buch auch heute noch Kinder/ Jugendliche begeistern kann?
Ja!!! Unbedingt. Es ist ein Klassiker, vollkommen zeitlos.

Damit haben wir noch eine Autorin, die Ronja Räubertochter auf den Thron des liebsten Kinderbuches hebt. Auch Katrin Koppold und Bettina Belitz haben Ronja genannt.

Wer es noch nicht gelesen hat sollte das also nachholen. Es lohnt sich wirklich.

Ich bedanke mich herzlich bei Britta Sabbag für dieses Interview!

[Nostalgie] Katrin Koppold erinnert sich…

Geposted am 1. Dezember 2014 um 9:26

Nachdem in der vergangenen Woche etwas über meine nostalgische Erinnerung an ein Weihnachtsbilderbuch lesen

Katrin Koppold

(c) 3TimesKate

konntet, erinnert sich heute Katrin Koppold an ihr liebstes Kinder- bzw. Jugendbuch, nämlich “Ronja Räubertochter” von Astrid Lindgren aus dem Oetinger Verlag. Von Katrin habe ich inzwischen mehrere Bücher gelesen, die mir gut gefallen haben. Hier geht es zur Rezension zu ihrem Buch “Aussicht auf Sternschnuppen” und auch auf Katrins Homepage solltet ihr dringend mal vorbeischauen. Aber, nun zum Buch:

Hier auch gleich der Beweis, dass es heute noch immer dasselbe Buch ist, dass auch als Jugendliche bei ihr im Regal stand.

Katrin Koppold

Es gibt unwahrscheinlich viele Bücher aus meinen Kindertagen, an die ich immer noch voller Sehnsucht zurückdenke. Ich gehöre nämlich zu den glücklichen Menschen, die von ihren Eltern abends vor dem Einschlafen vorgelesen bekamen und eine der schönsten Erinnerungen an meine Kindheit ist, dass meine Mutter oder mein Vater bei mir am Bett saßen und mich in fremde Welten entführten. Mit den Fünf Freunden habe ich Abenteuer erlebt, vor vielen Märchen habe ich mich wahnsinnig gegraust, das zauberhafte Buch „Und dann kroch Martin durch den Zaun“ hat mir gezeigt, dass man gegenüber Menschen, die anders sind, keine Vorurteile haben soll, und mit „Ronja Räubertochter“ habe ich mich das erste Mal verliebt. Und deshalb ist es das Buch, was ich euch heute auf Yvonnes Blog präsentieren möchte.

Ronja, die Tochter des Räuberhauptmanns Mattis, wächst mitten im Wald auf – zwischen Räubern, Graugnomen und Wilddruden. Eines Tages trifft sie auf Birk, den Räubersohn aus der verfeindeten Borka-Sippe. Trotz aller Umstände freunden sich die Kinder an. Als ihre Väter diese Freundschaft verbieten, fliehen die beiden in den Wald und erleben dort einen Sommer voller Abenteuer, aber auch erste Gefühle in den beiden erwachen.

„Ronja Räubertochter“ ist mir vermutlich vor allem wegen der zarten Liebesgeschichte zwischen Ronja und Birk in Erinnerung geblieben. Sie nennen Katrin Koppold, Nostalgie, Oetinger Verlagsich in dem Buch zwar Bruder und Schwester, aber bereits als Kind war ich fest davon überzeugt, dass sich die beiden ineinander verliebt haben, es sich aber nicht eingestehen wollen. Ich fand die Vorstellung wahnsinnig aufregend und auch romantisch, mit einem Jungen in den Walt zu gehen und dort einen Sommer zu verbringen: zu reiten, zu fischen, auf Bäumen herumzuklettern und Abenteuer zu erleben. Aber auch das Thema „Abnabelung von den Eltern, Abschied von der Kindheit“ hat mich berührt, wobei ich es damals überhaupt nicht verstehen konnte, warum Ronja wieder zu Matthis und Lovis in die Matthisburg zurückgeht, wenn sie doch genauso gut mit Birk im Wald bleiben könnte.

Ich habe das Buch zwischen acht und achtzehn wirklich unzählige Male gelesen, in der 12. Klasse meine Facharbeit in Deutsch über das Thema „Die Mädchengestalten in Astrid Lindgrens Büchern“ geschrieben und Lisa aus „Die Kinder von Bullerbü“, Pippi Langstrumpf und Ronja Räubertochter analysiert. Ob ich es danach noch einmal zur Hand genommen habe, weiß ich gar nicht mehr genau. Vor vier Jahren wollte ich es meiner damals fünfjährigen Tochter vorlesen, aber sie Katrin Koppold, Nostalgie, Oetinger Verlaghatte solche Angst vor den Wilddrusen, dass ich schon nach wenigen Seiten nicht mehr weiterlesen durfte. „Pippi Langstrumpf“, „Michel aus Lönneberga“, „Madita“ und „Lotta aus der Krachmacherstraße“ hat sie dagegen geliebt. Sie war einfach noch zu jung für das Buch. Jetzt, mit neun und als begeisterte Leseratte, kann ich sie für Astrid Lindgrens Bücher aber leider gar nicht mehr begeistern. Sie mag lieber Nele Neuhaus´ Pferderomane, die Silber-Reihe von Kerstin Gier. die Wilden Hühner von Cornelia Funke. Ich befürchte fast, dass sie sich mit den Welten, die Astrid Lindgren damals erschafft hat, nicht mehr identifizieren kann und dass sie es seltsam findet, von Kindern zu lesen, die weder Fernseher, noch Handy oder Internet haben.

Da ich das Buch für dieses Interview aber wieder aus dem Regal herausgeholt habe, liegt es jetzt neben dem Bett meines sechsjährigen Sohnes. Der kann noch nicht selbst lesen und ist sehr genügsam. Er hört sich alles an. Ich bin gespannt, ob meine Tochter sich auch neben uns setzen wird, wenn ich es ihm vorlese.


Danke an Katrin für diesen tollen Beitrag! Auch bei mir steht Ronja Räubertochter noch aus meiner Kindheit im Regal und ich werde es demnächst sicher mal wieder zur Hand nehmen. Dass Katrins Tochter vor den Wilddrusen Angst hatte kann ich gut verstehen. Ich fand die auch sehr unheimlich als Kind. Das Kinder sich heute mit von uns geliebten Kinderbüchern nicht mehr identifizieren können hat mir meine Kollegin übrigens auch schon einmal berichtet. Ihre Kinder fanden es befremdlich, dass die Kinder aus Bullerbü mit dem Pferdewagen und nicht mit dem Auto fahren.

Ganz besonders schöne finde ich übrigens, dass das Cover heute noch immer genauso aussieht, wie zu unserer Kinderzeit.

Wie ist es bei euch? Mögt ihr die Bücher von Astrid Lindgren? Stehen vielleicht auch bei euch noch welche im Regal?

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