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[Rezension] Rotmaschti der kleine Rotbarsch, der Blubberfelsen und die Sonne – Norbert Schimmelpfennig

Geposted am 7. Oktober 2020 um 13:53

Rezension, Norbert Schimmelpfenning, Selfpublisher, Cover, Rotmaschti

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Titel: Rotmaschti der kleine Rotbarsch, der Blubberfelsen und die Sonne
Reihe: Rotmaschti der kleine Rotbarsch; Band 2
Autor: Norbert Schimmelpfennig
Verlag: Selfpublisher
Erscheinungsjahr: 2019
Einband: Taschenbuch, ebook
Seitenanzahl: 29

Meine Wertung: 4 Federn

Klappentext:

Tief im Meer, am Blubberfelsen, wird ein kleiner Rotbarsch geboren und “Rotmaschti” genannt. Als er größer wird, locken ihn größere Tiefen. Dort trifft er auf andere Tiere und Pflanzen. Vielleicht gelangt er dabei auch zur Meeresoberfläche und zur Sonne …

Rezension:

Auf 29 Seiten erzählt Norbert Schimmelpfenning die Geschichte vom kleinen Rotbarsch Rotmaschti von dessen Geburt bis zum großen Abenteuer an der Meeresoberfläche.

Aufgeteilt ist das Buch jeweils in eine Zeichnung links und einen zugehörenden Text rechts. Die Texte sind recht kurz gehalten. Der Text ist außerdem sehr einfach zu verstehen, so dass das Buch auf jeden Fall auch für jüngere Kinder schon geeignet ist. Die Geschichte beinhaltet keine großen Aufregungen, sondern nur einen kleinen, sehr harmlosen, Ausflug des kleinen Rotbarsch Rotmaschti.

Was ich ein bisschen schade fand ist, dass keine Quintessenz gezogen wird. Die Eltern hatten Rotmaschti verboten, sich vom Blubberfelsen zu entfernen. Dass sie in Sorge um den kleinen Rotbarsch waren erfährt man nur beiläufig durch die anderen Tiere am Blubberfelsen. Es braucht natürlich nicht zwingend den erhobenen Zeigefinger, aber ich hätte mir trotzdem die Auseinandersetzung mit dem Thema gewünscht.

Ein bisschen Probleme hatte ich mit dem Tunfisch, aber laut Duden ist das, wenn auch nicht die empfohlene, so doch eine erlaubte Schreibweise.

Ich empfehle das Buch gerne für ganz kleine Kinder, die noch keine aufregenden Geschichten vertragen. Sie können mit Rotmaschti einen Ausflug an die Sonne unternehmen.

Von mir gibt es 4 Federn. Es hätte noch ein ganz kleines bisschen mehr passieren dürfen auf Rotmaschtis Weg an die Sonne und zurück, sowie wegen der fehlenden Auseinandersetzung mit dem Thema “weglaufen”.

[Rezension] Aufbruch in ein neues Leben – Linda Winterberg

Geposted am 2. Oktober 2020 um 14:54

Rezension, Linda Winterberg, Aufbau Verlag, Hebammen Saga

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Titel: Aufbruch in ein neues Leben
Reihe: Die Hebammen-Saga; Band 1
Autorin: Linda Winterberg
Verlag: Aufbau Verlag
Erscheinungsjahr: 2019
Einband: Taschenbuch, ebook
Seitenanzahl: 384

Meine Wertung: 4 Federn

Klappentext:

Berlin 1917: Edith, Margot und Luise könnten unterschiedlicher nicht sein, als sie sich bei der Hebammenausbildung kennenlernen. Was sie jedoch verbindet, ist ihr Wunsch nach Freiheit und Selbständigkeit – als Flucht vor dem dominanten Vater, vor der Armut der Großfamilie oder den Schatten der Vergangenheit. In einer Zeit, in der die Welt im Kriegs-Chaos versinkt, ist die Sehnsucht nach Frieden genauso groß wie das Elend, mit dem die drei Frauen täglich konfrontiert sind. Aber sie geben nicht auf, denn sie wissen, dass sie jeden Tag aufs Neue die Chance haben, Leben zu schenken …

Rezension:

Mir hat der Auftakt der Hebammen Saga unglaublich gut gefallen. Margot, Luise und Edith sind alle drei ganz wundervolle, unglaublich sympathische Frauen, die mir schnell ans Herz gewachsen sind. Alle drei Frauen sind mit völlig unterschiedlichen sozialen Hintergründen aufgewachsen, aber sie vereint der Wunsch, Hebamme zu werden, und Frauen zu helfen. Nicht nur dies schweißt die Drei unglaublich schnell zu einer verschworenen Gemeinschaft zusammen.

Luise kommt aus einem kleinen Dorf, wo bereits ihre Großmutter als Hebamme gearbeitet hat. Sie hat viel Vorwissen, benötigt aber die Prüfung. Dabei lässt sie ihr wissen aber nie heraus hängen, sondern sagt selbst, dass sie an der Schule noch viel lernen kann und möchte.

Edith, Tochter aus reichem jüdischen Hause, hat es schwer, ihren eigenen Weg gegen den Willen der Eltern zu gehen. Denkt man zunächst, dass hier ein hochnäsiges Fräulein einfach nur ihren Willen durchsetzen will, so wird man schnell eines Besseren belehrt. Edith ist eine unglaublich sozial eingestellte junge Frau, die sich nicht zu fein ist an der richtigen Stelle mit anzupacken.

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[Rezension] Positive Psychologie für Frauen – Tanja Heidenreich

Geposted am 29. September 2020 um 14:40

Cover, Rezension, Tanja Heidenreich, Positive Psychologie für Frauen

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Titel: Positive Psychologie für Frauen
Reihe: Einzelband
Autorin: Tanja Heidenreich
Verlag: Selfpublishing
Erscheinungsjahr: 2020
Einband: Taschenbuch, ebook
Seitenanzahl: 181

Meine Wertung: 4 Federn

Klappentext:

Sind Sie glücklich? Das heißt, sind Sie nicht nur im Großen und Ganzen zufrieden mit Ihrer Situation, also den äußeren Umständen Ihres Lebens, sondern fühlen Sie sich innerlich rundum wohl, sind ausgeglichen und mit sich selbst vollkommen im Einklang?

Reagieren Sie gelassen auf die kleinen Widrigkeiten des Alltags und erfreuen sich an den schönen Dingen? Sehen Sie schwierige Situationen als Herausforderung und packen ihre Lösung an? Wenn nicht, dann sollten Sie dieses Buch lesen.

In uns selbst liegen die Sterne unseres Glücks, wusste schon der Dichter Heinrich Heine – und endlich wurde zum Beginn dieses Jahrtausends aus jenem philosophischen Gedanken eine psychologische Forschung, die bereits vielen Menschen in ihrem Privat- und Berufsleben geholfen hat. Möchten auch Sie Ihre Sterne des Glücks finden? Den Weg dahin verrät Ihnen dieses Buch. Hier erfahren Sie, wie Ihre negativen – und positiven! – Denkmuster Ihr Leben, Ihren Charakter und sogar Ihre Gene beeinflussen. .

Dies hält das Buch für Sie bereit:
Positive Psychologie: Was sie ist, was sie bringt und wie sie funktioniert
Achtsamkeit als Lebenshaltung
Von Gedankenmustern und Gewohnheiten
Praxis: Tugenden der Positiven Psychologie
Wie Sprache unsere Wahrnehmung beeinflusst und Realität erschafft
und viele weitere interessante Themen…

Rezension:

Tanja Heidenreich rollt das Thema positive Psychologie wirklich von Anfang an auf. Sie geht den Fragen nach, Was positive Psychologie ist, was sie bringt und wie sie funktioniert. Danach beleuchtet sie kurz das Thema Achtsamkeit, um sich dann ausführlich den Tugenden der Positiven Psychologie zu widmen.

Dabei stellt sie die sechs Tugenden mit ihren Kernstärken vor. Dabei war es für mich spannend zu erfahren, dass zur Tugend “Weisheit/ Wissen” auch die Kreativität und Neugier gehören. Das hätte ich so ehrlich gesagt nicht zwingend in einen Zusammenhang gebracht. Die Autorin gibt für jede Kernstärke hilfreiche Tipps und Hinweise, wie man diese im Alltag nutzen und ggfls. ausbauen bzw. stärken kann.

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[Rezension] Der kleine Alltagsentschleuniger – Owen O´Kane

Geposted am 26. September 2020 um 11:32

Rezension, Owen o`Kane, Harper Collins, Alltagsentschleuniger

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Titel: Der kleine Alltagsentschleuniger: Wie du dir jetzt (aber wirklich) zehn Minuten am Tag nimmst, um Luft zu holen und deine Gedanken zu ordnen
Reihe: Einzelband
Autor: Owen O´Kane
Verlag: Harper Collins
Erscheinungsjahr: 2020
Einband: Hardcover
Seitenanzahl: 272

Meine Wertung: 4 Federn

Klappentext:

Zehn Minuten können uns ganz schön aufreiben: Eine schnelle Dusche. Ein hektisches Frühstück. Eine eilig gepackte Tasche. Eine weitere Runde im Hamsterrad unseres Lebens.

Zehn Minuten können uns auch mehr Zeit geben: Für mehr Achtsamkeit. Für einen entschleunigten Alltag. Für einen klaren Blick auf die Dinge, die uns wirklich innere Freude schenken.

Der kleine Alltagsentschleuniger lädt uns in einfachen Übungen dazu ein, unsere vielen Aufgaben entspannter und mit freiem Kopf zu meistern. Dank seiner auf Meditation und fundierter Therapiepraxis aufgebauten Ten to Zen-Technik lernen wir minutenweise, die Zeit an der Nase herumzuführen und unser tägliches Einerlei souverän zu gestalten. Denn wer die Zeit in sich selbst findet und festhält, eilt ihr auch nicht ewig nach.

Rezension:

Das Buch beginnt zunächst mit einem Abschnitt darüber, wie unser Gehirn, das Zusammenspiel von Sympathikus und Parasympathikus funktionieren. Man bekommt von Owen O´Kane einen guten Einblick, warum einige Neuronenbahnen wie angelegt sind und dass man durch Prgung in der Kindheit zwar nichts dafür kann, wie man tickt, aber dass man diese Verknüpfungen durch Training auflösen kann. Das wusste ich schon und so habe ich dem Autor gut folgen können. Ich glaube, dass man, wenn man sich noch nie mit Resilienz und den Zusammenhängen im Gehirn befasst hat, vielleicht ein bisschen mehr Input bräuchte. Für einen ersten Überblick unf zu verstehen, warum die Übung wirken kann, reicht es aber.

Im zweiten Abschnitt geht es dann an die Übung an sich. Es dauert, wenn man diese erstmal verinnerlicht hat, wirklich nur 10 Minuten, diese auszuführen. Wichtig ist, dass man jeden Schritt wirklich durchführt. Der Autor erklärt bei jedem Teilschritt sehr gut, warum man diesen machen soll und was es bewirkt, wenn man ihn macht.

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[Rezension] Nordfriesland: 25 Wanderungen zwischen Watt und Wiesen – Hartmut Engel

Geposted am 23. September 2020 um 19:49

Conrad Stein Verlag, Rezension, Nordfriesland, Wandern

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Titel: Nordfriesland: 25 Wanderungen zwischen Watt und Wiesen
Reihe: Outdoor Regional
Autor: Hartmut Engel
Verlag: Conrad Stein Verlag
Erscheinungsjahr: 2020
Einband: Taschenbuch
Seitenanzahl: 160

Meine Wertung: 5 Federn

Klappentext:

Wer an Nordfriesland denkt, hat wohl zunächst die „großen Sandkisten“ wie Sylt, Sankt Peter-Ording oder andere Strandbäder im Kopf; beim Wandern fällt einem meist nur Wattwandern ein. Dass die Region im äußersten Nordwesten Deutschlands viel mehr als Strand und Watt zu bieten hat, zeigt dieses Buch. Der Autor beschreibt ausführlich die schönsten Routen auf dem Festland Nordfrieslands und den vorgelagerten Inseln, von der Eider bis zur dänischen Grenze. Neben der Wegbeschreibung erhalten Sie zu jeder Tour interessante Infos zu Natur, Landschaft, Kultur und Geschichte. Darüber hinaus gibt es Extra-Tipps zum Wandern mit Kindern, Buggy und Hund. Karten und GPS-Tracks helfen bei der Orientierung.

Rezension:

Eigentlich wollte ich euch das Buch gleich verbunden mit einer Wanderung vorstellen, aber manchmal kommt es anders… Wir sind ganz spontan in den Taunus gefahren und haben das dortige Sommerwetter in vollen Zügen genossen. Natürlich hatte ich diesen Wanderführer aber mit und habe darin in den Abendstunden gestöbert.

Ich kann euch die Wanderführer vom Conrad Stein Verlag nur ans Herz legen. Bisher bin ich damit immer sehr gut zurecht gekommen.

Aufgeteilt ist der Wanderführer in das Festland und in die Inseln. Zu Nordfriesland gehören ja Sylt, Föhr (meine Lieblingsinsel), Amrum und Pellworm. Das Festland umfasst die Halbinsel Eiderstedt und dann das Gebiet hoch bis hoch zur dänischen Grenze.

Zunächst findet man allgemeine Informationen z. B. zu Anreise, Wetter, Gezeiten und wichtigen Begriffen. Einen Tipp habe ich gefunden, über den ich ein bisschen schmunzeln musste, aber den ich gerne unterschreibe: “Moin” sagt man bei uns den ganzen Tag über, auch abends um 22 Uhr 😉

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[Rezension] Die Fotografin: Die Welt von Morgen – Petra Durst-Benning

Geposted am 18. September 2020 um 15:10

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Titel: Die Welt von Morgen
Reihe: Die Fototgrafin; Band 3
Autorin: Petra Durst-Benning
Verlag: blanvalet
Erscheinungsjahr: 2020
Einband: Hardcover, ebook
Seitenanzahl: 480

Meine Wertung:  5 Federn

Klappentext:

Nach dem Tod ihres Onkels Josef hat Mimi Reventlow Laichingen verlassen und ihre Arbeit als Wanderfotografin wiederaufgenommen. Sie ist nicht mehr allein unterwegs, denn der Gastwirtsohn Anton hat sich Mimi angeschlossen. Gemeinsam bereisen die beiden das Land und wollen nach der dörflichen Enge Laichingens endlich großstädtischen Trubel erleben. Während ihres Aufenthalts in Berlin gelingt es Anton, einen florierenden Postkartenhandel aufzubauen – Mimi dagegen hat immer öfter Schwierigkeiten, eine Gastanstellung zu finden. Doch anstatt der Vergangenheit nachzutrauern möchte Mimi lieber die Welt von morgen mitgestalten! So wagt sie es, sich neu zu erfinden und dennoch treu zu bleiben. Auf ihrem Weg begegnen ihr auch alte Bekannte, wie Bernadette, die von der großen Liebe träumt. Was beide Frauen noch nicht wissen: Ihnen steht bald die größte Herausforderung ihres Lebens bevor …

Rezension:

Und auch Band 3 der Serie um die Fotografin Mimi Reventlow habe ich nur so verschlungen. Zum Glück ist Band 4 vor wenigen Tagen erschienen, so dass ich gleich nach meinem aktuellen Buch weiterlesen kann.

Mimi hadert in diesem Band ganz schön mit sich und ihrem Leben. Als Wanderfotografin ist sie nicht mehr so gefragt. Nachdem Kameras immer erschwinglicher werden und sich jeder besser situierte Mensch eine eigene Kamera leisten kann, machen immer mehr Menschen ihre Fotos selbst. Sie hat es schwer, eine Anstellung als Gastfotografin zu finden. Nachdem sie in den ersten Jahren so unglaublich stark war, macht sie jetzt eine Zeit durch, in der sie bei Weitem nicht so stark ist. Gut, dass sie da auf Anton bauen kann, auch wenn ihr selbst das nicht zwingend immer bewusst ist.

Anton hat eine unglaubliche Entwicklung durchgemacht. Er nimmt sich allen neuen Aufgaben an, stellt sich den Herausforderungen und bewältigt diese. Anton war ein Charakter, den ich in den ersten Bänden ein bisschen zu forsch und überselbstbewusst fand, aber inzwischen zeigt er, dass er so selbstbewusst sein darf.

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