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[Rezension] Meat Market: Schöner Schein – Juno Dawson

Geposted am 1. Juli 2020 um 14:40

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Titel: Meat Market – Schöner Schein
Reihe: Einzelband
Autorin: Juno Dawson
Verlag: Carlsen
Erscheinungsjahr: 2020
Einband: Softcover
Seitenanzahl: 416

Meine Wertung: 5 Federn

Klappentext:

Jana Novaks Geschichte klingt wie das typische Model-Klischee: Eine schlaksige 16-Jährige, die nie zu den Hübschen zählte, wird auf der Straße entdeckt und über Nacht zum Star der Modebranche. Jana ist fasziniert von der neuen Welt, den vielen Chancen: Reisen, Partys, Begegnungen mit Kreativen und Promis. Aber schnell lernt sie auch die Schattenseiten kennen. Das, was sich hinter der schönen Fassade versteckt. Denn das Business ist hart, die jungen Models sind leichte Beute. Und je höher man steigt, desto tiefer der Fall …

Rezension:

Lange hat mich eine Geschichte nicht mehr so schnell gefesselt und berührt, wie “Meat Market – Schöner Schein”.  Gleich zu Beginn des Buches weist die Autorin darauf hin, dass sich die Story mit den Themen sexuelle Gewalt, Essstörungen und Abhängigkeit beschäftigt. Nicht gerade leichte Kost, zumal es um ein minderjähriges Mädchen geht.

Es wird die Geschichte der 16jährigen Jana Novak erzählt. Bei Jana handelt es sich zwar um eine fiktive Figur, Juno Dawson merkt in der Danksagung aber an, dass sie sich mit Akteuren der Modebranche unterhalten hat und die Geschichte so oder ähnlich hätte ablaufen können.

Jana ist eine unglaublich starke Persönlichkeit, die mich extrem beeindruckt hat. Sie wird viel zu früh in eine Industrie hinein gezogen, die wenig Rücksicht auf die persönlichen Bedürfnisse ihrer Akteure nimmt. Jana ist unglaublich weit für ihr Alter, und ich glaube, dass auch genau das dazu beiträgt, dass sie sich nicht unterkriegen lässt. Nicht immer befindet sie sich auf dem richtigen Weg, was aber absolut nachvollziehbar ist. Wie soll ein junges Mädchen, die sich selbst noch gar nicht gefunden hat, in einer solchen Welt, in der es nur um den Schein geht, zu recht kommen? Auch ihre Ausrutscher sind somit absolut verständlich und machen die Geschichte rund.

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[Rezension] Heidesommerträume – Silvia Konnerth

Geposted am 18. Juni 2020 um 11:38

Rezension, blanvalet Verlag, Random House, Silvia Konnerth, Cover

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Titel: Heidesommerträume
Reihe: Einzelband
Autorin: Silvia Konnerth
Verlag: blanvalet
Erscheinungsjahr: 2020
Einband: Taschenbuch, ebook
Seitenanzahl: 448

Meine Wertung:  Federn

Klappentext:

Nach einem vernichtenden Gespräch mit ihrer Lektorin ist für Autorin Carolin die Lage klar: Sie braucht einen Ortswechsel, um auf neue Ideen zu kommen. Das Romantikhotel ihrer Schwester Lola in der Lüneburger Heide scheint dafür wie geschaffen. Doch anders als erhofft, treibt Carolins Aufenthalt bei der Verwandtschaft sie nicht zu schriftstellerischen Höchstleistungen an, sondern zur Weißglut. Schlimmer noch: Lola taucht aus heiterem Himmel ab! Allein mit deren überfordertem Ehemann, einem ausgebuchten Hotel und einer schier endlosen Aufgabenliste, bleibt Carolin nichts anderes übrig, als selbst das Ruder in die Hand zu nehmen. Und dann ist da noch der eigenwillige Gast Till, der ungewollt Teil ihrer Mission wird – und der sie mehr berührt, als ihr lieb ist!

Rezension:

Eigentlich wollte ich nur kurz in die ersten Zeilen reinlesen und plötzlich war ich schon 76 Seiten weiter. Ich würde mal sagen, dass das für sich spricht, oder? Ja, diese Geschichte hat mich von Anfang bis Ende nicht losgelassen. Silvia Konnerth hat einen unglaublich schönen Schreibstil und eine Geschichte geschaffen, mit der ich mich voll identifizieren konnte.

Warum konnte ich mich so gut in das Buch fallen lassen? Weil es so lebensnah geschrieben ist. Jede der Figuren hat ihr Päckchen zu tragen und dass, was die Figuren mit sich herumschleppen ist das, was jeder von uns so oder ähnlich kennt. Die Angst, nicht gut genug zu sein, die Wut darüber, das Gefühl zu haben, nicht gebraucht zu werden bzw. sich nicht gesehen zu fühlen. Überforderung im Beruf und im Alltag und die üblichen Missverständnisse in der Kommunikation. Ich denke, dass jeder, der das Buch liest, sich irgendwie in diese Problemstellungen hineindenken kann.

Carolin ist eine äußerst sympathische Protagonistin, die unglaublich authentisch wirkt und die man einfach sofort ins Herz schließen muss. Sie hat einige Päckchen mit sich herum zu tragen und auch das Hotel und ihre Schwester Lola stellen Carolin vor große Rätsel. Nach und nach klärt sich die Geschichte für Carolin und damit auch für den Leser aus. Sie ist stimmig und es hat Spaß gemacht, zu verfolgen, wie Carolin bereit ist, über sich hinaus zu wachsen und ihr Leben in die Hand zu nehmen.

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[Rezension] Sommerzauber in Paris – Sarah Morgan

Geposted am 13. Mai 2020 um 10:00

Cover, Sommerzauber in Paris, Rezension, Harper Collins, Sarah Morgan

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Titel: Sommerzauber in Paris
Reihe: Einzelband
Autorin: Sarah Morgan
Verlag: Harper Collins
Erscheinungsjahr: 2020
Einband: Taschenbuch, ebook
Seitenanzahl: 412

Meine Wertung: 5 Federn

Klappentext:

Grace kann es nicht fassen, als ihr Ehemann ihren gemeinsamen Jahrestag nicht in Paris feiern, sondern sich stattdessen scheiden lassen will. Doch weil Grace gern alle Fäden in der Hand hält, macht sie den Urlaub prompt alleine. Auch Audrey reist mit einem gebrochenen Herzen in die Stadt der Liebe. Ein Job als Buchhändlerin könnte ihre Rettung sein. Aber ohne Französischkenntnisse? Keine Chance! Bis sie ihre Nachbarin Grace kennenlernt. Zwischen den beiden entsteht eine ungewöhnliche Schicksalsgemeinschaft. Im Lauf eines magischen Sommers lernen sie, die Welt aus den Augen der anderen zu sehen. Nur welche Wendung nimmt ihr Leben, wenn sie einen Blick auf sich selbst wagen?

Rezension:

Mir fällt es ehrlich gesagt schwer, meine Begeisterung für dieses Buch in Worte zu fassen. Die Geschichte um Grace und Audrey hat mich so unglaublich berührt, vielleicht auch, weil ich mich in Grace doch das eine oder andere Mal wiedererkannt habe. Gut, ich bin bei Weitem nicht so strukturiert, wie sie, aber ich konnte nachvollziehen, wie es ihr ging, als David ihr aus heiterem Himmel verkündet hat, dass er die Trennung möchte. Ein absoluter Schuss vor den Bug, wenn man denkt, dass man eine glückliche Ehe führt.

Grace und Audrey sind zwei völlig verschiedene Protagonistinnen und doch kämpfen sie beide mit ihren Problemen, die so unterschiedlich, wie die beiden Figuren sind. Grace muss sich mit über 40 Jahren anfangen frei zu strampeln. Nicht immer alles durchorganisieren zu wollen, nicht immer alles im Griff haben, und vor allem, endlich auf eigenen Beinen stehen. Audrey, gerade mal dem Teenageralter entwachsen, hingegen musste schon früh lernen, auf eigenen Beinen zu stehen. Sie braucht Vertrauen, sie muss lernen, an sich selbst zu glauben und vor allem ihr Leben zu leben.

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[Rezension] Wild & Wunderbar: 50 Mikro-Abenteuer Kärtchen

Geposted am 27. April 2020 um 15:07

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Titel: Wild & Wunderbar – 50 Mikro-Abenteuer Kärtchen
Verlag: arsEdition
Illustrationen: Roadtyping/ Franziska Marielle Schatz
Erscheinungsjahr: 2020
Menge: 50 Karten; 120 mm x 85 mm

Meine Wertung: 5 Federn

Klappentext:

Das Abenteuer liegt manchmal näher, als man denkt! Diese interaktive Kartenbox ist Inspiration und Motivation für alle, die nicht nur zuhause sitzen möchten. Sie animiert zum Rausgehen im Alltag, zum Mitmachen und Entdecken. Jede Karte hält eine Outdoor-Idee für dich bereit: ein Picknick im Grünen machen, einfach mal ohne Handy loslaufen, bei Vollmond spazieren gehen oder bis zur Endstation mit der S-Bahn fahren und sich dort ein wenig umsehen. Schluss mit Langeweile und ab nach draußen – auch in der nahen Umgebung gibt es so viele interessante Dinge, die du noch nicht wirklich beachtet oder ausprobiert hast.

Egal, ob du auf dem Land wohnst oder in der Stadt, am Meer oder in den Bergen: Wenn du die Komfortzone verlässt, kannst du bei den verschiedenen Aktivitäten zu jeder Jahreszeit draußen neue Dinge entdecken, die Natur erforschen und so ganz neue Impulse bekommen.

Rezension:

Heute stelle ich euch 50 Kärtchen mit Mikro-Abenteuern vor. Ich bin absolut begeistert. Die Karten sind sehr ansprechend gestaltet, so dass man sie gerne zur Hand nimmt.Wir haben sie gleich durchgeblättert und immer wieder hörte man von einem von uns beiden: “Au ja, das laß´uns mal machen.”. Ich freue mich also, dass wir die Abenteuer gemeinsam in Angriff nehmen werden.

Die Aktivitäten können wirklich fast alle von jedem ausgeführt werden, egal, ob man auf dem Land oder in der Stadt lebt. Nicht so einfach dürfte die Karte “Bee happy” für Städter ohne Balkon oder Garten werden. Diese Karte habe ich übrigens gleich als erste Karte benutzt. “Bee happy” stellt uns die Aufgabe, den Bienen etwas Gutes zu tun. Ich habe am Wochenende auf einem großen Stück meines Gartens eine Bienenwiese gesät und bin jetzt fleißig dabei, diese zu wässern. Sobald man die ersten Blumen sieht liefere ich ein Foto nach.

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[Rezension] Jan Fedder: Unsterblich – Tim Pröse

Geposted am 22. April 2020 um 13:18

Rezension, Cover, Tim Pröse, Jan Fedder, Heyne Verlag

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Titel: Jan Fedder: Unsterblich
Reihe: Einzelband
Autor: Tim Pröse
Verlag: Heyne
Erscheinungsjahr: 2020
Einband: Hardcover
Seitenanzahl: 256

Meine Wertung: 5 Federn

Klappentext:

Die erste und einzige autorisierte Biografie von Jan Fedder – mit unveröffentlichten exklusiven Fotos und Interviews
»Ich habe alles gelebt und erlebt. Ich habe all meine Sehnsüchte gestillt und ich vermisse nichts. Denn was bleibt von einem Menschen? Seine Knochen. Und seine Geschichten.« Jan Fedder

Jan Fedder: direkt, gerade, ehrlich, kein Diplomat, aber mit großem Herzen für die Menschen – so verkörperte er wie kein zweiter DEN Hamburger schlechthin. Er starb am 30. Dezember 2019.
Jan Fedder war nicht nur ein großer Schauspieler, sondern vor allem ein großartiger Mensch, einer von den ganz großen, die es so nie wieder geben wird. Er spielte Dirk Matthies in der ARD Serie »Großstadtrevier«, den Bauern Kurt Brakelmann in »Neues aus Büttenwarder«. Denkwürdige Rollen als Bootsmann Pilgrim im Film »Das Boot« und in den Siegfried-Lenz-Verfilmungen »Der Mann im Strom« und »Das Feuerschiff« zeigen ihn als Darsteller ernsterer Charaktere. Doch bei allen Erfolgen sagte Jan Fedder von sich: »Hauptberuflich bin ich Mensch – im Nebenberuf bin ich Schauspieler.«

Jetzt erzählt Tim Pröse das Leben dieses einzigartigen Mannes. Kurz vor seinem Tod erreichte Jan Fedder das vollendete Manuskript, gespickt mit vielen Zitaten – die autorisierte Biografie, in der Jan Fedder selbst, seine Frau Marion, Freunde und Weggefährten über ihn sprechen, die Geschichte seines Lebens erzählen – in voller Länge, mit all den schönen und jubelnden wie auch mit wehmütigen und traurigen Kapiteln. Aufrecht und geradlinig steht er vor uns! Von einem wie ihm kann man nur lernen…

Rezension:

Diese Biografie habe ich an einem Tag verschlungen. Im Nachhinein weiß ich nicht, ob dies Jan Fedder und Tim Pröse gerecht wird. Sollte man diese Biografie nicht lieber in kleinen Häppchen genießen, das, was man liest, ganz tief in sich aufnehmen? Ich konnte es nicht. Ich war gefesselt und musste weiterlesen und weiterlesen.

Tim Pröse zeichnet, wie ich es nicht anders von ihm erwartet hatte, sehr sensibel das Portrait eines einzigartigen Hamburgers. Ich habe jede Seite, jeden Satz genossen und ich war gefangen im Leben des Jan Fedder. Im Leben des Mannes, der einer von uns war, hier um die Ecke seinen Bauernhof hatte und bis zum Ende, wenn auch ein bisschen egozentrisch, so anscheinend doch sehr bodenständig geblieben ist. Ganz norddeutsch schlicht.

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[Rezension] World Runner: Die Jäger – Thomas Thiemeyer

Geposted am 19. April 2020 um 14:25

Rezension, Cover, Thomas Thiemeyer, Arena Verlag,

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Titel: Die Jäger
Reihe: World Runner; Band 1
Autor: Thomas Thiemeyer
Verlag: Arena
Erscheinungsjahr: 2020
Einband: Hardcover
Seitenanzahl: 442

Meine Wertung: 5 Federn

Klappentext:

Sie nennen sich Runner und spielen vor laufender Kamera das gefährlichste Spiel der Welt. Im Grenzbereich zwischen Gesetz und Kriminalität treten einhundert Jugendliche an, um sich in einem Kampf um Rätsel, Schätze und verborgene Orte zu messen und zu inszenieren …

Es ist ein Rennen gegen die Zeit, bei dem der größte Gegner die eigene Furcht ist. Überall lauern Gefahren. Eine einzige falsche Entscheidung und das Spiel ist verloren. Vielleicht sogar das eigene Leben.
Doch das Risiko schreckt sie nicht, denn auf sie wartet ein Preis, der größer ist als alles, wovon sie zu träumen gewagt haben.

Tim ist einer von ihnen. Ein Runner aus Leidenschaft, bereit über Grenzen zu gehen. Als er eines Tages einen Brief von GlobalGames erhält, zögert er keine Sekunde, die Challenge anzunehmen. Sieben Caches wurden an sieben Orten versteckt. 100 Jugendliche jagen ihnen nach. Einer gegen den anderen. Doch Tim merkt bald, dass er es nicht alleine schaffen kann. In der faszinierenden Annika, genannt Sakura, findet er eine Verbündete. Doch kann er ihr wirklich trauen? Oder rennt am Ende doch jeder für sich allein?

Wer ist bereit am Weitesten zu gehen, um am Ende den größten Cache der Welt zu finden?

Rezension:

Das Buch habe ich bei der Aktion zwischen dem Arena Verlag und verschiedenen Buchhandlungen erhalten. Es war hinter der Buchhandlung Heymann in Itzehoe versteckt und anhand der Koordinaten konnte ich es schnell finden. Über diese Suche habe ich hier berichtet.

Der Einstieg ins Buch fiel mir sehr leicht, denn es ist sofort spannend. Wir lernen Tim und seinen besten Freund Farid kennen und hangeln uns mit Tim über einen Abgrund. Puh… ganz schön aufregend. Tim selbst fand ich am Anfang ein bisschen sehr naiv, ja fast ein bisschen trottelig. Er erschien mir eher, wie ein Mitläufertyp, als wie jemand, der etwas anpackt. Beeindruckt hat mich dann allerdings seine Rede zum Abschluss der Games. Da ist Tim, meiner Ansicht nach, über sich hinaus gewachsen. Tims Schwester Emily fand ich extrem knuffig und sie ist echt nicht auf den Kopf gefallen.

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