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[Rezension] The Indian Secret – Oliver Drewes

Geposted am 25. August 2012 um 8:25

Holistika Verlag, Oliver Drewes, Rezension

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Titel: The Indian Secret – Das Geheimnis der Schicksals- und Palmblattbibliotheken
Autor: Oliver Drews
Verlag: Holistika
Erscheinungsjahr: 2011
Format: Hardcover
Seiten: 315

Meine Wertung: 4 Federn

Klappentext:

Ist das Leben der Menschen vorbestimmt oder vom freien Willen gelenkt? Mit dieser Frage im Gepäck reiste der Autor zusammen mit einem befreundeten Spezialisten für Körpersprache nach Indien, Sri Lanka und Bali. Dort besuchten sie verschiedene Schicksals- und Palmblattbibliotheken, in denen individuelle Schicksale von heute auf der ganzen Welt lebenden Menschen dokumentiert sind. Diese Aufzeichnungen sind allerdings bereits vor Jahrtausenden von Sehern niedergeschrieben wurden. Wie ist so etwas möglich?

Zahlreiche Lesungen mit den Beschreibungen von vergangenen, gegenwärtigen und zukünftigen Lebensstationen der beiden Reisenden von mehreren verschiedenen Bibliotheken werden in diesem Buch dargestellt und kritisch analysiert, um einer Antwort auf diese und andere Fragen näherzukommen. Die Einbeziehung der modernen Physik und spiritueller Denkmodelle gibt dem Leser in gut verständlicher Sprache zahlreiche Denkanstöße zu Realität, Schicksal, freiem Willen und gestaltender Gedankenkraft. Ausführliche Details zum Reiseverlauf und praktische Tipps zur Organisation sollen ihm darüber hinaus dienlich sein, wenn er eine solche oder ähnliche Reise einmal selbst unternehmen möchte.

Rezension:

Der Autor schreibt seine Erfahrungen während der Reisen nach Indien, Sri Lanka und Bali sehr anschaulich. Gut fand ich, dass viele Ausführungen in einen Dialog mit seinem Reisebegleiter gepackt waren und dadurch sehr gut zu lesen und leicht verständlich waren. Man bekommt beim Lesen des Buches viele Denkanstöße, nicht nur über die Palmblattbibliotheken, sondern vor allem auch über das Leben an sich, den Glauben und viele andere philosophische Themen. Durch die Gespräche zwischen Oliver und Christian werden schwierige Themen gut für den Leser aufbereitet, dennoch will ich mir nichts vormachen. Vieles von dem, über das da geredet wurde war für mich zu schwierig und ich konnte nicht wirklich folgen.

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[Rezension] Rabenblut drängt – Nikola Hotel

Geposted am 17. August 2012 um 17:11

Rezension, Nikola Hotel

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Titel: Rabenblut drängt
Reihe: Rabenblut; Band 1
Autorin: Nikola Hotel
Verlag: ohne
Erscheinungsjahr: 2012
Einband: Taschenbuch
Seitenanzahl: 359

Meine Wertung: 4 Federn

Klappentext:

Mitten in der Nacht findet die junge Studentin Isa einen schwer verletzten Mann im Wald. Was sie nicht ahnt:
Alexej lebt in einem Rabenschwarm, und nur durch die Schwere seiner Verletzungen war er gezwungen, sich zu verwandeln. Er versucht, sein wahres Wesen vor ihr zu verbergen, aber sein Verhalten gibt ihr Rätsel auf. Weshalb kann er den Anblick von totem Wild nicht ertragen? Und warum hat er so unerklärlich hohes Fieber? Bei der Suche nach einer Erklärung kann sie jedoch eins nicht verhindern: dass sie sich unsterblich in ihn verliebt.
Doch ein unbekannter Feind lässt ihr kaum Zeit, das Geheimnis zu lüften, und Alexejs Rabenblut drängt …

Rezension:

Eigentlich wollte ich nur mal schnell die ersten zwei bis drei Seiten lesen, denn eigentlich war dieses Buch noch gar nicht dran, weil ich eigentlich noch Rezensionsexemplare liegen hatte, die zuerst dran wären. Und UNeigentlich konnte ich nicht aufhören zu lesen und war plötzlich schon auf Seite 52 angekommen ohne es so richtig zu merken. Das spricht absolut für dieses Buch. Ein Einstieg in eine Geschichte, die mich in ihren Bann zieht.

Gut fand ich, dass die Geschichte immer abwechselnd aus Alexejs und Isas Blickwinkel erzählt wird. Dadurch bekommt man gute Einblicke in das Leben beider Hauptpersonen.

Alexej ist ein spannender, vielschichtiger und liebenswerter Charakter. Seine Geschichte ist spannend geschrieben und er rührte mich mit vielen, was er tat. Nikola Hotel schafft es, ihn so zu beschreiben, dass ich manchmal dachte, er steht wirklich vor mir. Mit all seinen Facetten und vor allem mit seiner Musik. Ich dachte fast, dass ich das Klavier hören kann, auf dem er spielt.

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[Rezension] Kirschroter Sommer – Carina Bartsch

Geposted am 11. August 2012 um 21:37

Rowohlt Verlag, Schandtaten Verlag, Carina Bartsch, Rezension

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Titel: Kirschroter Sommer
Reihe: Band 1
Autorin: Carina Bartsch
Verlag: Schandtaten Verlag
Erscheinungsjahr: 2011
Einband: Taschenbuch
Seitenanzahl: 448

Meine Wertung: 4 Federn

Klappentext:

Die erste Liebe vergisst man nicht … Niemand weiß das besser als Emely. Nach sieben Jahren trifft sie wieder auf Elyas Schwarz – der Mann mit den türkisgrünen Augen und die Verkörperung all dessen, wovor Mütter ihre Töchter warnen. Gut aussehend, charmant und mit einer Prise Arroganz raubt er Emely den letzten Nerv. Sie hasst ihn, aus tiefstem Herzen, und trotzdem ist da immer dieses Kribbeln in ihrem Bauch, sobald sie in seiner Nähe ist. Höchste Zeit die Handbremse zu ziehen, findet Emely, und lenkt ihre Aufmerksamkeit daher auf Luca, den anonymen E-Mail-Schreiber, der ihr mit sensiblen und romantischen Nachrichten die Zeit versüßt.
Doch wer verbirgt sich hinter dem Mann ohne Gesicht? Und was steckt wirklich hinter Elyas‘ Absichten?

Rezension:

Schon nach wenigen Seiten hatte mich die Autorin mit ihrem wunderbaren Schreibstil in ihren Bann gezogen. Die Autorin hat einen tollen Sprachumfang und schreibt spannend und witzig. Ich habe des Öfteren laut gelacht. Klasse!

Ich konnte förmlich in Emilys Welt eintauchen und sie war mir von der ersten Zeile an sympathisch. Emily ist ein toller Charakter. Etwas tollpatisch, aber immer liebenswert und einfach zum knuddeln. Ich mag ihren Humor und den Sarkasmus, den sie immer wieder an den Tag legt. Manchmal fand ich es schade, dass sie so wenig von sich überzeugt ist. Etwas mehr Selbstbewusstsein hätte ihr gut getan. Ab und an ist sie ganz schön hart zu Elyas, aber andererseits dachte ich in den Momenten auch immer “nun lass sie doch endlich in Ruhe” und fand, dass sie Recht hatte so zu reden.

Auf Seite 380 wandelte sich meine Meinung allerdings. Emily ist ein Miststück! Von da an war sie mir nur noch unsympathisch. Sie selbst findet sich unheimlich witzig, aber es ist nicht witzig. Kein Stück… Aber dann war sie doch wieder so süß *schmelz* Diese Frau wirft mich in ein Wechselbad der Gefühle. Mit Emily hat Carina Bartsch eine großartige Hauptfigur geschaffen, die den Leser immer wieder überrascht.

Ob das so gewollt war oder nicht vermag ich nicht zu sagen, ich vermute eher nicht, aber die “Unperson” in diesem Buch war für mich Alex. Ich fand sie mehr als unsympathisch. Immer bevormundet sie Emily, immer drängt sie dieser ihren Willen auf. Ich habe nicht so ganz verstanden, was die Freundschaft der beiden Mädchen wirklich ausmacht. Auch wenn ihre Liebesgeschichte ganz süß war, ich konnte mich mit ihr überhaupt nicht anfreunden und mag sie einfach nicht.

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[Rezension] Liona Lix : Wer will schon einen Drachen? – Dagmar H. Mueller

Geposted am 11. Juli 2012 um 19:06

Dagmar H. Mueller, Rezension, Baumhaus Verlag, Bastei Lübbe

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Titel: Wer will schon einen Drachen?
Reihe: Liona Lix; Band 1
Autorin: Dagmar H. Mueller
Verlag: Baumhaus (Bastei Lübbe)
Erscheinungsjahr: 2012
Einband: Hardcover
Seitenanzahl: 176

Meine Wertung: 4 Federn

Klappentext:

Der miesepetrige Kater Kalle kann sprechen, und Lionas Mama Oktavia Mangoldina Lix hat viel zu große Füße und eine Warze auf der Nase. Wie peinlich!, findet die 9-jährige Liona, die vor allem eines möchte: stinknormal sein. Aber wie kann sie das in einer Familie, in der es nicht mit rechten Dingen zugeht? Mamas Geburtstagsgeschenk sieht jedenfalls so gar nicht nach dem normalen Hund aus, den Liona sich eigentlich gewünscht hat …

Rezension:

Ich fand die Sprache und den Schreibstil zunächst etwas gewöhnungsbedürftig. Wörter wie “babyeierleicht” habe ich in Büchern noch nicht so oft (gar nicht?) gelesen… Meine Kollegin versicherte mir aber, dass Kinder in dem Alter so sprechen und das wahrscheinlich toll finden werden.

Die Geschichte wird von einem allwissenden Erzähler erzählt, der immer mal die Personen, die er begleitet wechselt. Meistens ist er aber bei Liona. Durch den Wechsel lernt man aber alle gut kennen. Liona selbst, die am liebsten einfach nur normal wäre. Oktavia, Lionas Mutter, die gerne einen Mann hätte und zaubert und Kater Kalle, der sprechen kann und ein ziemlich interessantes Kerlchen ist.

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[Rezension] Sturm auf den Färöer Inseln – Arthur Catherall

Geposted am 4. Juli 2012 um 7:35

 

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Titel: Sturm auf den Färöer Inseln
Reihe: Einzelband
Autor: Arthur Catherall
Verlag: Goldmann
Erscheinungsjahr: 1974
Einband: Taschenbuch
Seitenanzahl: 155

Meine Wertung: 4 Federn

Klappentext:

Die Färöer Inseln oder “Schafinseln” sind eine dänische Inselgruppe mit achtzehn großen und vielen kleinen Inseln, die zwischen Island und den Shetlandinseln liegen. Sie sind der Schauplatz dieser packenden Geschichte.
Es herrscht ein stürmisches, feuchtes Klima. Die meisten Bewohner leben von der Fischerei und der Schafzucht. Ihr Leben ist einfach und karg. Ralf, der Fischerjunge, möchte endlich zeigen, dass er ein ganzer Kerl ist, darum will er mit den Männern von Myggenaes zum Walfang hinausfahren. Aber er ist noch zu jung. Unzufrieden mit seinem Schicksal, bleibt er mit den Frauen, Kindern und den Alten auf der Insel zurück. Widerwillig stellt er sich auf ein paar langweilige Tage ein. Da überstürzen sich die Ereignisse. Ein Schoner gerät im Sturm vor den Klippen der Insel in Seenot, und ein ausgehungerter Eisbär gefährdet die hochdramatische Rettungsaktion.
Die Stunde der Bewährung für Ralf, den “einzigen Mann” auf der Insel, ist gekommen.

Rezension:

Angeregt durch einen Artikel auf Kastanies Bücherblog und durch unseren Urlaub auf den Färöer Inseln habe ich auch endlich mal wieder alte Bücher von meinem SuB zur Hand genommen. Gute Idee!

Hier wird eine spannende Geschichte erzählt in die ich mich richtig hineinfallen lassen konnte. Ralf erlebt ein Abenteuer, welches er gemeinsam mit seiner Mutter, seinem Großvater, seinem Onkel und den anderen Frauen, die sich noch auf der Insel aufhalten bestehen muss.
Arthur Catherall versteht es, eine spannende, bildreiche Geschichte zu schreiben. Er hat in mir Bilder heraufbeschworen, die dafür sorgten, dass ich mit Ralf durch den Sturm rannte, mit ihm an der Klippe hing und mit den Frauen gezittert habe als der Eisbär in Schach gehalten werden musste. Dabei schafft es der Autor aber bei aller Furcht, die die Menschen berechtigterweise vor dem Eisbären haben, sie menschlich bleiben zu lassen. Auf der letzten Seite musste ich dann glatt noch ein paar Tränen zurückhalten, weil das Ende so schön war.

Das Buch könnt ihr leider nur noch gebraucht kaufen, aber wer auf spannende Abenteuergeschichten steht wird mit diesem Buch sicher eine vergnügliche Zeit verbringen können. Mit gerade mal 155 Seiten ist es auch ein recht flott gelesenes Buch.

Mein Fazit:
Es lohnt sich, ab und zu mal nach den alten Perlen zu suchen. Hier habe ich eine solche Perle gefunden. Eine spannende Abenteuergeschichte für junge und alte Leser.

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