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[Rezension] Die Glückskatze – C. J. Rivers

Geposted am 19. Juni 2017 um 9:17

Rezension, Gay-Romance, C. J. Rivers, Glückskatze

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Titel: Die Glückskatze
Reihe: Einzelband
Autorin: C. J. Rivers
Veröffentlicht über: BookRix
Erscheinungsjahr: 2016
Einband: ebook
Seitenanzahl: 24

Meine Wertung: 2 Federn

Klappentext:

Kai findet mitten in einem furchtbaren Sturm eine kleine, dreifarbige Katze und verliert sofort sein Herz an das Tierchen. Darf er es einfach so behalten? Am nächsten Tag steht plötzlich Nico vor ihm und überschüttet ihn mit wütenden Vorwürfen. Kai versteht nicht wirklich, was Nico da von sich gibt, aber er ist völlig fasziniert vom Schwung seiner Lippen. Seine Mieze will Kai trotzdem auf keinen Fall wieder hergeben! Muss er sich etwa gar nicht entscheiden?

Rezension:

Ich musste für die DreamReading Challenge noch eine “Gay-Kurzgeschichte” lesen und diese hier hatte ziemlich viele gute Bewertungen. Also habe ich mir die 24 Seiten gekauft und mal kurz vorgenommen. Ich muss gestehen, dass ich nicht so angetan bin, wie es die vielen guten Bewertungen haben erhoffen lassen. weiterlesen

[Rezension] Der natürliche Lauf der Dinge – Charlotte Wood

Geposted am 1. März 2017 um 8:10

Arctis Verlag, Rezension, 2 Federn, Charlotte Wood

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Titel: Der natürliche Lauf der Dinge
Autorin:
Charlotte Wood
Verlag: Arctis
Erscheinungsjahr: 2017
Einband: Hardcover mit Schutzumschlag
Seitenanzahl: 301

Meine Wertung: 2 Federn

Klappentext:

Verla und Yolanda finden sich inmitten in der australischen Halbwüste wieder, gemeinsam mit acht jungen und attraktiven Frauen. Gefangen und beaufsichtigt in einer Baracke. Eine Flucht scheint aussichtlos, das Gelände ist von einem hohen Zaun umgeben. Ihnen werden die Köpfe kahlrasiert und sie müssen kratzige Leinenkittel tragen. Schon bald wird klar, dass sie alle etwas verbindet, doch was? Für welches ‚Verbrechen‘ hält man sie an diesem trostlosen Ort gefangen? Und wer ist dafür verantwortlich? Nach und nach begreifen die zehn Frauen, warum sie verschleppt wurden. Dass sie Teil eines perfiden Plans sind …

Rezension:

Puh… ganz schwierig.

Trotz der schlimmen Dinge, die den Frauen passieren, bleibt der Leser merkwürdig weit auf Distanz. Ich konnte mich nicht wirklich in die Frauen hinein fühlen, fühlte mich eher wie ein unbeteiligter Beobachter. Verla und Yolanda lernen wir etwas näher kennen, da die Geschichte abwechselnd aus der Sicht der einen und der anderen Frau erzählt wird. Aber der Rest der Frauen blieb mir irgendwie fern. Wir erfahren eher wenig über sie, wenig über ihre Gefühle und wie es ihnen in der Gefangenschaft ergeht. Ich habe leider zu keiner von ihnen eine Beziehung aufbauen können. Der Schreibstil von Charlotte Wood ist für meinen Geschmack zu distanziert. es wirkt auf mich, als würde sie selber nicht so recht in das Innenleben ihrer Protagonisten eintauchen wollen, um sich dem Leid nicht zu nähern.

Erschreckend fand ich, obwohl ich es auf jeden Fall authentisch finde, wie schnell sich die Frauen mit ihrer neuen Situation abgefunden hatten. Sie ergeben sich völlig kampflos in ihr Schicksal. Ich würde aber meinen, dass sie im Laufe der Zeit, spätestens zu dem Zeitpunkt, als Opfer und Bewacher sich in derselben Situation befinden, doch noch mehr versuchen würden um zu entkommen. Irgendwann muss man doch anfangen, sich mit seiner Situation auseinander zu setzen, versuchen, Lösungen zu finden, um aus ihr auszubrechen, oder nicht? Akzeptiert der Menschen wirklich so schnell und versucht einfach das Beste aus dem Schlimmen zu machen? Das tun sie definitiv, indem sie alle ihre Aufgaben suchen und finden.

Tja… ich weiß irgendwie gar nicht, wie ich diese Rezension schreiben soll. “Der natürliche Lauf der Dinge” stand auf der Shortlist des Miles Franklin Litarary Award. Der Miles Franklin Award ist einer der bedeutendsten Auszeichnungen Australiens. Mit diesem Award werden Bücher ausgezeichnet, die das australische Leben porträtieren. Da es wohl nicht an der Tagesordnung ist, dass Menschen, Frauen, in Australien eingesperrt und gequält werden, vermute ich, dass das Buch wegen der in der Geschichte durchscheinenden Gesellschaftskritik auf die Shortlist gekommen ist. Tja… nun weiß ich nicht, ob es im Original eventuell mehr durchkommt, aber selbst wenn ich mir das Buch unter diesem Gesichtspunkt betrachte, dann fand ich die kritischen Ansätze doch sehr verhalten. In der Geschichte wird sich nicht wirklich mit der Vergangenheit der jungen Frauen auseinander gesetzt, der Leser erfährt nicht, wie sie in diese Situation hinein geraten sind, was genau dahinter steckt, wer die Frauen aus welchem Grund entführt hat. Auf mich wirkt das komplette Buch einfach unrund, als würde ein Teil fehlen. Ich liebe ja Bücher, die mich zum Nachdenken anregen, die mir Futter für das Gehirn bieten. Charlotte Wood hat dies mit “Der natürliche Lauf der Dinge” leider nicht geschafft. Ich weiß nicht, was die zentrale Botschaft dieses Buches sein soll. Es hat sich mir einfach nicht erschlossen.

Nun war ich zunächst am überlegen, ob ich keine Federn vergebe, weil zumindest ich den Fehler immer zuerst bei mir suche. Bin ich einfach nicht in der Lage, dieses Buch zu verstehen? Das mag durchaus sein, aber dennoch habe ich mich entschieden, Federn zu vergeben, denn das ist es, was ich hier tue. Mich haben weder der Schreibstil gefallen, noch hat mich die Botschaft des Buches erreichen können.

Es tut mir sehr leid, aber ich kann diesem Buch nur 2 Federn geben und würde, ehrlich gesagt, keine Leseempfehlung aussprechen.

[Rezension] Joe: Sog der Leidenschaft – Ava Innings

Geposted am 1. August 2016 um 15:23

Rezension, Ava Innings, feelings, Droemer Knaur

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Titel: Joe: Sog der Leidenschaft
Reihe: Waves of Love; Band 1
Autorin: Ava Innings
Verlag: feelings (Droemer Knaur)
Erscheinungsjahr: 2015
Einband: ebook
Seitenanzahl: 287

Meine Wertung: 2 Federn

Klappentext:

Das Leben der 22-jährigen Josephine ‘Joe’ Reynolds war, bis zu dem Tag an dem ihr Bruder Russel starb, perfekt.
298 Tage später surft und fotografiert sie nicht mehr und ist außerdem ungewollt schwanger.
Doch das ist nicht die einzige Komplikation, die das Leben für Joe bereithält, denn sowohl Brad – für den sie schon immer geschwärmt hat – als auch Rory, ihr ehemaliger bester Freund machen ihr Avancen. Für welchen der beiden heißen Pro-Surfer wird Joe sich letztendlich entscheiden?

Rezension:

Ich war ehrlich gesagt nicht so angetan von dieser Geschichte. Da die Autorin auch unter Violet Truelove veröffentlicht und ich diese Bücher wirklich liebe, habe ich auch zum ersten Band von Waves of Love gegriffen. Leider wurde ich enttäuscht.

Meiner Ansicht nach ist der Plot extrem mager. Der Protagonistin, Joe, die ich übrigens zu tiefst unsympathisch fand, geht es nur um Sex… oder auch nicht… eigentlich weiß sie selber nicht so genau, was sie will. Sie begehrt zwei Männer, glaubt aber, wenn sie mit beiden ins Bett steigt, als Schlampe da zu stehen. Beide Männer reden auf sie ein, wie auf einen kranken Gaul, ebenso raten ihre Freundinnen ihr zu, ihre Gefühle auszuleben. Joe ist trotzdem weiterhin stur, obwohl sie eigentlich mit jeder Faser ihres Körpers “ja” sagen will. Am Anfang fand ich das ja noch nachvollziehbar, aber irgendwann nervte es nur noch.

Als sie dann endlich nachgibt, geschieht dies in einer Situation, die für mich absolut daneben war. Ich will hier nicht spoilern, aber ganz ehrlich: An diesem Ort, zu diesem Zeitpunkt, mit dem gesundheitlichen Zustand, in dem sich die Protagonistin befindet, war das, was die beiden Männer mit ihr gemacht haben, einfach nur unglaubwürdig, gedankenlos und (sorry) abstoßend. Wenn die Männer sie beide wirklich lieben würden, dann wären sie nicht einmal auf die Idee gekommen in dieser Situation über sie herzufallen.

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[Rezension] Vier Jahre ohne dich – Katharina Wolf

Geposted am 4. April 2016 um 12:18

Rezension, Katharina Wolf, Amrun Verlag

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Titel: Vier Jahre ohne dich
Reihe: Einzelband
Autorin: Katharina Wolf
Verlag:Amrun Verlag
Erscheinungsjahr: 2015
Einband: Taschenbuch
Seitenanzahl: 202

Meine Wertung: 2 Federn

Klappentext:

Endlich ist Nora glücklich. Nach einer schwierigen Kindheit hat sie in Jan ihre erste große Liebe gefunden – und in seiner Familie Geborgenheit und Zusammenhalt.

Alles ist perfekt. Bis zu jenem Abend, der alles ändert. Nichts ist mehr so wie es war … selbst vier Jahre später nicht.

Rezension:

Fast 100 Seiten lang hatte ich leider das große Problem überhaupt nicht in die Geschichte hinein finden zu können. Nora war mir extrem fern und auch ein kleines bisschen unsympathisch. Ich mag Menschen nicht so gerne, die sich so in ihrem Selbstmitleid suhlen, wie sie es tut. Außerdem betäubt sie ihren Schmerz mit Alkohol und Drogen, was ich persönlich absolut daneben finde. Ich hatte also, um es mal offen zu sagen, ein riesen Problem mit der Hauptperson. Ich muss, um ein Buch gut zu finden, die Hauptperson nicht zwangsläufig mögen, aber Nora war einfach schwer zugänglich für mich.

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[Buchbesprechung] Ein ganzes Ja – Luisa Sturm

Geposted am 8. Februar 2015 um 6:53

Dezemberkindverlag, Luisa Sturm, Rezension

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Titel: Ein ganzes Ja
Reihe: Einzelband
Autorin: Luisa Sturm
Verlag: Dezemberkindverlag
Erscheinungsjahr: 2014
Einband: ebook/ Taschenbuch
Seitenanzahl: 392

Meine Wertung: 2 Federn

Klappentext:

Die erste große Liebe vergisst man nicht. Niemand weiß das besser als Becca. Sie und Erik waren bereits als Teenager völlig verrückt nacheinander. Nach Jahren der Trennung steht Erik plötzlich vor Beccas Tür. Der Mann mit der kleinen waagrechten Narbe auf der Nase. Der Mann, der beruflich Jets fliegt. Becca hasst und vermisst ihn, aus tiefstem Herzen. Die Verletzung beider sitzt immer noch tief. Hatte sie richtig entschieden seinen Antrag abzulehnen? Becca träumte von einer Liebe ohne festen Fahrplan und ohne Eifersucht. Aber kann es eine große Liebe mit Freiheit überhaupt geben?

Rezension:

Der Klappentext liest sich total vielversprechend und das Cover ist wunderschön. Ich wollte das Buch unbedingt lesen. Leider folgte bei mir aber dann auch schnell die Ernüchterung.

Becca ist zu Beginn des Buches 15 Jahre alt, am Ende um die 30. Zuerst konnte ich ihre Gedanken und Handlungen noch ganz gut nachvollziehen. Sie ist 15 Jahre alt, zum ersten Mal verknallt und das auch noch in einen Typen, den jede haben will und der 2 Jahre älter ist. 15jährige Mädchen dürfen definitiv so naiv sein, wie Becca es hier war. Leider machte sie über die nächsten 15 Jahre ihres Lebens aber kaum eine Entwicklung durch. Immer wenn Erik wieder vor ihrer Tür stand verwandelte sie sich sofort in einen schmachtenden Teenager. Warum lässt sie immer wieder und wieder zu, dass Erik ihr das alles antut? Ich konnte es nicht so richtig nachvollziehen. Und damit kommen wir auch schon zu Erik.

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[Rezension] Die Enklave – Ann Aguirre

Geposted am 6. Februar 2015 um 8:48

blanvalet Verlag, Rezension, Ann Aguirre, Random House Verlage

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Titel: Die Enklave
Reihe: Band 1
Autorin: Ann Aguirre
Verlag: blanvalet
Erscheinungsjahr: 2011
Einband: Taschenbuch
Seitenanzahl: 345

Meine Wertung: 2 Federn

Klappentext:

New York wurde in einem längst vergessenen Krieg zerstört. Die Oberfläche ist durch Säureregen und glühende Hitze unbewohnbar geworden. In den U-Bahn-Tunneln der Stadt leben die junge Jägerin Zwei und ihr Partner Bleich, die sich Tag für Tag bemühen, genug Nahrung für ihren Stamm zu erlegen. Da wird Zwei an die Oberfläche verbannt. Ein sicheres Todesurteil! Darum kann sie kaum glauben, dass Bleich beschließt, sie zu begleiten. Doch der würde alles tun, um Zwei nicht zu verlieren …

Rezension:

Der Klappentext hörte sich vielversprechend an, dann allerdings lag das Buch 3 Jahre auf meinem SuB. Nun habe ich es im Rahmen der Random House Challenge endlich gelesen.

Ich bin ein bisschen zwiegespalten, was dieses Buch angeht. Zuerst haben mich die enorme Brutalität und der Ekelfaktor wirklich abgeschreckt. Freaks, die gegenseitig ihre Kadaver auffressen *schüttel* Ich war drauf und dran, das Buch abzubrechen. Irgendwie wollte ich aber unbedingt wissen, warum Zwei an die Oberfläche verbannt wird, so dass ich dachte “okay, bis dahin hältst du durch” und dann war es in den Tunneln wirklich spannend. Während der Zeit, die Zwei und Bleich noch in den Tunneln verbringen, wird das Tempo extrem weit oben gehalten. Seite um Seite flog nur so dahin.

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