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[Rezension] Die Fotografin: Am Anfang des Weges – Petra Durst-Benning

Geposted am 2. September 2020 um 18:44

Rezension, Cover, Petra Durst-Benning, blanvalet Verlag

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Titel: Am Anfang des Weges
Reihe: Die Fotografin; Band 1
Autorin: Petra Durst-Benning
Verlag: blanvalet
Erscheinungsjahr: 2018
Einband: Hardcover, Taschenbuch, ebook
Seitenanzahl: 448

Meine Wertung: 5 Federn

Klappentext:

Minna Reventlow, genannt Mimi, war schon immer anders als die Frauen ihrer Zeit. Es ist das Jahr 1911, und während andere Frauen sich um Familie und Haushalt kümmern, hat Mimi ihren großen Traum wahr gemacht. Sie bereist als Fotografin das ganze Land und liebt es, den Menschen mit ihren Fotografien Schönheit zu schenken, genau wie ihr Onkel Josef, der ihr großes Vorbild ist. Als dieser erkrankt, zieht sie in das kleine Leinenweberdorf Laichingen, um ihn zu pflegen und vorübergehend sein Fotoatelier zu übernehmen. Ihm zuliebe verzichtet sie nicht nur auf ihre Unabhängigkeit, sondern sieht sich in Laichingen zunächst auch den misstrauischen Blicken der Dorfbewohner ausgesetzt, da sie mehr als einmal mit ihrem Freigeist aneckt. Und als bald ein Mann Mimis Herz höher schlagen lässt, muss sie eine Entscheidung treffen …

Rezension:

Mimi Reventlow, die Protagonistin dieses Romans, ist für eine Frau vom Anfang des 20. Jahrhunderts sehr selbstbewusst und selbstständig. Sie verzichtet auf die Ehe mit einem gut situierten Mann, um ihr eigenes Leben zu leben und geht als Fotografin auf Wanderschaft. Über ihre Wanderjahre erfahren wir leider eher wenig. So richtig steigt die Geschichte dort ein, wo Mimi nach Laichingen geht, um ihren kranken Onkel zu pflegen.

Ein sehr spannender Nebencharakter ist Eveline, eine Einwohnerin Laichingens, die sich ihr Leben ganz anders vorgestellt hat. Aus gutem Hause stammend ist sie mit dem Weber Klaus Schubert verheiratet. Leider ist das Leben an Klaus Seite sehr viel ärmlicher und schwieriger, als sie es sich je vorgestellt hätte. Dafür muss man Eveline wirklich ein Lob aussprechen. Sie macht das Beste aus der Situation und versucht, ihren Sohn Alexander zu unterstützen. Leider haben Frauen zu dieser Zeit sehr wenig zu sagen und Schubert ist seinem Chef Gehringer genauso hörig, wie alle anderen Einwohner Laichingens. Ja.. Gehringer… ein widerlicher Kerl… Der Unternehmer, dem die große Fabrik am Ort gehört meint, dass ihm auch die Menschen gehören und leider kommt er damit durch. Einzig Mimi bietet dem Großkotz die Stirn, was ihr das Leben in Laichingen nicht gerade erleichtert.

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[Leseeindruck] Salzige Sommerküsse: Verliebt auf Nantucket – Leila Howland

Geposted am 27. August 2020 um 14:36

Leseeindruck, Leila Howland, Cover, Ravensburger Verlag

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Titel: Salzige Sommerküsse: Verliebt auf Nantucket
Reihe: Einzelband
Autorin: Leila Howland
Übersetzerin:
Alexandra Rak
Verlag: Ravensburger
Erscheinungsjahr: 2017
Einband: Taschenbuch
Seitenanzahl: 352

Klappentext:

Am Strand in Jay Logans Armen – für Cricket hätte es der perfekte Sommer werden sollen. Aber als ihre beste Freundin sie vom Familienurlaub auslädt, zerplatzt Crickets Traum. Anstatt mit ihren Freunden auf Partys zu gehen, heuert sie als Zimmermädchen in einer Pension an. Doch letztlich sind es die völlig unerwarteten Dinge – allem voran eine verbotene Liebe und ein lang gehütetes Geheimnis – die diesen Sommer unvergesslich machen.

Ich sah auf, er war so nah. “Du bist so…”, flüsterte er mir ins Ohr. Ich schloss die Augen. Seine Wimpern strichen wie Schmetterlinge über meine Haut. “So was?” Mein Herz hämmerte wie verrückt. Er schien den Satz nicht mit Worten beenden zu können. Stattdessen zog der die nassen Ruder ins Boot, schlang seine Arme um mich und küsste mich wieder.

Leseeindruck:

„Salzige Sommerküsse“ hatte ich im vergangenen Jahr auf der Loveletter Convention in meiner Convention Tasche. Viel zu lange hat dieses süße Sommerbuch bei mir auf dem SuB gelegen, bis es nun endlich befreit wurde. Ich habe das Buch innerhalb eines Tages durchgelesen. Ich werde es nicht auf dem Blog rezensieren, denn so sehr viel gibt es nicht zu sagen. Wir lesen hier einen sommerlichen Roman, in dem es zum Einen darum geht, sich im Leben einen Platz zu suchen, aber auch um eine erste große Liebe. Es geht darum, mit der Trennung der Eltern fertig zu werden und, was man macht, wenn die beste Freundin einen plötzlich im Stich lässt. Cricket kommt mit all diesen Dingen mal mehr und mal weniger gut klar. Entscheidend ist aber, dass sie immer weiter macht und für ihr Glück kämpft.

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[Rezension] Tom Gates: Ein spektakulärer Schulausflug (echt jetzt…) – Liz Pichon

Geposted am 24. August 2020 um 14:51

Rezension, Tom Gates, Liz Pichon, Schneiderbuchverlag

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Titel: Ein spektakulärer Schulausflug (echt jetzt…)
Reihe: Tom Gates; Band 17
Autorin: Liz Pichon
Übersetzerin: Verena Kilchling
Verlag: Schneiderbuch
Erscheinungsjahr: 2020
Einband: Hardcover
Seitenanzahl: 225

Meine Wertung: 5 Federn

Klappentext:

Wieder einmal ist das Leben von Tom Gates eine Abfolge von völlig unverschuldeten Schicksalsschlägen, die auf ihn niedergehen und sowohl seine Familie als auch seine Freunde auf eine harte Probe stellen.

Rezension:

Ich bin schon wirklich lange um diese Reihe drum herum geschlichen.  Als ich dann dieses Buch sah, da konnte ich nicht mehr widerstehen. Das Cover sprach mich so mega an, aber immerhin ist es Band 17 einer Reihe, die ich bisher nicht kenne. Kann man da überhaupt einsteigen? Ja, man kann…

Die Geschichte ist wirklich lustig und hat mir gut gefallen. Ich denke, dass das Buch nicht nur für versierte Leser*innen, sondern auch für Leseeinsteiger gut ist. Der geschriebene Text wird durch extrem viele kleine Zeichnungen aufgelockert. “Tom Gates” wirkt auf mich, wie eine Mischung aus Comic und Buch, allerdings Tendenz hin zum Buch. Neben den Kritzeleien (wie die Autorin es selbst nennt und welche sie auch selbst gestaltet) arbeitet die Autorin auch mit Fettdruck oder Großbuchstaben und Sprechblasen. Die Gestaltung ist einfach unglaublich abwechslungsreich und genau das macht es zu einem Buch, um Lesemuffel eventuell zu begeistern.

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[Rezension] Polly Schlottermotz: Verhexte Klassenfahrt – Lucy Astner

Geposted am 6. August 2020 um 10:53

Rezension, Planet!, Lucy Astner

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Titel: Verhexte Klassenfahrt
Reihe: Polly Schlottermotz; Kurzgeschichte
Autorin: Lucy Astner
Verlag: Planet!
Erscheinungsjahr: 2018
Einband: ebook,
Seitenanzahl: 80

Meine Wertung: 5 Federn

Klappentext:

Eine rasante Polly-Schulgeschichte zum kleinen Preis – ideal für jede Badetasche!

Potzblitz! Wenn Polly auf Klassenfahrt geht, ist mächtig was los: Badehandtücher fliegen in Bäume, ein Nachthemd verschwindet – und Polly ist sich sicher: Bei ihnen spukt es, und zwar ganz gewaltig … Ein neues turbulentes Abenteuer des kleinen starken Vampirmädchens – zum Kringeln komisch!

Rezension:

Ich bin eher zufällig über diese Kurzgeschichte gestolpert und wusste, als ich anfing, zu lesen, nicht, dass es eine mehrteilige Reihe um Polly Schlottermotz gibt. Die Kurzgeschichte macht auf jeden Fall Lust darauf, mehr von der Jungvampirin und ihrem Fledermausfreund zu erfahren.

Die Figuren sind unglaublich sympathisch und süß beschrieben. Allen voran Polly Schlottermotz, die Jungvampirin, die ohne ihren Fledermausfreund Adlerauge auf Klassenfahrt fahren muss. Polly ist ein sehr lieber Charakter, der sich auch für eine Mitschülerin ein, die von anderen Mitschülern geärgert wird, einsetzt. Eine Eigenschaft, die mir sehr gefallen hat.

Für einen Erwachsenen ist die Geschichte natürlich ziemlich vorhersehbar, aber sie ist trotzdem mitreißend. Es macht Spaß, Polly auf ihrer Klassenfahrt zu begleiten und das Rätsel um den Geist zu lösen.

Ich denke, dass diese Kurzgeschichte ein guter Einstieg ist, wenn man erstmal antesten will, ob das eigene Kind Polly mögen könnte.

Von mir gibt es 5 Federn für Polly und ihre Freunde.

Von Lucy Astner habe ich bereits “Kalle Körnchen – Ein kleiner Sandmann kommt groß raus” rezensiert.

[Rezension] Die Weisheit des Regenbogens – Jando

Geposted am 3. August 2020 um 14:30

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Titel: Die Weisheit des Regenbogens
Reihe: Einzelband
Autor: Jando
Verlag: KoRoas Nord
Erscheinungsjahr: 2020
Einband: Hardcover
Seitenanzahl: 155

Meine Wertung: 4 Federn

Klappentext:

Seit Sina von ihrem Mann verlassen wurde, ist das Verhältnis zu ihrer Tochter Malin schwierig. Die Hündin Ava ist Malins beste Freundin. Doch bei einem tragischen Unfall werden beide schwer verletzt und Malin gibt sich die Schuld dafür. Die kleine Familie droht zu zerbrechen, also beschließt Sina zur Erholung gemeinsam an die Nordsee zu fahren. Dort begegnet sie dem charismatischen Hundeflüsterer Bent, der sich liebevoll um Ava und Malin kümmert. Doch auch Bent hat mit dunklen Schatten aus seiner Vergangenheit zu kämpfen.

Rezension:

Die Geschichte handelt von Sina, Malin, Ava und Bent, die alle vier auf ihre Weise ihr Päckchen zu tragen haben und nicht wissen, wie sie mit ihrem Kummer klar kommen sollen. Nach und nach wird jedem von ihnen ein Weg aufgezeigt, um ins Leben zurück zu finden und das Glück am Ende des Regenbogens wieder für sich zu entdecken. Genau das ist für mich die Aussage dieses Buches:  Am Ende jeden Regenbogens findet sich das Glück. Manchmal ist es schwieriger, zu diesem Ende zu gelangen und machmal einfacher. Aber so lange man den Regenbogen noch sieht, gibt es Hoffnung.

Unterstützt wird die Geschichte erneut von den wunderschönen Illustrationen von Antjeca, die unglaublich passend die Geschichte einrahmen und unterstützen.

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[Rezension] Fly, Baby, fly! – Sophie Edenberg

Geposted am 28. Juli 2020 um 10:05

Rezension, Sophie Edenberg,

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Titel: Fly, baby, fly!
Reihe: Einzelband
Autorin: Sophie Edenberg
Verlag: myMorawa (Selfpublishing)
Erscheinungsjahr: 2020
Einband: Paperback
Seitenanzahl: 344

Meine Wertung: 5 Federn

Klappentext:

Als Lea nach einem schweren Autounfall im Krankenhaus zu sich kommt, findet sie sich in einem wahrgewordenen Albtraum wieder. Ihre Erinnerungen an die letzten dreizehn Jahre sind verschwunden.

Bei ihrer Suche nach der eigenen Identität erfährt sie, dass sie ihre Jugendliebe Christopher geheiratet und mit ihm eine Tochter hat. Doch Christopher stößt sie von sich und drängt auf Scheidung. Wie es scheint, hat sie ihn und ihre Tochter vor Jahren verlassen und ihrer Heimatstadt Wien den Rücken gekehrt. Von Schuldgefühlen und Reue gepeinigt ist Lea fest entschlossen, die Liebe ihres Lebens zurückzugewinnen – komme was wolle.

Anna ist endlich mit ihrem Traummann zusammen. Alles, was zu ihrem vollkommenen Glück noch fehlt, ist ein gemeinsames Kind. Das Leben ihrer Träume scheint zum Greifen nah. Doch all das verändert sich schlagartig, als Lea, Christophers verschollene und bildschöne Ehefrau, unvermutet wieder auftaucht.

Rezension:

Ich glaube, ich habe selten eine Geschichte gelesen, in der die Protagonisten so glaubwürdig sind. Niemand in dieser Geschichte, weder Anna, noch Christopher und schon gar nicht Lea, sind perfekt oder machen eine Entwicklung hin zum perfekten Menschen durch. Mir hat das unglaublich gut gefallen, denn oft drehen sich Figuren in Romanen um 180 Grad, weil sie sich ja entwickeln müssen. Das soll nicht heißen, dass nicht alle drei Figuren eine Entwicklung durchmachen! Sie machen eine durch, aber jede in ihrem Tempo und absolut authentisch.

Hauptsächlich geht es um Lea, die nach einem Autounfall ihr Gedächtnis verloren hat und der nun mehr als 10 Jahre fehlen. Die Geschichte wird abwechselnd aus ihrer, Annas und Christophers Perspektive erzählt. Außerdem finden wir uns in verschiedenen Zeitepochen, nämlich im Jahr 1999, 2006, 2016 und im Jahr 2019/2020 wieder.

Lea, puh… was soll ich sagen? Ich fand sie unmöglich und habe mich unglaublich oft über sie aufgeregt. Andererseits muss man bedenken, dass ihr letzte Erinnerung die ist, dass sie mit Christopher glücklich war. Sie weiß nicht, wie es um ihre Ehe, um sie selbst bestellt war. Kann man also nach 3 Jahren Trennung wieder an das anknüpfen, was man verlassen hat? Auf Grundlage von Gefühlen von vor über 10 Jahren? Lea scheint dies zu meinen und irgendwie ist es nachvollziehbar, da sie sich ja an nichts erinnert, was in der Zwischenzeit passiert ist. Dennoch empfand ich viele ihrer Handlungen als schlechte Charakterzüge. Nach und nach kommt ihre Geschichte zu Tage und man versteht sie ein kleines bisschen besser.

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