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[Rezension] Blacksoul – Emily Bold

Geposted am 30. Dezember 2015 um 18:28

Rezension, Emily Bold

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Titel: Blacksoul – In den Armen des Piraten
Reihe: Einzelband
Autorin: Emily Bold
Verlag: ohne
Erscheinungsjahr: 2012
Einband: Taschenbuch
Seitenanzahl: 236

Meine Wertung: 5 Federn

Klappentext:

Adam Reed, der berüchtigte Captain Blacksoul, sinnt nur auf eines: Rache an dem Mann zu nehmen, der ihn einst an Leib und Seele gezeichnet hat. Getrieben davon durchkreuzt er auf der Suche nach Vergeltung die Meere.

Als Josephine Legrand in Blacksouls Hände fällt, verspürt sie nichts als Angst. Doch der unnahbare Pirat stürzt seine Gefangene schon bald in ein Meer der Gefühle, denn trotz ihrer Furcht weckt er eine Sehnsucht in ihr, die sie den Kampf um sein Herz aufnehmen lässt. Wird es der Französin im Sog aus Leidenschaft und Verlangen gelingen, die Ketten um Blacksouls Herz zu sprengen und ihn die Schrecken der Vergangenheit vergessen zu lassen?

Wird sie die Liebe finden – in den Armen des Piraten?

Rezension

Zum Abschluss des Jahres habe ich mir noch einen Roman von Emily Bold gegönnt, denn ihre Romane sind eigentlich immer Garant für wunderbare Lektüre, bei der man einfach abschalten und genießen kann. Auch in den Armen des Piraten Adam Reed, alias Blacksoul, wurde ich natürlich nicht enttäuscht.

Bei Blacksoul – In den Armen des Piraten handelt es sich um einen historischen Liebesroman, bei dem durchaus auch die Erotik nicht zu kurz kommt. Die Autorin schaffte es mir die Gefühle der beiden Protagonisten direkt ans Herz zu schreiben. Immer wieder hätte ich die beiden aber auch am liebsten mit den Köpfen aneinander gestoßen. Zwei Sturköpfe suchen ihren Meister. Der Umgang der beiden miteinander hat mir richtig gut gefallen, denn man konnte mitfiebern, mitleiden und auch des Öfteren schmunzeln.

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[Rezension] Londons geheimster Zirkel – Barbara Laban

Geposted am 5. Oktober 2015 um 19:54

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Titel: Londons geheimster Zirkel
Reihe: Einzelband
Autorin: Barbara Laban
Verlag: Chicken House
Erscheinungsjahr: 2015
Einband: Hardcover
Seitenanzahl: 201

Meine Wertung: 5 Federn

Klappentext:

Als Tabby die Einladung erhält, weiß sie nicht mal genau, worum es eigentlich geht. Dabei ist Londons Zirkel der Schulwettbewerb überhaupt. Wer teilnimmt, oder besser: auserwählt ist, darf nicht darüber sprechen, muss die schwierigsten Aufgaben lösen und das an den ungewöhnlichsten Orten der Stadt. Alles ist streng geheim. Warum Tabby allerdings mit Lina ein Team bilden soll, ist ihr schleierhaft. Die beiden gehören ja jetzt nicht gerade zu den Klassenbesten. Ob sie überhaupt eine Chance gegen die anderen haben?

Rezension:

Barbara Laban hat mit “Londons geheimster Zirkel” ein Buch geschaffen, dass sich sehr flüssig und spannend lesen lässt.

Die Hauptpersonen sind Tabby und Lina. Zwei Mädchen, die an ihrer Schule in einer Klasse für Lernschwache Schülerinnen unterrichtet werden. Tabby ist, meines Erachtens nach, sehr authentisch dargestellt. Sie hat vor allem eine Lese- und Schreibschwäche und dieses Manko wird auch immer wieder herausgestellt. Manchmal für meinen Geschmack etwas zu oft, denn ich war zwischendurch etwas genervt von ihr, weil sie sich absolut nichts zutraut. Andererseits habe ich dann immer versucht, mich selbst wieder zur Vernunft zu rufen, denn wahrscheinlich ist das einfach die normale Reaktion, wenn man dieses Defizit hat. Einfach ist es sicher nicht, wenn man sich alles, was man lesen möchte erst einmal schwer erarbeiten muss.

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[Rezension] Kindheit in Trümmern – Barbara Warning

Geposted am 11. Mai 2015 um 14:30

Rezension, Barbara Warning, Ravensburger Buchverlag

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Titel: Kindheit in Trümmern
Reihe: Einzelband
Autorin: Barbara Warning
Verlag: Ravensburger
Erscheinungsjahr: 2015
Einband: Hardcover
Seitenanzahl: 192

Meine Wertung: 5 Federn

Klappentext:

21 Menschen berichten über ihre Kindheit zwischen Kriegsende und Wirtschaftswunder. Die Erfahrungen jener Jahre haben sie ein Leben lang geprägt. In ihren berührenden Schicksalen wird Geschichte lebendig und begreifbar.
Geboren in den Wirren des Krieges, in Hunger, Bombenhagel und mit der Angst vor dem Tod. Geflüchtet mit dem, was sie auf dem Leib tragen konnten, unermessliches Leid vor Augen. Für heutige Jugendliche nicht mehr vorstellbar. Und doch sind es ihre Großeltern, die dieses Schicksal erfahren haben und die nur noch wenige Jahre davon erzählen können, wie sie Flucht und Vertreibung überlebt, ihren Alltag in den zerbombten Städten organisiert haben. Und was aus den Wunden ihrer Kindheit geworden ist. Dieses Buch erzählt ihre Geschichten.

Rezension:

Ich finde es sehr schwierig Biografien zu rezensieren. Alle Erlebnisse, die in diesem Buch geschildert werden sind wahre Ereignisse und die kann man weder bewerten noch beurteilen.

Ich denke, dass Barbara Warning die Geschichten aus den Erzählungen der Menschen aufgeschrieben hat und nicht jeder seine eigene Geschichte geschrieben hat. Der Schreibstil ist bei allen Geschichten ähnlich und sehr ansprechend. Man kann die Geschichten gut lesen. Sie sind inhaltlich alle sehr unterschiedlich. Jeder hat den Krieg bzw. die Zeit danach auf seine ganz eigene Art und Weise erlebt. Dieses Buch sollte man lesen, aber man sollte sich Zeit lassen. Es bringt, meiner Meinung nach nichts, alle Geschichten hintereinander weg zu lesen. Man sollte sich die Zeit nehmen sie sacken zu lassen, sie auf sich wirken zu lassen und darüber nachzudenken.

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[Rezension] Der Club der Traumtänzer – Andreas Izquierdo

Geposted am 15. Januar 2015 um 11:37

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Titel: Der Club der Traumtänzer
Reihe: Einzelband
Autor: Andreas Izquierdo
Verlag: Dumont
Erscheinungsjahr: 2014
Einband: Taschenbuch
Seitenanzahl: 445

Meine Wertung: 5 Federn

Klappentext:

Gabor Schöning sieht gut aus, ist erfolgreich, und die Frauen liegen ihm zu Füßen: Die Welt ist für ihn wie ein großer Süßwarenladen. Außerdem ist Gabor ein Mistkerl. Er schreckt vor nichts zurück, um seine Ziele zu erreichen. Doch dann fährt er mit dem Auto die Direktorin einer Sonderschule an. Und die kennt sich mit Schwererzieh-baren wie ihm bestens aus. Als Wiedergutmachung soll Gabor fünf Sonderschülern Tango beibringen. Das Problem ist nur, dass alle Schüler einen IQ unter 85 und eigentlich keinen Bock auf Tanzen haben. Die Sache gerät außer Kontrolle: Die Kids stellen sein Leben auf den Kopf, sein ärgster Konkurrent wittert die große Chance, ihn aus der Firma zu drängen, und zu allem Überfluss verliebt er sich in eine Frau, die ihm nicht gleich zu Füßen liegt.
Als eines der Tangokids schwer erkrankt, setzt Gabor alles auf eine Karte – er wird diesen Jungen retten, egal, was er dabei aufs Spiel setzt.

Rezension:

Ich habe ein paar Tage gezögert, ob ich eine Rezension schreibe oder nicht, denn das Buch hat mich wirklich berührt und ich bin nicht sicher, ob ich es schaffe, meine Gedanken in Worte zu fassen. Ich weiß, dass das jetzt ein bisschen despektierlich ist, aber ich bin erstaunt und wahnsinnig ergriffen davon, dass ein Mann es schafft, eine solch emotionale, wundervolle Geschichte zu schreiben. Hut ab!

Gabor ist eine Hauptfigur, die von der ersten bis zur letzten Seite eine unglaublich Entwicklung durchmacht. Man merkt an jedem weiteren Tag, wie aus dem knallharten Geschäftsmann ein unglaublich liebevoller Mensch. An der einen oder anderen Stelle musste ich wirklich schmunzeln und seine Tricks, um die Jugendlichen dazu zu bringen, zu tun, was er möchte sind manchmal wirklich skurril (ich sag nur “Porsche fahren”). Aber auch die Jugendlichen machen ihm das Leben nicht leicht. Außerdem ist da noch die Schulleiterin, Kathrin Bendig, die auch nicht davor zurückschreckt, Gabor immer wieder zu erpressen, um für ihre Kinder das beste herauszuholen. Eine tolle Frau, auch wenn ich Gabor recht geben muss, dass sie einen kleinen Spleen hat (“pusten auf den Stein”).

Unglaublich schön fand ich auch, wieviel Einfühlungsvermögen die Jugendlichen gegenseitig zeigen, obwohl man es nicht erwartet hat. Der Zwischenfall mit Jennifer und wie die Jugendlichen darauf reagierten hat mich gerührt.

Schön fand ich, dass es zu jedem der Jugendlichen Einschübe gab, die ihr Leben beleuchtet haben. Auf diese Art hat man viel über die Jugendlichen erfahren und war ihnen sehr nahe.

Von mir gibt es 5 Federn und eine absolute Leseempfehlung! Dieses Buch muss man einfach gelesen haben, es ist großartig!

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