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[Rezension] Nachts an der Seine – Jojo Moyes

Geposted am 11. Juli 2018 um 18:21

Rezension, Jojo Moyes, Argon Verlag

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Titel: Nachts an der Seine
Reihe: Einzelband
Autorin: Jojo Moyes
Sprecherin: Luise Helm
Verlag: Argon
gedruckte Ausgabe: Rowohlt Verlag
Erscheinungsjahr: 2016
2 CDs; 2 Stunden

Meine Wertung: 3 Federn

Klappentext:

Nell war noch nie in Paris. Überhaupt hat sie trotz ihrer sechsundzwanzig Jahre noch kaum etwas gesehen von der Welt. Sie ist einfach nicht der spontane Typ – das glauben zumindest ihre Freundinnen, und langsam glaubt Nell es selbst.

Der romantische Wochenendtrip mit ihrem Freund Pete nach Paris ist deshalb ein echtes Highlight für Nell, auf das sie sich seit Ewigkeiten freut. Was sie ihren Freundinnen nicht gesteht: Sie war es, die die Idee hatte, sie hat alles organisiert, das Hotel, die Zugtickets. Und nun steht sie in London am Bahnhof, und Pete taucht einfach nicht auf. Aufgehalten bei der Arbeit, mal wieder. Aber er will nachkommen. Allein in Paris, eine schreckliche Vorstellung für die schüchterne Nell. Die Traumreise wird zum Horrortrip, Nell möchte einfach nur nach Hause. Doch als sie dem geheimnisvollen Fabien kennenlernt, tut Nell zum ersten Mal in ihrem Leben etwas Spontanes: Sie steigt auf sein Mofa und lässt sich von ihm in die Pariser Nacht entführen…

Alles ist aufregend, voller Leben, voller Abenteuer. Doch das ist nicht das wahre Leben, die wahre Nell, oder?

Rezension:

Ich mochte das Buch. Es ist mit gerade mal 2 Stunden recht kurz, aber lässt sich gut hören. Da ich ein ähnlich ängstlicher Charakter wie Nell bin, konnte ich mich mit ihr gut identifizieren. Wir lernen sie sehr gut kennen und ich fand es ganz bezaubernd, wie stark sie von der mürrischen Pensionswirtin unterstützt wird, auch wenn diese sich das nicht so richtig anmerken lassen möchte. Herzlich ist anders. Nell selbst macht eine kleine Entwicklung durch, gerade so viel, dass es für ein Wochenende glaubwürdig ist. Ich fand es schön, einfach mal eine Geschichte über eine normale junge Frau zu lesen.

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[Rezension] Wenn´s einfach wär, würd´s jeder machen – Petra Hülsmann

Geposted am 26. Juni 2018 um 14:45

Rezension, Petra Hülsmann, Lübbe Audio

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Titel: Wenn´s einfach wär, würd´s jeder machen
Reihe: Einzelband
Autorin: Petra Hülsmann
Sprecherin: Nana Spier
Verlag: Lübbe Audio
Erscheinungsjahr: 2018
Länge: 455 Minuten

Meine Wertung: 4 Federn

Klappentext:

Damit hatte die beliebte Musiklehrerin Annika nicht gerechnet: Aus heiterem Himmel wird sie von ihrer Traumschule im Hamburger Elbvorort an eine Albtraumschule im absoluten Problembezirk versetzt. Nicht nur, dass die Schüler dort mehr an YouTube als an Hausaufgaben interessiert sind – die Musical-AG, die Annika gründet, stellt sich auch noch als völlig talentfrei heraus. Aber wenn’s einfach wär, würd’s schließlich jeder machen. Annika gibt nicht auf und wendet sich hilfesuchend an Tristan, ihre erste große Liebe und inzwischen Regisseur. Von nun an spielt sich das Theater jedoch mehr vor als auf der Bühne ab, und das Chaos geht erst richtig los.

Rezension:

Zuerst einmal zur Sprecherin Nana Spier. Sie ist einfach Klasse. Ich mag ihre Art zu lesen unglaublich gern und hier hat sie sich fast selbst übertroffen. Annikas teilweise sehr naive Art, Sebastians Herzlichkeit, Heaven-Tanitas Kotterschnauze oder Pavels und Mesuts Rapper-Slang. Egal, in welche Figur sie gerade schlüpfen musste, sie hat sie einfach einmalig toll dargestellt.

Annika, die Protagonistin dieses Romans konnte ich nur teilweise ins Herz schließen. Zuerst wirkte sie unglaublich überheblich auf mich und ich konnte, auch wenn Mobbing nicht gutzuheißen ist, ein bisschen verstehen, warum sie bei ihren Mitschülern früher nicht sonderlich beliebt war. ich glaube nicht, dass es einfach war, mit Annika als Jugendlicher auszukommen, denn auch als Erwachsene macht sie es einem nicht immer einfach. Dennoch hat sie einen tollen Freundeskreis um sich herum aufgebaut. Allen voran ihre Mitbewohnerin Nele oder die beiden Nachbarn Kai und Sebastian, die sie so annehmen und schätzen, wie sie ist. Ich hätte mir einfach ein bisschen mehr Einfühlungsvermögen von ihr gewünscht. Mit ihrem Hintergrund und ihrer Ausbildung wäre das angemessen gewesen. Andererseits… sie war halt authentisch. Nicht jedem ist Empathie in die Wiege gelegt.

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[Rezension] After Work – Simona Ahrnstedt

Geposted am 7. Juni 2018 um 10:10

Rezension, Audible exklusiv, Simona Ahrnstedt, Vera Teltz, Bastei Lübbe

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Titel: After Work
Reihe:
Autorin: Simona Ahrnstedt
Sprecherin: Vera Teltz
Verlag: Audible exklusiv
Verlag Buchausgabe:
Bastei Lübbe
Erscheinungsjahr: 2018
Hörbuch-Download; 14 Stunden

Meine Wertung: 3 Federn

Klappentext:

Als Lexia Vikander erfährt, dass ihre Stockholmer Marketingagentur von einem großen Konzern aufgekauft wurde, gibt es für sie nur eine Lösung: Alkohol. Und zwar viel davon. In einer Bar lernt sie den aufregenden Adam Nylund kennen, der ihr nicht nur einen Drink nach dem nächsten spendiert, sondern ihr am Ende des Abends auch noch den heißesten Kuss gibt, den sie je zuvor bekommen hat. Lexia schwebt auf Wolke 7 – bis sie am nächsten Morgen zur Arbeit kommt und herausfindet, wer ihr neuer Chef ist.

Rezension:

Ich mag keine Romane, in denen die Protagonisten ständig nur am trinken sind. Der Klappentext machte mich da ein bisschen skeptisch. Aber letzten Endes war ich dennoch neugierig auf das neue Werk von Simona Ahrnstedt, also habe ich zugegriffen. Ich wurde positiv überrascht, denn sie haben wirklich nicht so häufig getrunken, auch wenn das Buch mit einem heftigen Absturz Lexias beginnt.

Lexia ist eine wirklich Klasse Protagonistin. Ein paar Kilo zu viel auf den Rippen, wegen derer sie bereits in der Schule gemobbt wurde und auch im Heute von Kollegen teilweise verächtlich angeschaut wird. Außerdem ist sie eine Frau, damit hat sie in der Männerdomäne Werbung eigentlich eh den Mund zu halten. Tut sie aber nicht. Lexia ist eine wirklich starke Persönlichkeit, die sich nicht scheut, den Mund aufzumachen, wenn ihr Unrecht getan wird.

Zu Adam stehe ich etwas zwiegespalten. Er tut zwar am Ende das Richtige, aber wie er dorthin gelangt ist nicht immer ganz der richtige Weg. Mit Lexia schlafen, um sie sich endlich aus dem Kopf zu schlagen? Hm… wusste ich gar nicht, dass man das so macht. Adam ist nicht blöd. Er hat einen guten Abschluss, steht mit beiden Beinen im Leben und weiß, wo er im Leben hin will. Ganz ehrlich? Es passte nicht zu ihm, dass er sich teilweise so unreif verhält. Als Agenturchef macht er sich aber ziemlich gut. Geht er zu Beginn als eiskalter Geschäftsmann in die Agentur, um diese auf Vordermann zu bringen, so merkt er schnell, dass dort Menschen arbeiten, die das Herz auf dem rechten Fleck tragen und nach und nach stellt sich auch bei ihm eine Wandlung diesen Menschen gegenüber ein.

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[Rezension] Scythe: Der Zorn der Gerechten – Neal Shusterman

Geposted am 22. Mai 2018 um 9:55

Rezension, Argon Hörbuch, Download, Neal Shusterman

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Titel: Der Zorn der Gerechten
Reihe: Scythe; Band 2
Autor: Neal Shusterman
Sprecher:  Torsten Michaelis
Verlag Hörbuch: Argon Verlag
Verlag Buch: Sauerländer (Fischer Verlage)
Erscheinungsjahr: 2018
Hörbuch-Download; 13 Stunden 20 Minuten

Meine Wertung: 5 Federn

Klappentext:

Citra und Rowan leben in einer perfekten Welt, in der Armut, Kriege, Krankheit und Tod besiegt sind. Die Entscheidung über Leben und Tod treffen nicht mehr Schicksal oder Zufall, sondern die Scythe, die diejenigen auswählen, die zum Wohle aller geopfert werden müssen.

Gemeinsam haben Citra und Rowan die Ausbildung zum Scythe überstanden, doch nur Citra wurde auserwählt, die Robe, den Ring und die fast übermenschliche Verantwortung zu tragen. Bei ihrer ersten Aufgabe jedoch, Rowan zu töten, versagt Citra. Stattdessen verhilft sie ihrer heimlichen großen Liebe zur Flucht.

Und so kämpft Rowan jetzt aus dem Untergrund gegen die einzige Gefahr, auf die die perfekte Welt nicht vorbereitet ist: korrupte und gewissenlose Mörder in den Reihen der Scythe

Rezension:

Uff… eine Rezension, die mir schwer fällt. Es passiert so unglaublich viel in diesen 13 Stunden, dass ich gar nicht weiß, wo ich anfangen und enden soll. Als Erstes kann ich sagen, dass ich auch den zweiten Band wieder sehr genossen habe.

Der Sprecher ist Torsten Michaelis, der seine Sache unglaublich gut macht. Er hat eine Art zu erzählen, die mich von der ersten Minute an in den Bann der Geschichte gezogen hat. Und, ich muss gestehen, dass seine Art zu lesen es war, die mich an der Geschichte gehalten hat. Der Anfang ist, meiner Ansicht nach, nämlich ein bisschen langatmig. Die Geschichte braucht einen guten Teil, bis sie wieder Fahrt aufnimmt. Beim Buch wäre es mir schwerer gefallen, dran zu bleiben. Torsten Michaelis hat mich einfach mitgezogen.

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[Abbruch-Rezension] Liebe auf Gansett Island – Marie Force

Geposted am 30. April 2018 um 9:02

Audible exklusiv, Marie Force, Rezension

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Titel: Liebe auf Gansett Island
Reihe: Die McCarthys; Band 1
Autorin: Marie Force
Sprecherin: Karoline Mask von Oppen
Verlag: Audible exklusiv
Erscheinungsjahr: 2017
Hörbuch-Download
8 Stunden 29 Minuten

Meine Wertung: 1 Feder

Klappentext:

Maddie Chester ist fest entschlossen, ihren Heimatort Gansett Island, mit dem sie nur schlechte Erinnerungen und hässliche Gerüchte verbindet, zu verlassen. Aber dann wird sie auf dem Weg zur Arbeit beim McCarthy’s Resort Hotel, wo sie einen Job als Zimmermädchen hat, von dem in Gansett allseits beliebten Mac McCarthy angefahren. Er ist wieder in der Stadt, um seinem Vater beim Verkauf des Familienhotels zur Seite zu stehen, und hatte eigentlich nicht vor, lange zu bleiben.

Da Maddie bei dem Unfall am Bein verletzt wird, zieht er bei ihr ein, um sich um sie zu kümmern und ihr bei der Versorgung ihres kleinen Sohns zu helfen. Er merkt sehr schnell, dass seine Pläne, nur kurz auf der Insel zu bleiben, ernsthaft in Gefahr geraten und er vielleicht doch für die Liebe geschaffen ist.

Rezension:

Zunächst einmal: Ich schreibe eigentlich nie Abbruchrezensionen, aber bei diesem Buch war es mir enorm wichtig, meine Meinung zu teilen.

Der Schreibstil von Marie Force ist sehr mitreißend. Sie schreibt sehr bildhaft und man war schnell in der Geschichte drin. Die Sprecherin Karoline Mask von Oppen hat ihre Sache sehr gut gemacht. Sie liest mit einer tollen Betonung und ich konnte ihr gut zuhören. Sie ist definitiv nicht der Grund, warum ich abgebrochen habe. Ich hätte ihr noch stundenlang weiter zuhören können.

Maddie hat mir eigentlich ganz gut gefallen, denn sie ist von der Autorin gut ausgearbeitet. Sie ist alleinerziehende Mutter und wurde auf Gansett Island, bedingt durch ihre Familiengeschichte, noch nie gut behandelt. Aus diesem Grund ist sie normalerweise extrem vorsichtig und zurückhaltend. Sie war in ihrem Verhalten meistens nachvollziehbar und ich mochte sie.

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[Rezension] Vertrauen und Verrat – Erin Beaty

Geposted am 19. April 2018 um 12:23

Rezension, Erin Beaty, Audible, Silberfisch Verlag,

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Titel: Vertrauen und Verrat
Reihe: Kampf um Demora; Band 1
Autorin: Erin Beaty
Sprecherin:
Christiane Marx
Verlag: Silberfisch (Hörbuch Hamburg)
Erscheinungsjahr: 2018

Hörbuch-Download; ungekürzt (von Audible.de);
12 Stunden und 46 Minuten

Meine Wertung: 5 Federn

Klappentext:

Um einer Heirat zu entgehen, beginnt Sage eine Lehre bei einer Kupplerin. Sie begleitet junge Damen, die durch Hochzeiten politische Allianzen sichern sollen. Für ihre Dienstherrin bespitzelt Sage die Ladys – und die Soldaten, die sie beschützen, denn es droht Krieg. Bald findet Sage sich zwischen den Fronten wieder. Und trifft ihre große Liebe. Doch wem kann sie trauen?

Rezension:

Dieses Buch habe ich mir gekauft, weil ich die Rezension von Steffi bei his+her books so interessant fand.

Die Geschichte startet gleich ziemlich spannend, den Sage ist ganz und gar nicht das angepasste Mädchen, dass sich die Zeit eigentlich wünscht. Sie gerät gleich in den ersten Minuten heftig mit ihrem Onkel und später mit der Kupplerin aneinander. So bekommt der Leser gleich einen Eindruck dazu, wie Sage tickt. Ein interessantes junges Mädchen, würde ich sagen. Sage ist zu Anfang der Geschichte übrigens 16 Jahre alt.

Das Grundthema des Kuppelns fand ich sehr gut ausgearbeitet. Paare, die nicht von einer Kupplerin zusammengebracht wurden sind in dieser Gesellschaftsform nicht gern gesehen. Entweder haben sie kein Geld, oder sie haben eine verwerfliche Bindung eingegangen. Nur wer verkuppelt wurde ist auch als Ehepaar angesehen. ganz schwierige Vorstellung für einen halbwegs modern denkenden Menschen, vor allem, weil die Kupplerin eigentlich auch gar nicht interessiert, wie der Mensch wirklich ist, um vielleicht einen passenden Partner zu finden. Frauen haben sich dem Mann unterzuordnen, sie haben ein gefälliges Leben zu führen, also nicht aufzumucken und selbstverständlich auch ihren ehelichen Pflichten nachzukommen. Nicht gerade etwas, mit dem man Sage locken kann.

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