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[Rezension] Die kleine Inselbuchhandlung – Janne Mommsen

Geposted am 14. September 2018 um 13:07

Rezension, Audible exklusiv, Janne Mommsen

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Titel: Die kleine Inselbuchhandlung
Reihe: Einzelband
Autor: Janne Mommsen
Sprecherin: Sabine Kaack
Verlag: Audible exklusiv
Buchausgabe: Rohwohlt Verlag (2018)
Erscheinungsjahr: 2018
Länge: 6 Stunden 58 Minuten

Meine Wertung: 3 Federn

Klappentext:

Greta Wohlert ist auf dem Weg zu ihrer Tante, die auf einer kleinen Nordseeinsel ein Haus am Strand hat – jede Ähnlichkeit mit Föhr wäre nicht zufällig. Die Stewardess hat sich ein paar Tage Auszeit vom stressigen Job genommen. Erholung kann sie dringend brauchen. Doch erst einmal muss sie Tante Inge beim Entrümpeln ihres ehemaligen Ladens helfen. In den staubigen Regalen entdeckt Greta unzählige Bücher. Fasziniert von dem Fund, veranstaltet sie einen Flohmarkt. Der Verkauf der Bücher macht Greta so viel Spaß, dass sie einen Plan fasst: ihren Job kündigen und eine Inselbuchhandlung eröffnen! Ermutigt wird sie dabei von Klaas, dem attraktiven Pensionsbesitzer der Insel.

Doch schon bald überschlagen sich die Ereignisse: Jemand möchte Greta von der Insel vertreiben, eine geheimnisvolle Liebeswidmung in einem alten Buch gibt ihr viele Rätsel auf. Und zu allem Überfluss steht eines Tages Gretas Daueraffäre aus Frankfurt vor der Tür. Er möchte eine zweite Chance…

Rezension:

Letzten Endes sagt der Klappentext schon alles. Viel mehr passiert in dieser Geschichte auch wirklich nicht… Es war mein erstes Buch von Janne Mommsen. Ich habe mich dafür entschieden, weil alle immer so von dem Autor schwärmen und so dachte ich, dass ich ihm auch einmal eine Chance geben will. Das Genre ist ja genau mein Ding und das Setting auf den Nordseeinseln spricht mich, als Ur-Dithmarscherin auch an.

Was mir gut gefallen hat ist die Art des Autors, die Umgebung zu beschreiben. Auch wenn man kein Inselkenner ist, kann man sich die Insel gut vorstellen. Man sieht die Dünen, die Möwen und fühlt den Wind um die Nase pusten. Bildhafte Beschreibungen hat der Autor total drauf. Der Schreibstil ist einfach und flüssig und ich hatte absolut keine Probleme an der Geschichte dran zu bleiben.

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[Rezension] Ein Ticket nach Schottland – Alexandra Zöbeli

Geposted am 12. September 2018 um 15:12

Rezension, Alexandra Zöbeli,

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Titel: Ein Ticket nach Schottland
Reihe: Einzelband
Autorin: Alexandra Zöbeli
Sprecherin: Hannah Baus
Verlag: steinbach sprechende bücher
ebook: forever by Ullstein (2015)
Erscheinungsjahr: 2106
Länge: 10 Stunden 40 Minuten

Meine Wertung: 2 Federn

Klappentext:

Job weg, Freund weg, Wohnung weg. Jo Müller bleibt nichts anderes übrig, als mit Ende dreißig noch einmal zu ihren Eltern zu ziehen. Ein Inserat für ein Garten-Praktikum in Schottland kommt da gerade recht. Mit einer guten Portion Zuversicht im Gepäck fliegt Jo in die Highlands. Doch statt grüner Idylle findet sie dort vor allem harte Arbeit und einen hitzigen, wenn auch ziemlich gutaussehenden, Chefgärtner namens Duncan vor. Fatalerweise denkt Duncan, Jo hätte eine Gärtnerinnen-Ausbildung und treibt sie mit seinen Ansprüchen zur Weißglut. Jo, die eigentlich gelernte Köchin ist, versucht mit allen Mitteln, ihr Manko zu verheimlichen – was natürlich im Chaos endet. Zum Glück ist Duncans kleiner Sohn Nick deutlich verständnisvoller als sein Vater, der erst nach und nach merkt, dass Jo auch in seinem Herzen einiges durcheinander gebracht hat …

Rezension:

Viel zu sagen gibt es hier eigentlich nicht. Die Geschichte plätschert mehr oder weniger vor sich hin, hört sich aber ganz gut, wenn man sich nicht besonders konzentrieren möchte. Als man schon denkt, dass es nun zu Ende sein müsste, kommt nochmal eine Wendung und eine Intrige. Gebraucht hätte es diese Wendung nicht mehr, aber es bedeutete nochmal einige Stunden Geschichte hintendran.

Zwischendurch ging mir Jo ziemlich auf die Nerven. Sie lügt wo sie nur kann und das sowohl zu ihrem eigenen Vorteil, als auch um andere zu beschützen. Das macht es, aus meiner Sicht, aber nicht besser. Dabei ist sie streckenweise wirklich dämlich, überschätzt sich selber und ist dann aber total zickig Duncan gegenüber. Sie macht seine Blumen kaputt, weil sie vom gärtnern keine Ahnung hat, dies aber nicht zugibt und motzt ihn dann auch noch an. Hab ich nicht verstanden. Irgendwann muss eine erwachsene Frau dann doch einfach mal zugeben, dass sie die Annonce falsch gelesen und keine Ahnung vom gärtnern hat. Man kann doch nicht im Ernst so blöd sein und das Spielchen immer weiter spielen, vor allem, wenn dabei der Job von anderen Menschen auf dem Spiel steht.

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[Rezension] Über uns der Himmel – Kristin Harmel

Geposted am 23. Juli 2018 um 13:57

Rezension, Random House Audio, Kristin Harmel

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Titel: Über uns der Himmel
Reihe: Einzelband
Autorin: Kristin Harmel
Sprecherin: Rike Schmid
Verlag: Random House Audio
Erscheinungsjahr: 2015
Länge: 6 Stunden 17 Minuten

Meine Wertung: 5 Federn

Klappentext:

Die junge Kate Westhoven lebt mit ihrer großen Liebe Patrick in Manhattan. Eines Morgens geht sie am Hudson joggen, als plötzlich ein Flugzeug den Himmel durchbricht. Momente später ist das World Trade Center in Rauch gehüllt. Es ist das Gebäude, in dem Patrick arbeitet …

Zwölf Jahre später hat sich Kate ihren Wunsch erfüllt, Musiktherapeutin zu werden. Als sie beginnt, mit Allie zu arbeiten, fühlt sie sofort eine Verbindung zu dem Mädchen. Und Allie vertraut ihr. Doch ist Kate bereit, ihr Herz zu öffnen? Gibt es einen zweiten Weg zum Glück – und wird sie Patrick dabei für immer verlieren?

Rezension:

Kate ist eine unglaublich starke Frau, die mit Patrick einen unglaublichen Mann an ihrer Seite hatte. Durch die Ereignisse des 11. September, bei denen Patrick ums Leben kam, ist auch Kates Leben stark durcheinander gewirbelt worden. Mit Dan hat sie nunmehr, 12 Jahre später, einen neuen Partner an ihrer Seite. Sehr schnell merkt der aufmerksame Leser, dass Dan nicht wirklich zu Kate passt. Er hört ihr nie richtig zu, unterstützt sie nicht in der Verwirklichung ihrer Träume. Ich muss gestehen, dass er mir sehr schnell richtig unsympathisch war. Als Kate dann auch noch seinen Heiratsantrag annimmt…. puh…

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[Rezension] Nachts an der Seine – Jojo Moyes

Geposted am 11. Juli 2018 um 18:21

Rezension, Jojo Moyes, Argon Verlag

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Titel: Nachts an der Seine
Reihe: Einzelband
Autorin: Jojo Moyes
Sprecherin: Luise Helm
Verlag: Argon
gedruckte Ausgabe: Rowohlt Verlag
Erscheinungsjahr: 2016
2 CDs; 2 Stunden

Meine Wertung: 3 Federn

Klappentext:

Nell war noch nie in Paris. Überhaupt hat sie trotz ihrer sechsundzwanzig Jahre noch kaum etwas gesehen von der Welt. Sie ist einfach nicht der spontane Typ – das glauben zumindest ihre Freundinnen, und langsam glaubt Nell es selbst.

Der romantische Wochenendtrip mit ihrem Freund Pete nach Paris ist deshalb ein echtes Highlight für Nell, auf das sie sich seit Ewigkeiten freut. Was sie ihren Freundinnen nicht gesteht: Sie war es, die die Idee hatte, sie hat alles organisiert, das Hotel, die Zugtickets. Und nun steht sie in London am Bahnhof, und Pete taucht einfach nicht auf. Aufgehalten bei der Arbeit, mal wieder. Aber er will nachkommen. Allein in Paris, eine schreckliche Vorstellung für die schüchterne Nell. Die Traumreise wird zum Horrortrip, Nell möchte einfach nur nach Hause. Doch als sie dem geheimnisvollen Fabien kennenlernt, tut Nell zum ersten Mal in ihrem Leben etwas Spontanes: Sie steigt auf sein Mofa und lässt sich von ihm in die Pariser Nacht entführen…

Alles ist aufregend, voller Leben, voller Abenteuer. Doch das ist nicht das wahre Leben, die wahre Nell, oder?

Rezension:

Ich mochte das Buch. Es ist mit gerade mal 2 Stunden recht kurz, aber lässt sich gut hören. Da ich ein ähnlich ängstlicher Charakter wie Nell bin, konnte ich mich mit ihr gut identifizieren. Wir lernen sie sehr gut kennen und ich fand es ganz bezaubernd, wie stark sie von der mürrischen Pensionswirtin unterstützt wird, auch wenn diese sich das nicht so richtig anmerken lassen möchte. Herzlich ist anders. Nell selbst macht eine kleine Entwicklung durch, gerade so viel, dass es für ein Wochenende glaubwürdig ist. Ich fand es schön, einfach mal eine Geschichte über eine normale junge Frau zu lesen.

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[Rezension] Wenn´s einfach wär, würd´s jeder machen – Petra Hülsmann

Geposted am 26. Juni 2018 um 14:45

Rezension, Petra Hülsmann, Lübbe Audio

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Titel: Wenn´s einfach wär, würd´s jeder machen
Reihe: Einzelband
Autorin: Petra Hülsmann
Sprecherin: Nana Spier
Verlag: Lübbe Audio
Erscheinungsjahr: 2018
Länge: 455 Minuten

Meine Wertung: 4 Federn

Klappentext:

Damit hatte die beliebte Musiklehrerin Annika nicht gerechnet: Aus heiterem Himmel wird sie von ihrer Traumschule im Hamburger Elbvorort an eine Albtraumschule im absoluten Problembezirk versetzt. Nicht nur, dass die Schüler dort mehr an YouTube als an Hausaufgaben interessiert sind – die Musical-AG, die Annika gründet, stellt sich auch noch als völlig talentfrei heraus. Aber wenn’s einfach wär, würd’s schließlich jeder machen. Annika gibt nicht auf und wendet sich hilfesuchend an Tristan, ihre erste große Liebe und inzwischen Regisseur. Von nun an spielt sich das Theater jedoch mehr vor als auf der Bühne ab, und das Chaos geht erst richtig los.

Rezension:

Zuerst einmal zur Sprecherin Nana Spier. Sie ist einfach Klasse. Ich mag ihre Art zu lesen unglaublich gern und hier hat sie sich fast selbst übertroffen. Annikas teilweise sehr naive Art, Sebastians Herzlichkeit, Heaven-Tanitas Kotterschnauze oder Pavels und Mesuts Rapper-Slang. Egal, in welche Figur sie gerade schlüpfen musste, sie hat sie einfach einmalig toll dargestellt.

Annika, die Protagonistin dieses Romans konnte ich nur teilweise ins Herz schließen. Zuerst wirkte sie unglaublich überheblich auf mich und ich konnte, auch wenn Mobbing nicht gutzuheißen ist, ein bisschen verstehen, warum sie bei ihren Mitschülern früher nicht sonderlich beliebt war. ich glaube nicht, dass es einfach war, mit Annika als Jugendlicher auszukommen, denn auch als Erwachsene macht sie es einem nicht immer einfach. Dennoch hat sie einen tollen Freundeskreis um sich herum aufgebaut. Allen voran ihre Mitbewohnerin Nele oder die beiden Nachbarn Kai und Sebastian, die sie so annehmen und schätzen, wie sie ist. Ich hätte mir einfach ein bisschen mehr Einfühlungsvermögen von ihr gewünscht. Mit ihrem Hintergrund und ihrer Ausbildung wäre das angemessen gewesen. Andererseits… sie war halt authentisch. Nicht jedem ist Empathie in die Wiege gelegt.

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[Rezension] After Work – Simona Ahrnstedt

Geposted am 7. Juni 2018 um 10:10

Rezension, Audible exklusiv, Simona Ahrnstedt, Vera Teltz, Bastei Lübbe

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Titel: After Work
Reihe:
Autorin: Simona Ahrnstedt
Sprecherin: Vera Teltz
Verlag: Audible exklusiv
Verlag Buchausgabe:
Bastei Lübbe
Erscheinungsjahr: 2018
Hörbuch-Download; 14 Stunden

Meine Wertung: 3 Federn

Klappentext:

Als Lexia Vikander erfährt, dass ihre Stockholmer Marketingagentur von einem großen Konzern aufgekauft wurde, gibt es für sie nur eine Lösung: Alkohol. Und zwar viel davon. In einer Bar lernt sie den aufregenden Adam Nylund kennen, der ihr nicht nur einen Drink nach dem nächsten spendiert, sondern ihr am Ende des Abends auch noch den heißesten Kuss gibt, den sie je zuvor bekommen hat. Lexia schwebt auf Wolke 7 – bis sie am nächsten Morgen zur Arbeit kommt und herausfindet, wer ihr neuer Chef ist.

Rezension:

Ich mag keine Romane, in denen die Protagonisten ständig nur am trinken sind. Der Klappentext machte mich da ein bisschen skeptisch. Aber letzten Endes war ich dennoch neugierig auf das neue Werk von Simona Ahrnstedt, also habe ich zugegriffen. Ich wurde positiv überrascht, denn sie haben wirklich nicht so häufig getrunken, auch wenn das Buch mit einem heftigen Absturz Lexias beginnt.

Lexia ist eine wirklich Klasse Protagonistin. Ein paar Kilo zu viel auf den Rippen, wegen derer sie bereits in der Schule gemobbt wurde und auch im Heute von Kollegen teilweise verächtlich angeschaut wird. Außerdem ist sie eine Frau, damit hat sie in der Männerdomäne Werbung eigentlich eh den Mund zu halten. Tut sie aber nicht. Lexia ist eine wirklich starke Persönlichkeit, die sich nicht scheut, den Mund aufzumachen, wenn ihr Unrecht getan wird.

Zu Adam stehe ich etwas zwiegespalten. Er tut zwar am Ende das Richtige, aber wie er dorthin gelangt ist nicht immer ganz der richtige Weg. Mit Lexia schlafen, um sie sich endlich aus dem Kopf zu schlagen? Hm… wusste ich gar nicht, dass man das so macht. Adam ist nicht blöd. Er hat einen guten Abschluss, steht mit beiden Beinen im Leben und weiß, wo er im Leben hin will. Ganz ehrlich? Es passte nicht zu ihm, dass er sich teilweise so unreif verhält. Als Agenturchef macht er sich aber ziemlich gut. Geht er zu Beginn als eiskalter Geschäftsmann in die Agentur, um diese auf Vordermann zu bringen, so merkt er schnell, dass dort Menschen arbeiten, die das Herz auf dem rechten Fleck tragen und nach und nach stellt sich auch bei ihm eine Wandlung diesen Menschen gegenüber ein.

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